Gemeindepolizei in Loma Plata geplant

Loma Plata: Das Projekt einer Gemeindepolizei soll die Sicherheit und Unversehrtheit der Menschen gewährleisten. Schon vor längerer Zeit kam solch eine Idee auf, die nun konkrete Formen im Chaco annimmt.

Ziel bei dem Projekt ist eine Annäherung der Strafverfolgungsbehörden und der Bevölkerung in Städten, Kommunen und kleinen Gemeinden, um die Polizeiarbeit effizienter und effektiver zu machen.

Schon 2011 hatte der damalige Innenminister Carlos Filizzola eine Gemeindepolizei im ganzen Land angekündigt, die eine größere Akzeptanz und das Vertrauen der Nachbarn gewinnen sollte.

„Im Allgemeinen vertrauen die Menschen in den meisten Ländern des Kontinents der Polizeieinrichtung nicht. Bei Anzeigen der Bürger wird mit wenig Nachdruck ermittelt, weil viele der Polizeibeamten oft in einem hohen Maß an der Korruption beteiligt sind“, hieß es damals in einem Kommuniqué.

In Loma Plata wurden vor kurzem der Polizeibeamte Teófilo Escobar und der Stadtrat Alex Thiessen nach Israel geschickt, um 20 Tage lang an einem Spezialkurs über Polizeiarbeit teilzunehmen.

„Es war eine sehr wichtige Erfahrung. Wir sprachen über mehrere Projekte, die ein Paraguay nach der Verfassungsgrundlage umsetzbar sind“, sagte Escobar über dieses Projekt, das vielen Teilen der Welt schon Wirklichkeit ist.

„Wir haben gelernt, wie man mit allen Beteiligten zusammenarbeiten muss, wie zum Beispiel den Gemeinden, dem Bildungssystem oder im Gesundheitsbereich. Nur so kann man die anstehenden Probleme erörtern, um das Vorhaben umzusetzen. Vor allem in Loma Plata wollen wir so ein Pilotprojekt starten“, erklärte Escobar weiter.

Er kündigte an, mit dem Stadtrat Thiessen zusammenzuarbeiten, um die Möglichkeiten der Durchführung des Projekts oder eines Teils davon in der Stadt Loma Plata zu analysieren, weil die Sicherheit ein wichtiges Thema im Chaco sei.

Wochenblatt / Chaco RCC

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3 Kommentare zu “Gemeindepolizei in Loma Plata geplant

  1. Ja. Das ist eine gute Idee. Denn ich habe mich schon seit meinem Ausstieg aus dem Flugzeug am Pettit Grosi gefragt, für was man hierzulande Gesetze schafft, aber keiner hält sich daran, weil es niemanden interessiert.
    Schon klar, ohne Polizei wäre Mord und Totschlag Gang und Gäbe. Aber es gibt ja noch andere Gesetze, die aus irgend unerfindlichen Gründen im Gesetz verankert wurden, vielleicht aus Volkswille, die doch wünschenswert wären, wenn sie eingehalten würden.
    Als Ausländer eine Selbstverständlichkeit, diese Gesetze einzuhalten. Und eine Selbstverständlichkeit wie diese Gesetze missachtet werden auszuhalten zu dürfen.
    Ich wünsche mir keine Zustände wie in Europa, aber von dem unzivilisierten Schweinestall, der mein Grundstück umgibt, habe ich langsam die Schnauze voll. Kannst denen ja auch nur sagen, ein dämliches Grinsen zurück erwarten, nicht mehr, erschießen kannst ja keinen, der dich ständig mit seinem Gestank und Lärm an der Schmerzgrenze umgibt, das überließe ich gerne anderen, doch von den anderen scheint sich auch jeder wohl zu fühlen im Schweinestall, Gestank und Lärm. Meinerseits kann ich nur gleich speien wie diese Menschen unzivilisiert und gesetzlos vegetieren.

