Generalstaatsanwalt soll Gold gebunkert haben

Caazapá: Anwalt Jimmy Páez Giret, der Juana Toledo vertritt, versichert, dass der Generalstaatsanwalt Javier Díaz Verón auf einem Grundstück einige beschlagnahmte Goldbarren hat.

Die besagten Goldbarren wurden vergangenes Jahr auf dem Flughafen beschlagnahmt, als rund 500 kg als Bronze das Land verlassen sollten obwohl sie aus Gold waren. Das beschlagnahmte Gold kam niemals bei der Zentralbank des Landes an, so wie angeordnet. Juana Toledo soll Beweisfotos und Gesprächsmitschnitte zwischen dem Generalstaatsanwalt und Staatsanwalt Aldo Cantero, die beide den Transport übernommen haben sollen.

Juana Toledo ist die Mutter von Aurelio Toledo, der laut dem Generalstaatsanwalt etwas mit dem Goldschmuggel zutun haben soll. Aus Sicht von Toledo soll er nur mundtot gemacht werden.

Wochenblatt / Abc Color

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17 Kommentare zu “Generalstaatsanwalt soll Gold gebunkert haben

  1. Paraguay -> das grösste Freilufttheater der Welt
    Man weiss bloss nie, ob man Lachen oder Weinen soll….

  2. Spassverderber! !!
    Da ist mal bissle Gold an den Fingern hängengeblieben ..
    Und man musste es sofort finden .

  3. Was in diesem Lande alles abläuft ist einfach nur noch zum kotzen! Wem kann und will man hier eigentlich noch vertrauen?

    1. Ja, aber das läuft ja in Europa nicht anders. Nur anders. Ich würde das nicht so eng sehen. Paraguay hat auch seine vielen schönen Seiten. ZB. braucht man nicht jährlich seine Steuererklärung auszufüllen und demnach auch nichts zu bezahlen.
      In Europa herrscht auch der Beatmeten-, Politik- und Wirtschaftsfilz. Und der Kleine Mann wird bei Stange gehalten.

    1. Hast Recht, Arni. Einfach machen lassen.

      Im uebrigen bin ich der Meinung, dass das Gold in sicheren Haenden ist. Die Position eines Generalstaatsanwaltes erfordert hoechste Verantwortung, Gewissen und Rechtstreue!
      Bei der Zentralbank koennte ja ein kleiner Angestellte das Gold klauen und fluechten!

    2. Also ich empfinde die willkürliche/fehlende/korrupte Justiz hier ERHEBLICH beunruhigender als in Europa. Hier blick ich als Ausländer noch weniger durch, die eventuellen Folgen erscheinen gravierender (bis hin zu „ohne Verurteilung in Tacumbu“ etc.) und das Lügen und Betrügen, sich illegal bereichern ist in allen Bevölkerungsschichten weit mehr akzeptiert als in meiner Kultur. Hier hält man (besonders als Ausländer) am besten die Füsse ganz still. Irgendwie die Kehrseite von der angeblich so „großen Freiheit“!

      1. Wenn man EU und Euro Einführung als Beispiel nimmt oder jetzt die Flüchtlingspolitik, dann beunruhigt mich das noch mehr. Es ist genau so Lug und Betrug und das sogar in noch grösserer, teurerer Dimension. Wenn man als schon länger dort lebender nicht die Füsse still hält, dann gibt es ebenfalls schon genug Fallgruben und das wird noch ärger werden. Hate speech oder Belästigungsparagraphen etc.
        Unter Freiheit habe ich immer nur verstanden, dass man die FINANZIELLE Freiheit hat, diesem Theater möglichst fern bleiben zu können. Denn je mehr ich mitspielen muss umso mehr Probleme werde ich haben.

        1. So hat halt jeder seine individuelle Betrachtungsweise.
          Die häufigen Polizeikontrollen hier rufen bei mir ähnliche Gefühle wie damals als Wessi auf der Transitstrecke hervor.
          Bei den Frauen hier sollte man trennen.
          Geht es um „Partnerin“ oder „Spaß haben“?
          Letzteres funktioniert hier hervorragend kann einen aber auch in „Teufels Küche“ manövrieren.
          Da wär’n wir dann wieder bei der Justiz angelangt.

          Stimmt schon, Freiheit hängt meist auch mit den Finanzen zusammen.
          HIER wohl eher schwierig zu generieren.
          DIESE Freiheit muss man sich also aus der Heimat mit hierherbringen.
          Da die Preise hier aber extrem gestiegen sind und die Leistung stagniert oder sogar nachlässt (z.B. Ande) wird es hier mit MEINER Betrachtungsweise langsam immer unattraktiver.

          Die Politik in D interessiert mich nicht mehr.
          Die Jahre und der Abstand dazu von hier aus lassen das alles nur noch traurig und zum Scheitern verurteilt erscheinen.
          Da würde ich nicht mehr hin wollen.

    3. seid nicht seit…. nirgends und nicht nirgens….

      Hier ist einiges besser: Die Sonne, die jungen Damen (wenn man auf die Richtige trifft) und die Cooperativas.

    1. Man sollte alles nicht so kritisch sehen, sonst verliert man den Spaß am Leben. Die Richtige zu treffen ist auch in Europa und sonstwo nicht einfach. In Paraguay habe ich es mit Einwanderinnen aus Europa versucht. Oh Graus!!!
      Hinsichtlich der Cooperatives: große, alteingesessene nehmen und außerdem sein Anlagekapital streuen, nicht alles in einen Korb. Außerdem: Reserven im Ausland halten.

        1. Ja, arrogante Schreckgespenster die glaubten, sie müßten einem erklären, wo es lang geht. Nicht selten weniger ansehnlich. Herrschsüchtig und geldgierig, schlimmer als die – was stimmt – geldgierigen Paraguayerinnen, dafür sind letztere meist feminin, was man bei den Europäerinnen in heutigen Zeiten selten vorfindet.

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