Fußgängerzonen sollen die Wirtschaft beleben

Asunción: Der Bürgermeister von der Hauptstadt in Paraguay, Oscar Rodriguez (ANR), sprach sich für mehr Fußgängerzonen aus und befürwortete das Projekt, Tische und Stühle von Restaurants auf Straßen und Bürgersteigen zuzulassen. Es wird nach einem Weg gesucht, mit diesem Vorhaben die Wirtschaft zu beleben.

Die Stadtverwaltung arbeitet mit dem Gastronomiesektor an dem Vorschlag, einige Straßen zeitweise als Fußgängerzonen auszuweisen um dort Kunden zu bedienen, so der Bürgermeister von Asunción.

Er brachte zum Ausdruck, dass mehrere Treffen mit dem gastronomischen Sektor stattgefunden haben und verwies auf das von der Stadträtin Elena Alfonsi geförderte Projekt. Dabei soll eine kommunale Verordnung ins Leben gerufen werden, die die Erteilung von Genehmigungen ermöglicht, ohne dass mit jedem Unternehmen Vereinbarungen unterzeichnet werden müssen.

Rodriguez sagte, dass für nächste Woche ein weiteres Treffen mit Vertretern von Restaurants geplant sei, um das Projekt voranzubringen.

„Was die Fußgängerzonen betrifft, so haben wir uns mit dem Architekten Gonzalez Acosta getroffen. Die Idee ist, wie in Bogota, Kolumbien, die Straßen zu Fußgängerzonen zu machen. Ein erster Gedanke war dabei die Aviadores del Chaco, zumindest einspurig. Es war ein Pilotplan. Wir wollten es an einem Sonntag ausprobieren, aber als die Zahlen von Covid-19 anstiegen und die soziale Quarantäne erlassen wurde, haben wir das Vorhaben ausgesetzt, aber die Idee ist da“, sagte er.

Rodríguez erklärte nach weiteren Fragen genauer, dass geplant sei, die Avenida Aviadores del Chaco zur Fußgängerzone zu machen, von der Kreuzung España bis Santísima Trinidad. Der Pilotplan sollte sonntags von 8:00 bis 14:00 Uhr durchgeführt werden, um zu testen, wie sich die Bürger mit dem System verhalten.

Juan Manuel Grassi von der Restaurant-Innung sagte, dass 35% der Speiselokale in Asunción bereits wegen der Pandemie geschlossen haben. Er fügte an, dass er glaube, dass die Genehmigung des städtischen Projekts von Fußgängerzonen den Restaurants sehr helfen würde.

Grassi betonte, dass viele Etablissements über reduzierte Räumlichkeiten wegen den Abstandsregeln verfügen, sodass die Zahl der Kunden viel gering wäre. Wenn es stattdessen erlaubt wäre, Tische im Freien aufzustellen, würde dies den Bürgern mehr Sicherheit und Zuspruch geben, an den Orten essen zu gehen.

Grassi erklärte weiter, alle Betriebe würden die Distanz und Normen einhalten. Sitzmöglichkeiten für Kunden im Freien gewähren nicht nur eine andere Unterhaltung oder Dynamik, sondern Grassi schätzt auch, dass es ihnen so gelingen wird, mehr Gäste anzuziehen und auf diese Weise Dutzende von Unternehmen dieser Branche zu retten.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Fußgängerzonen sollen die Wirtschaft beleben

  1. Endlich einmal ein vernünftiger Vorschlag, nachdem man gemerkt hat, das Autos ausser Benzin , Reparaturen und Parkplätzen nichts konsumieren und somit aus wirtschaftlicher Sicht für innerstädtische Geschäftsleute kaum ein Gewinn sind.

  2. Erst versetzt man die Bürger dermaßen in Angst und Schrecken, daß sie sich kaum noch auf die Straße trauen, geschweige denn ein Restaurant besuchen wollen, sorgt dafür, daß sie ihre Arbeit verlieren, ihre Geschäfte ruiniert werden, sie kein Geld mehr haben, und DANN will man mit Fußgängerzonen und Tischen auf der Straße den Gastronomiesektor und die Wirtschaft beleben!
    Oh ihr Götter! Schmeißt Hirn vom Himmel!
    Oder große Steine.
    Hauptsache, ihr trefft.

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