Gestrandetes Schiff wirft Rätsel auf

Encarnación: Ein gestrandetes Schiff bei Puerto Campichuelo im Departement Itapúa wirft Rätsel auf. Inspektoren des Umweltministeriums führten nun eine zweite Überprüfung durch, um Ergebnisse liefern zu können.

Vermutlich sind kontaminiertes Pflanzenöl und anderem zu analysierende Flüssigkeiten mit dem Frachter transportiert worden.

Das Verfahren wurde in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft und in Fortsetzung der bereits vom Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung (Mades) durchgeführten Intervention unternommen, durch die der Eigner des Schiffes benachrichtigt wurde.

Die Mades berichtet, dass die Untersuchungen im Rahmen der gültigen Umweltschutzvorschriften durchgeführt werden, wie das Gesetz Nr. 294/93 über die Umweltfolgenabschätzung und Gesetz Nr. 3239/07 auf die Wasserressourcen von Paraguay.

Die Umweltbehörde wies auch darauf hin, dass Proben der verschiedenen Flüssigkeiten entnommen worden seien, die sich in fünf der sieben Tanks des Schiffes befunden hätten, die als Lagerort dienten. Sie erläuterten, dass die Ergebnisse die Art der Flüssigkeiten bestimmen werden, während die beiden anderen Kompartimente vermutlich kontaminiertes Pflanzenöl enthielten.

In gleicher Weise fügte die Mades in ihrem Bericht an, dass bei einer Besichtigung des Innenraums die Kabinen und Maschinenräume sowie der schlechte Zustand des Schiffsrumpfs überprüft worden sei, der das Eindringen von Wasser in das Schiff und wohl das Stranden verursacht habe.

Schließlich äußerten sie, dass die Behörde bereits eine Zusammenfassung gegen die Verantwortlichen des Bootes, das in den Gewässern des Flusses Paraná gestrandet ist, eröffnet habe und an die Staatsanwaltschaft weiterleiten werde.

Wochenblatt / Ultima Hora

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3 Kommentare zu “Gestrandetes Schiff wirft Rätsel auf

  1. Kaneshapillai Kanagasuntharam

    Na, grati Müll entsorgt, ist doch Alltag im Sambi Südamerikas. Wäre das Schiff aus Holz, so wäre es nach Dämmerdungseinbruch wohl zusammen mit gebrauchten Windeln & genutztem WC-Papier, Blech & Glas, Kühlschränke & Plastikpools, toten & Hund, E-Lampen & Leuchtstoffröhren, Akkus & Batterien und sonstig Brennbarem an- und abgefackelt worden und keinem wäre etwas aufgefallen.

  2. Interessant. Es wird auf diesem Schrottkahn „kontaminiertes Pflanzenöl“ vermutet. Nicht grund- und erfahrungslos wird das ja wohl von den Behörden vermutet. Daraus kann gefolgert werden, daß kontaminiertes Pflanzenöl nicht zum ersten mal nach Paraguay geschmuggelt wurde. Und wo wird dieses Zeuge dann wohl verkauft? Klarer Fall, überall im Straßenhandel unter den Augen der Behörden und der Polizei. Ich lebe nun schon lange in diesem Land, aber daß die Ware der Straßenhändler jemals kontrolliert wurde habe ich noch nie erlebt. Im übrigen auch nicht, ob diese Händler über eine Gewerbeerlaubnis verfügen und was sie an Steuern abführen.

  3. Das sieht so aus, das das Schiff im Bereich eines wilden Schrott Platzes entsorgt wurde. Anscheinend fehlt dem Eigentuemer das Wissen, wie viel ihm eine Verschrottung durch den Altmetall Verkauf einbringt. Beim zerschneiden Verbrennen dann au h gleich alle Problem Abfaelle an Bord…..

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