Gleiches Schicksal befürchtet

Asunción: Kurzfristig und bei gutem Wetter werden tausende Demonstranten am heutigen Abend bei einer Demonstration zeigen was sie von der verlorenen Abstimmung über die juristische Untersuchung von Víctor Bogado wegen doppelten Bezügen und Einflussnahme halten, langfristig, und das geht nur mit offenen Wahllisten, diese politische Figur nicht mehr zu wählen.

Am gestrigen Nachmittag machten die Volksvertreter mit ihrer Entscheidung pro Bogado mal wieder klar, dass sie sich selbst schützen und keineswegs Volksvertreter sind, nur weil sie vom Volk gewählt wurden. Die nötige Stimmenmehrheit kam wie erwartet zustande, da ein jedes Mitglied der Kammer gleiches Schicksal fürchtet. Die Gegner der Entscheidung wussten, dass die laut brüllen können, ohne Schaden anzurichten.

Um 19.00 Uhr findet heute eine Protestveranstaltung vor dem Kongress statt, bei der viele Menschen erwartet werden, erneut ihre Entrüstung gegenüber den selbstgewählten Politikern zum Ausdruck zu bringen. Der angepriesene neue Kurs ist zumindest bei der Legislative nicht zu spüren.

(Wochenblatt)

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6 Kommentare zu “Gleiches Schicksal befürchtet

  1. ich habe die Abstimmung gesehen, ein Trauerspiel..
    Und eine Ohrfeige fuer die Demokratie..

    Bogado hat gewusst, das er sein Mandat nicht verliert. Das
    konnte man an seinen schmierigen Grinsen erkennen.

    1. Ich muss dir fast vollständig zustimmen. Es war wirklich traurig, was da vorsich ging. Eine Ohrfeige für die Demokratie war es aber nicht. Wo ist denn hier Demokratie, wo in der Welt überhaupt?

  2. Die 23 „Beschützer“ von Bogado werden jetzt anfangen vor ihren Haustüren zu kehren und „seeehr“ vorsichtig sein mit ihren „Aktionen“. Auch werden diese wohl nicht mehr gewählt werden. Cartes weiss genau, dass sich diese „unverschämten“ Parlamentarier letztendlich selbst ausradieren. Braucht halt alles seine Zeit. Tranquilo.. 😉

  3. diese „unverschaemten parlamentarier“ , soweit sie der
    colorado partei angehoeren stammen entweder aus dem
    HC-fluegel (zb mirta gusinky,enrique bachetta) oder haben
    selber viel „dreck am stecken“(silvio ovelar, der beim stimmenkauf ertappt wurde und nachweislich 38 familienangehoerige im staatsdienst untergebracht hat)
    auch bei den BLAUEN betreiben fast alle „selbstschutz“
    emilia alfaro,yoyito, zulma gomez,ramon gomez verlangeri.
    enzo cardozo hat im MAG ministerium etliche „loecher“ zu
    erklaeren.dann natuerlich das „blaue u-boot“ von cartes,
    brad pig, blas llano und sein treuer gefolgsmann silva
    facetti.die einzige ueberraschung ist die gegenstimme
    von wagner.der UNACE mann oviedo matto macht sich bestimmt sorgen wegen seinem landgeschaeft mit INDERT.
    ihre ansicht , dass die 23 „gegenstimmer“ politisch erledigt sind, kann ich gar nicht teilen.die meisten
    werden bei den naechsten internen wahlen wieder auf den
    vorderen listenplaetzen zu finden sein.
    galaverna hatte den richtigen riecher. er wusste dass
    der antrag abgelehnt wuerde, hat sich aber als befuerworter ein „politisches alibi“ verschafft und
    sich als „saubermann“profiliert.

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