Gewerkschaft annonciert 10-tägigen Flughafenstreik

Asunción: Schlussendlich entschieden die Gremien der zivilen Luftfahrtbehörde (Dinac) einen 10-tägigen Streik zu beginnen, auf der Suche nach dem Veto des Präsidenten gegen das Gesetz welches eine Konzession der Flughäfen erlaubt. Während der Tage des Streiks kommt es dann auf den Terminals der Flughäfen „Silvio Pettirossi“ in Luque und „Guaraní“ in Minga Guazú zu Behinderungen.

Nach der Entscheidung vom Donnertag liegt die Zukunft der Terminals in privater Hand. Damit abfinden will sich allerdings keiner der Flughafenangestellten, die sind die Opposition die das unmögliche mit unnötigem versucht. Obwohl Streik ein gültiges Mittel zum Erreichen gewisser Änderungen angemessen scheint ist hier eine Entscheidung schon gefallen die vom Präsident gewollt und begrüßt wurde. Somit wird er keinen Anlass sehen seine Meinung zu revidieren. Abgesehen davon sind sie Angestellten verärgert weil ihr Arbeitsplatz wegfällt, doch mit den Beziehungen wie sie ihn bekamen werden sie auch erneut, Dank des staatlichen Auffangnetzes, eine neue Arbeitsstelle zugewiesen bekommen.

So informierte Leonardo Beraud, der Gewerkschaft der Arbeiter der Dinac (Seodinac), nach dem letzten Treffen, dass am 09. April 2011 um 00.00 Uhr der 10-tägige Streik beginnen soll.

Die Angestellten versichern während dieser Zeit nicht den ordnungsgemäßen Ablauf der sonst angebotenen Dienste. Die Sicherheit der Flüge werde somit auch nicht aufrechterhalten, bei nicht einem Unternehmen.

„Die Dienste werden eingeschränkt, weil die Profis streiken. Den kompletten Flugverkehr können wir nicht stilllegen weil auch er ein nötiger Dienst ist. Für die Sicherheit der Flüge allerdings können wir nicht garantieren“, sagte er.

Beraud erklärte Hoffnung gehabt zu haben dass die Konzession nicht wahr wird, doch die Senatoren der Partei Unace entschieden sich um. „Am Donnerstag allerdings entschieden sie die Liberalen bei dem Gesetzesentwurf zu unterstützen“, fügte er hinzu.

„Minimalservice garantiert”

Der Flughafendirektor, Gustavo Sandoval Lamas, sagte dass die Minimalservices garantiert sind. Von den 1.360 Flughafenangestellten in Luque und Minga Guazú werden zwischen 600 und 800 Angestellte nicht zur Arbeit erscheinen in diesen Tagen.

Die Flugkontrolle wird weiterhin normal ablaufen. Betroffen sind allerdings die Feuerwehr sowie medizinisches Personal, alle die im Notfall zur Stelle sein müssten.

(Wochenblatt / Abc)

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4 Kommentare zu “Gewerkschaft annonciert 10-tägigen Flughafenstreik

  1. Kaum zu fassen, da sieht man mal wieder wieviel HIRN hier in Paraguay vorherrscht! „…Für die Sicherheit der Flüge allerdings können wir nicht garantieren…“, sagte er…“. Sagt mal, gehts noch??? Wie können diese Vollärsche sich anmaßen, die Sicherheit von Menschenleben so derart zu ignorieren und ggf. auf´s Spiel setzten??? UNFASSBAR !!! Este es Paraguay …

    1. Was willst Du eigentlich mit dem Anfangssatz aussagen? Was hat das mit Hirn zu tun? Die sagen klar und deutlich, dass sie für die Sicherheit nicht garantieren. Ist das so schwer zu verstehen?

      Jetzt hat der Betreiber der betroffenen Flughäfen, nämlich der Staat, den schwarzen Peter. Normalerweise müsste während des Streiks die Flughäfen entweder geschlossen werden oder mit anderem Personal besetzt werden. Warten wir ab wie die Regierung reagieren wird, ob sie wirklich die Gefährdung des Flugbetriebes in Kauf nimmt und damit die Verantwortung falls etwas passieren sollte. Sollte sie das tun und es passiert etwas, dann ist die gelobte politische Stabilität, der indischen Investoren, im Eimer. Dann gibt es einen Aufstand in Paraguay. Ob Lugo das riskiert?

  2. Keine Angst um die Sicherheit. Es sind 1360 Angestellte wenn 600 bis 800 streiken bleiben immer noch 560 wo arbeiten das ist immer noch mehr als genug Personal fuer zwei solche Flugplaetze und wenn die sich nicht gegenseitig auf den Zehen rumtreten wird die Arbeit auch besser gemacht.

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