Gesetz zur Kastration und härtere Strafen für Sexualstraftäter auf den Weg gebracht

Asunción: Nach den letzten Fällen von gewaltsamen Todesfällen, bei denen vor allem Kinder Opfer waren und der Straflosigkeit derjenigen, die Verbrechen begehen, weil sie niedrige Strafen erhalten, wurde die Möglichkeit einer Kastration von Sexualstraftätern und weitere Maßnahmen im Rahmen einer Gesetzesvorlage auf den Weg gebracht.

Mit einer Gesetzesvorlage soll die chemische Kastration als eine der Strafen für Personen eingeführt werden, die in Fällen von Kindesmissbrauch und Gewalt entstanden sind, kündigte der Abgeordnete Carlos Rejala gestern schon über Facebook an. Später gab er in einer Pressekonferenz noch weitere Einzelheiten zu dem Thema bekannt.

Rejala wies auf die Notwendigkeit hin, die Haftstrafen zu verschärfen und das Projekt abzuschließen. Er sagte, er werde öffentliche Anhörungen und Konsultationen in anderen Ländern durchführen, um Erfahrungen zu dem Thema zu sammeln.

Nachdem der Abgeordnete in den letzten Wochen von mehreren Fällen von Kindesmisshandlung und Gewalt erfahren hatte, wie der kleinen Naidelin in Alto Paraná und dem 12-jährigen indigenen Mädchen Francisca Araújo Cáceres, das in der Nähe des Busbahnhofs von Asunción tot aufgefunden wurde, gab er dieses Vorhaben bekannt. Er analysiert mit seinem Team aus Rechtsberatern die Vorlage eines Gesetzentwurfs, der strengere Strafen und eine chemische Kastration für die Täter festlegt.

„Dieses Problem umfasst viele Aspekte, die von präventiven Maßnahmen bis hin zur psychiatrischen Einlieferung zur Verhinderung von Missbrauch reichen können. Es ist wichtig für uns, alternative Lösungen zu finden, die für denjenigen, die darunter leiden, eine sofortige Antwort geben können, aber wir werden die langfristige Behandlung dieses Problems nicht vernachlässigen“, sagte Rejala.

Er betonte weiter, dass neben der Förderung öffentlicher Anhörungen eng mit den Opfern und Verantwortlichen der Justiz sowie mit den öffentlichen Kräften zusammengearbeitet und versucht werde, einen großen Teil der Bevölkerung einzubeziehen.

Dies wird eine Möglichkeit sein, die Lösungsmechanismen zu beschleunigen.

„In einem Land, in dem ein Gerichtstribunal (aus Paraguarí), das zwar einen Mann des sexuellen Missbrauchs seiner Stieftochter für schuldig befand, aber nur ‘Verhaltensregeln‘ aussprach, hat sogar einer der Richter die verurteilte Person als ‘netten Jungen‘ bezeichnet. In einem Land, in dem 21% der Opfer von Femiziden in Paraguay unter 20 Jahre alt sind. In einem Land, in dem wir letztes Jahr Daten hatten, dass es in einem Jahr 5.000 Fälle von Missbrauch bei Kindern und Jugendlichen gab. Dann müssen wir etwas tun, obwohl viele Populisten sich gegen so harte Maßnahmen wehren werden. Ich bin ein Familienvater, also kommt mir ja nicht mit Populismus oder so etwas“, sagte Rejala.

Wochenblatt / Hoy

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6 Kommentare zu “Gesetz zur Kastration und härtere Strafen für Sexualstraftäter auf den Weg gebracht

  1. Super Sache, sollten sie in Deutschland, generell in Europa auch einführen. Das würde vielleicht abschreckend auf die ganzen Kulturbereicherer dort wirken. Doch leider verstößt das gegen die Menschenrechte.

      1. Nick so sehe ich das auch, wer die Menschenrechte anderer verletzt und sich selber dann bei erwischen auf Menschenrechte beruft, dem gehört dieses Recht abgesprochen. Allerdings glaube ich kaum, das Kastration, der Weg ist, weil die sind zwar „Unfruchtbar“, aber der Trieb besteht weiter. Hilfe würde nur sein, wenn das Teil komplett abgeschnitten wird und alles unter “ Putz verlegt“ wird. Couch drücken beim Psychiater usw. hilft gar nichts.

  2. In einem Land, in dem die Beamten und Justizangehörigen, von den Ermittlungsbehörden bis zur Gerichte, etwa so viel Können wie die Beamten und Justizangehörigen von Kongo, Äquatorialguinea, Südsudan, Iran oder Somalia aufweisen, sollte man solch Gesetze lieber lassen.

  3. Excom.. ich hoffe du lebst nicht in Paraguay, denn wenn schon, solltest du einfach gehen.
    Da ist jemand der etwas in die richtige Richtung steuern will und du musst nur meckern und wieder etwas suchen indem kein Land gut ist, auch nicht Deutschland.
    Hier in Paraguay bekommst du es nur stärker mit, aber Deutschland ist ebenso korrupt.
    Sieh dir die ganzen Politiker die Geld für Fehlentscheidungen bekommen, um große Firmen zu unterstützen. Später sitzen sie dann dort als Vorstandsmitglied.
    Geh nach Deutschland, da kannst du dann wieder meckern, weil die Hälfte deines Verdienst wieder Vaterstaat bekommt und Leute, die Sozialhilfe empfangen, mehr Geld bekommen als ein Busfahrer in Vollzeit.
    Eine Friseurin zwei Jobs brauch, um gerade so über die Runden zu kommen und andere Schmarotzer bekommen die Bude gestellt und bekommen noch Geld im Hintern geschoben.
    Geh da einfach wieder hin

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