Generalstreik der LKW-Fahrer angekündigt

Asunción: Bei einem Treffen mit Vertretern der Behörde Dinatrán akzeptierten die LKW-Fahrer keinen Waffenstillstand und sagten, dass es für sie nicht nachhaltig sei, die Arbeit fortzusetzen, wenn der Dieselkraftstoff nicht wieder billiger wird. Sie kündigten für Montag einen Generalstreik im ganzen Land an.

Die Trucker-Gewerkschaften haben beschlossen, dass sie am Montag einen nationalen Streik einleiten werden, wenn der Dieselölpreis für den Sektor nicht wieder sinkt, der vor Tagen um 400 Guaranies pro Liter gestiegen ist. Sie warnen davor, dass dies Auswirkungen auf Exporte, Zolleinnahmen und die Bereitstellung von Waren für den Agrarsektor haben wird.

Dies gab Ángel Zaracho, Präsident der paraguayischen Truckers Föderation (FCP), nach dem Treffen mit dem Leiter der Nationalen Verkehrsdirektion (Dinatrán), Juan José Vidal und dem stellvertretenden Verkehrsminister, Víctor Sánchez, bekannt.

Zaracho wies darauf hin, dass es kein Zurück mehr gebe. „Am Montag werden wir streiken, es sei denn, die Regierung senkt den Kraftstoffpreis. Sie baten uns um einen Waffenstillstand von zwölf weiteren Tagen und wir sagten nein. Der Streik kann nicht verschoben werden“, betonte er.

In Bezug auf das, was dieser Streik für das Land bedeuten wird, sagte er, dass es zu Engpässen bei den Lastwagen komme und den Export von Getreide beeinträchtigen werde.

Zaracho hielt es für unmöglich, solange sie Diesel von Petropar beziehen können, der seinen Preis beibehält, ohne zu steigen, weil er nur 15% des Marktes abdeckt und es Teile des Landes gibt, in denen dies nicht der Fall ist. Er schätzte die Besorgnis der Regierung und bat Dinatrán, mit dem Präsidenten zu sprechen und die Situation zu erläutern. „Wir sind verärgert, weil sie uns nicht beachten. Dieser Streik ist notwendig, dass die Regierung die Realität annimmt und sich darum kümmert“, betonte er.

Zaracho bekräftigte, dass die einzige Möglichkeit, diesen Streik aufzuheben, darin bestehe, den Dieselpreis zu senken, da es für sie nicht mehr möglich sei, die Arbeit fortzusetzen, da die neuen Kosten nur zu Verlusten führen würden.

Er sagte weiter, dass neunzig Prozent der LKW-Fahrer ihre Einhaltung des Streiks ab dem kommenden Montag bestätigt hätten.

Wochenblatt / Ultima Hora

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