Steigende Arbeitslosigkeit und bankrotte Unternehmen

Asunción: Der Ökonom Manuel Ferreira wies darauf hin, dass die Arbeitslosigkeit zunehmen werde und mehrere Firmen bankrottgehen könnten. Er betonte, dass es wichtig sei, die Wirtschaft wieder “anzukurbeln“, um katastrophale Situationen zu vermeiden.

„Man muss sehen, wie es uns in diesem Moment geht. Ich glaube, dass eine große Anzahl vonj Unternehmen betroffen sein werden und viele Menschen arbeitslos sind, weil schon viel passiert ist und noch passieren wird. Es ist wichtig, die Wirtschaft wieder anzukurbeln, um diese Unternehmen voranzubringen“, sagte der ehemalige Finanzminister.

Angesichts des Insolvenzrisikos vieler Unternehmen sei eine Reaktivierung unerlässlich, damit Firmen und von Covid-19 betroffene Personen den schlechten Moment überwinden können, den sie durchgemacht haben.

Ferreira gab an, dass viele Menschen in Informconf eingetragen sind, weil sie ihren Arbeitsplatz verloren haben, keinen anderen finden, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen und ihre Schulden nicht mehr bezahlen können. Er warnte davor, dass so etwas weiterhin passieren werde und um die Krise zu lindern, müsse der Staat auf Investitionen in öffentliche Arbeiten zurückgreifen.

„Heute betrifft es eher städtische als ländliche Sektoren. Ich denke, das ist das Hauptproblem. Es besteht Bedarf an einem schnellen System, damit die Personen wieder aus Informconf herauskommen, für die Wiederherstellung von Unternehmen, die Konkurs anmeldeten und für ein umfangreiches Programm in öffentliche Arbeiten mit viel Investitionen“, fügte er hinzu.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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4 Kommentare zu “Steigende Arbeitslosigkeit und bankrotte Unternehmen

  1. Der shutdown hat auf der anderen Seite grosse zusaetzliche Gewinne in einigen Unternehmen gebracht, die ihre gutbezahlten Mitarbeiter daraufhin noch fürstlicher bezahlen.
    Jetzt muss nur noch überlegt werden, wie man die Verlierer beseitigt, aber dafür sind Imfungen in Vorbereitung?

  2. Ach wie schlau die Paraguayer doch sind. Wer hätte das gedacht, dass die sinnlosen Coronamaßnahmen zu einem Zusammenbruch der Wirtschaft führen?
    Jetzt soll, wie im Rest der Welt, ein Konjunkturprogramm helfen? Aber man hält an den Corona-Maßnahmen fest und droht mit einem zweiten Lockdown.
    Hauptsache die korrupten Taschen der Politiker füllen sich, alles andere ist denen doch egal.
    Und dem Paraguayer insgesamt anscheinend auch.

  3. Ja, fuerstlich bezahlen. Ich kenne solche „Kriegsgewinnler“- Firmen in ASU. Die bezahlen keine Kupeke mehr an ihre Mitarbeiter. Mehr noch, es wurden illegal Jahresurlaube mit Koronaschliesszeiten verrechnet. Wer sich wehrt, wird abserviert. Beim Weihnachtsgeld geht es dann bald weiter….
    Vor einer Woche fuhr ich durch Carapegua und jetzt lichten sich die Reihen. Jede Menge Laeden stehen zur Vermietung an.

  4. Die Firmen KÖNNTEN nicht pleite gehen, sie sind bereits pleite gegangen.
    Rund ein Drittel der Läden in Caacupé sind entweder geschlossen oder stehen zur Vermietung/zum Verkauf.
    Und es werden noch mehr werden.
    Auf dem Land sitzen die jungen Leute wieder bei ihren Eltern und Großeltern, die sie jetzt mit Unterkunft und Essen versorgen müssen, weil sie ihren Arbeitsplatz verloren haben und keinen neuen mehr finden.
    Die Politiker stecken sich die „Coronahilfen“ in die eigenen Taschen, beim Volk kommt davon nichts an.
    Auch die Gelder für die „Konjunkturprogramme“ werden in den gleichen dunklen Kanälen versickern.
    Wenn die wirklich etwas bewirken wollten, würden sie die unsinnigen „Hygienemaßnahmen“ sofort beenden und die noch unsinniger „soziale Quarantäne“ sofort aufheben.
    Da sie das nicht tun, ist alles was sie absondern, nichts als hohles Geschwätz.

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