Gay Pride: US-Botschaft leuchtet in Regenbogenfarben

Asunción: Wer in der Nacht an der US-Botschaft in der Hauptstadt von Paraguay vorbeikommt, wird das Schauspiel der Regenbogenfarben sicherlich schon bemerkt haben. Die US-Botschaft in Paraguay wurde anlässlich des Pride Month, der diesen Juni gefeiert wird, in diesen Regenbogenfarben beleuchtet.

„Die leuchtenden Farben der Pride-Flagge erhellen unser Gebäude in diesem #PrideMonth. Wir sind stark in der Vielfalt und bekräftigen unser Engagement für die Ideale von Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit, heute und immer. Wir werden weiterhin daran arbeiten, die Achtung der Menschenrechte zu fördern #PrideMonth“, heißt es in dem offiziellen Post der US-Botschaft in Paraguay.

Dem Beitrag war ein Foto der Fassade der diplomatischen Einrichtung in Regenbogenfarben beigefügt.

Letztes Jahr feierte die US-Botschaft den Gay-Pride-Monat mit dem Hissen der regenbogenfarbenen Flagge als Zeichen der Förderung von Gleichberechtigung und Menschenrechten.

Wochenblatt / Hoy / X

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6 Kommentare zu “Gay Pride: US-Botschaft leuchtet in Regenbogenfarben

  1. Und worauf genau sind Schwule nun stolz?
    Ich habe noch nie gehört, dass es eine Hetero-Pride-Prarade gegeben hätte und ich wüßte auch nicht wofür, obwohl ich hetero bin.
    Warum können die nicht einfach nur schwul sein, ohne anderen Leuten damit auf den Sack zu gehen?
    Genau dieses ständige auf den Sack gehen ist es doch, was in eigentlich toleranten Menschen zunehmend Hass verursacht.

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    1. Vielleicht solltest du das Thema mal anders betrachten: Bis vor 30 Jahren machte man sich als Schwuler noch strafbar. Also wurde die eigene Sexualität im Geheimen ausgeübt und war somit auch mit Scham behaftet. Das Gegenteil von Scham ist Stolz, also warum sollte das Pendel dann nicht in die andere Richtung ausschlagen ? Die Bewegung wird sich, wie immer, mit der Zeit abschwächen.
      Wenn dem König der Kopf abgeschlagen wurde könnten ja eigentlich alle Revolutionäre wieder nach Hause gehen und ihren üblichen Tagesgeschäften nachgehen. Das passiert aber so gut wie nie. Erst folgt eine Zeit des Gewaltexzesses, nur diesmal eben von Seiten der zuvor Unterdrückten. Erst wenn das Gleichgewicht wieder hergestellt ist, beginnen sich die Pendelausschläge zu verringern. Ok, etwas drastischer Vergleich, aber zur Verdeutlichung vielleicht ganz gut.

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      1. Zitat: “Bis vor 30 Jahren machte man sich als Schwuler noch strafbar. ”
        Ich weiß nun nicht seit wann Homose*ualität in Paraguay nicht mehr strafrechtlich verfolgt wird, weil ich mich nie dafür interessiert habe.
        In Deutschland jedoch ist die Strafbarkeit mit der Reform des § 175 nicht mehr strafbar und das war 1969, also vor 55 Jahren, also noch vor meiner Geburt.
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        Aber OK, das Argument mit dem Pendel ist nicht von der Hand zu weisen. Jedoch sind die meisten Homose*uellen wohl ebenso wie ich, nach der Reformation des § 175 geboren worden und somit kennen sie diese Zeit der Unterdrückung gar nicht.
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        Ich bin z.B. mit einem Hmose*uellen in meinem Jahrgang zur Schule gegangen und er hat sich nicht gescheut das, obwohl noch so jung (16+), nicht nur öffentlich zu machen, sondern auch durch tuntiges Verhalten zur Schau zu stellen und man ließ ihn in Ruhe. Manche, soauchich, haben vielleicht manchmal etwas ungläubig geguckt, aufgrund seines tuntigen Verhaltens, er wollte halt weiblicher als Frauen reden und sich bewegen, aber mehr als ein Schmunzeln, hat er dafür nicht geerntet.
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        Mit 20 wollten Freunde und ich auf einer Amsterdamreise in eine Disco, die erst um 23Uhr öffnete,also verliefen wir uns, umZeit tot zu schlagen, in eine Schwulenbar. Es wurde fröhlich gefeiert, man erkannte uns wohl sofort als Heten und man ließ uns in Ruhe mitfeiern. Keiner wurde angebaggert, was man vielleicht befürchtet hätte.
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        Für mich ergab sich dadurch folgende Einstellung: Leben und leben lassen. Jeder soll glücklich werden, wie er will, solange er die Rechte und Freiheiten anderer nicht einschränkt. Ich bin also bereit das zu tolerieren.
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        Ich merke aber, wie sich meine Einstellung in den letzen Jahren von Toleranz ganz langsam hin zu Abscheu ändert und zwar aufgrund dessen, dass man versucht den Leuten gezielt auf den Sack zu gehen.
        Da werden Paraden veransteltet, bei dem sich die Homose*uellen obzön belecken und betatschen und kleiden. Schlimmer als in manchen P*rnofilmen und das vor zuschauenden Kindern, am helligtem Tag, mitten auf der Straße. Wir werden mit Genderwahnsinn belästigt, unsere Sprache wird vergewaltigt. In Film und Fernsehen bekommt man es aufs Auge gedrückt. Es kommt kaum noch ein Film ohne Quotenschwuchtel und woken Schei* daher.
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        Das führt dazu, dass sich in mir mehr und mehr Hass, Abscheu und Ekel aufbaut und das will ich eigentlich nicht. Ich hätte gerne meine Einstellung von leben und leben lassen behalten wollen.

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        1. Nicht das wir uns falsch verstehen, aber mir ist das auch alles zu obszön. Aber wie du schon sagst: Es ist ein Toleranz Test.
          Zitat: „ In Deutschland jedoch ist die Strafbarkeit mit der Reform des § 175 nicht mehr strafbar und das war 1969, also vor 55 Jahren, also noch vor meiner Geburt.“
          Da muß ich dann aber doch widersprechen. Der §175 wurde 1969 und 1973 reformiert, endgültig abgeschafft wurde er 1994. Bis dahin war schwuler Sex für/mit unter 18 jährigen strafbar.

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