Geld für die Jesuitenruinen

Asunción: Der Sonderhaushalt, der für die Sanierung der Jesuitenruinen im Stadtbereich von Jesús und Trinidad beantragt wurde, ist vom Senat genehmigt worden.

Die Gemeinden erhalten 5 Milliarden Guaranies in einem Zeitraum von drei Jahren, um die Monumente zu sanieren. Die Projektmitglieder, alles Parlamentarier aus Itapúa, haben das Ziel, die Infrastruktur der Jesuitenruinen zu erhalten.

Der Kongressabgeordnete Mario Caceres sagt, dass diese Bauten ein Aushängeschild für Paraguay und ein Anziehungspunkt für Touristen sind. Es ist unverantwortlich sie zu vernachlässigen, so der Sprecher der Senatoren.

Im Jahr 1993 waren die Ruinen von der Unesco zum Weltkulturerbe der Menschheit ernannt worden.

(Wochenblatt / UltimaHora)

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4 Kommentare zu “Geld für die Jesuitenruinen

  1. …“5 Millionen Guaranies (ca.800Euro) in einem Zeitraum von drei Jahren um ein Touristenanziehungspunkt und Aushängeschild Paraguays zu sanieren“! ??
    Die Herren Parlamentarier sollten mit dem Kongressabgeordneten Herrn M. Caceres mal einen Rundgang durch die Ruinen von Trinidad machen um selbst zu sehen in welchem Zustand sich allein die Sakristei befindet. Die Fensterbögen werden schon seit geraumer Zeit „fachmänisch a la Paraguay“ abgestützt und falls man in die Nähe der Kanzel kommt sollte man selbst ein Niesen vermeiden.
    Kurzum,- .. selbst ein Laie der nicht des Rechnens mächtig ist erkennt, daß weniger als 300 Euro pro Jahr wohl nicht reichen um diese kunsthandwerklichen Schätze zu erhalten.
    Sie gehören zur Geschichte Paraguays! Sie sollten daher dem Staat etwas mehr wert sein!

  2. ……5.000 Millionen Guaranies……

    sind m. M.= 5.000.000.000 Guaranies (ausgesprochen: fünf Milliarden)
    Sollte ich richtig liegen, wäre das Fach Mathe für @ Oskar nicht so ‚optimal‘ gelaufen 😉

    Ansonsten nehme ich natürlich alles zurück, und behaupte das Gegenteil.

    1. Das mit den Millionen bringt mich auch immer wieder in Verwirrung und kann einem leicht passieren, weil für uns ungewohnt (dachte auch schon, das Bett mit Schreibtisch und Schrank im Luisito koste nur 149’000 Gs (in Wirklichkeit 1’490’000 Gs.)).

      Aber mit 5 Mio. Guaranies kann man viel machen in Paraguay. Selbst die Sanierung einer 50 Km langen Straße klappt mit dem Geld. Na gut, der Belag ist ein wenig dünn, aber für zwei Wochen sieht die Straße aus wie neu und die Arbeiter sind für ein paar Jahre im Chaco.

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