Gesundheitsministerium befürchtet Epidemie in der Osterwoche

Asunción: Das Gesundheitsministerium ist in Sorge wegen einer aufkommenden Reisetätigkeit in der Osterwoche. Vor allem kranke Personen könnten eine Epidemie auslösen.

Die Direktion für Gesundheitsüberwachung drängt darauf, dass Menschen, die Fieber oder andere Symptome haben, während der Karwoche Reisen ins Landesinnere vermeiden, weil so das Risiko besteht, Krankheiten wie Dengue-Fieber zu verbreiten.

Im Falle von Fieber, Hautausschlägen oder anderen Symptomen empfiehlt die Direktion für Gesundheitsüberwachung, die für die Feiertage der Karwoche geplante Reise abzusagen.

Dr. Guillermo Sequera, Direktor von dem vorher erwähnten Institut, fügte hinzu, dass sich die Aufforderung auch auf Reisen nach Alto Paraná (Minga Guazú / Ciudad del Este) und Amambay (Pedro Juan Caballero) erstreckt, weil hier ein hohes Risiko einer Dengue-Epidemie bestehe.

Ziel ist es, dass die Bevölkerung bei allen Symptomen sofort den Arzt aufsucht, um die Krankheit frühzeitig zu diagnostizieren, mögliche Herde zu identifizieren und zu verhindern, dass das Virus in andere Departements gelangt.

In der Karwoche wird die medizinische Aufmerksamkeit an Punkten mit großen Menschenansammlungen, wie Busterminals, Flughäfen, Friedhöfen und Erholungsgebieten, intensiviert. Diese Interventionen beginnen von Montag, den 15. April bis Samstag, den 20. April, um das Risiko einer Ausbreitung von Dengue, Zika oder Chikungunya zu minimieren.

Die Direktorin des Immunisierungsprogramms (PAI), Dr. Soraya Araya, erklärte, dass sie in Alto Paraná auch eine Intensivierung der Masernimpfungen erwarten, weil die Gefahr einer Ansteckung dieser an der Grenze ausgebrochenen Krankheit groß sei.

„An der Grenze zu Brasilien und Argentinien gibt es viele Fälle von Masern. Wenn Menschen, die an der Grenze leben, nicht geimpft sind, wird das zu einer Epidemie führen, weil sie ständig zwischen den Nachbarländern pendeln“, sagte Araya.

Masern habe die Besonderheit, dass die Infektionsrate sehr hoch sei (95%) und bei Kindern und älteren Menschen zum Tode führen könne, fügte Araya hinzu.

Wochenblatt / ABC Color

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4 Kommentare zu “Gesundheitsministerium befürchtet Epidemie in der Osterwoche

  1. Mofa halb Mensch halb Sofa

    Ja, in einem Land in welchem es seit einem Monat viel geregnet hat und die Infrastruktur seitens des Staates aus defekt, kaputt und repariert, aber schon wieder kaputt besteht, da ist die Gefahr von einer Dengue-Epidemie sehr groß, überall stehendes Wasser und angenehme Temperaturen für die fliegenden Ägypter.
    Bravo, die hiesigen Behörden haben Monate gut gearbeitet um zu diesem Ergebnis zu kommen, auf das ich in zwei Minuten kam.
    Und jetzt, na klar, hast husten ziehst Nummer um 4h sonst gibt’s keine Nummer mehr, wenn bekommst, wartest bis 15 Uhr bis Arzt Zeit hat.
    Wenn tatsächlich Dengue, dann liegst ne Woche im Spital und deine Familie geht nicht zur Arbeit, sondern kehrt dich im Bett, gibt dir Essen und besorgt dir Medikamente rund um die Uhr während dieser Zeit. Persönlich war ich glücklicherweise (noch) nicht betroffen, dann würde ich als rico Blankito auch eher ins Privado, aber selbst miterlebt.
    Es geht mir ja nicht um das schlechte öffentliche Gesundheitssystem, ist immerhin noch besser als nichts und barato, es geht mir darum, was denn diese Behörden gedenken zu unternehmen. Ja, nichts werden sie unternehmen. Denn dazu sind sie nicht fähig!

    1. Richtig. Ich bin Jahrgang 53 und wenn es an der Schule Masern gab, hatten die mindestens 50% der Schüler. Dass da irgeneiner dran gestorben sei, das wüsste ich schon.
      Impfen ist ein gutes Geschäft!

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