  2. In welchem Land hat bitteschön eine Geheimpolizei jemals zum Nutzen der Bevölkerung gearbeitet? Alles was geheim ist, bedeutet nur Gemauschel und immense ,sinnlose Kosten!

  3. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Antworten

    Ich muss den obigen Kommentaren leider zustimmen.
    Herr Alex Thiessen ist Betriebsleiter des sogenannten „Ordnungsamtes“ (Teil der Kooperative Chortitzer) in Loma Plata. Allerdings gab es einen Kampf zwischen den Platzhirschen (Munizipalitaet versus Kooperative) wo in etwa die Munizipalitaet die Oberhand gewann.
    Die Rache der Kooperative ist dann, keine bis wenig Steuern an die Munizipalitaet zu zahlen um diese finanziell auszutrocknen. Z.B. soviel wie ich verstanden hab, zahlt der Schlachthof FrigoChorti nirgendwo Munizipalitaetssteuern. Ein klassischer Kampf zwischen Privatsektor und Oeffentlicher Sektor.

    So, was die Kooperative dann jetzt versucht (dahinter steckt die Asociacion Civil auch, die Kolonien und besonders die Kirchen wie jedwede der Kooperative asoziierte Gesellschaft) ist die Oeffentlichen Funktionen wie Justiz (Mediation), Polizei (Ordnungsamt und jetzt „Gemeindepolizei“), MOPC (durch die Comission Caminos del Chaco – Siehe private Mautstationen der Kooperative), Petropar (durch ECOP), ANDE (durch die eigenen Kraftwerke – siehe versuch der Privatisierung der Stromlinien von Ande durch die Kooperative) durch private Initiativen und Ministerien zu ersetzen wo die Mennoniten ihre eigenen Leute setzen die sie kontrollieren koennen und Steuern erheben die in die eigenen Taschen fliessen.
    Die „Gemeindepolizei“ ist Teil von diesem ganzen Schema.

    Es erinnert sehr daran wessen die Juden im Dritten Reich beschuldigt wurden, naehmlich „das an sich reissen aller oeffentlichen Funktionen und Posten“ wo der Deutsche dann nicht mehr Teil von war. Fast genau dasselbe versuchen in Paraguay die Mennoniten.
    Die Idee von diesem grossangelegten Schema ist immer mehr Steuergelder dem Staat vorzuenthalten und ins Kooperativssystem zu schleusen um so den Staat finanziell langsam auszutrocknen und mit der Zeit dem Staat alle Funktionen zu entreissen und dem Privatsektor zuzuschleusen.

    Das ist was hinter der APP (Asociacion Publica Privada) steckt, System welches von Horacio Cartes angefangen wurde.
    Der Staat wird dann immer mehr der uneffizienz bezichtigt, so dass dieser an Kredibilitaet verliert, damit so der Privatsektor die Preise immer mehr anziehen kann und so fliesst bald das meiste Geld in nur wenige Taschen.
    Macri hat Abdo wohl den Weg gewiesen „wie’s getan wird“.

    Z.B. schleusst die Kooperative immer mehr ihre eigenen Leute in die Ratssitze oeffentlicher Institutionen wie Munizipalitaetsrat, oder MOPC, usw um diese zu sabotieren und auszuspionieren.
    Es ist kien Geheimnis dass das Ordnungsamt einen Geheimdienst hat. Zumindest ein ehemaliger Ordnungsamt Betriebsleiter sagte mir mal dass er mehrere Dutzend Geheimagenten habe die niemand wuesste wer die waeren. Damit werden in den Mennonitenkolonien die Buerger ausgespitzelt und unliebsame Genossen aufs Abstellgleis gestellt (verleumdungen, usw). Ob das Spitzelsystem noch existiert weiss ich nicht genau.
    Ich wette aber dass so mancher „geneigte Leser“ nie vermutet haette die SED oder Gestapo nochmals anzutreffen – unter den Mennoniten in Paraguay.

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