Globales Netzwerk für Wasser und Energie

Asunción: Itaipú und die Vereinten Nationen haben im Rahmen der Klimakonferenz COP 24 2018 im polnischen Kattowitz das Projekt “Globale nachhaltige Lösungen für ein Wasser- und Energienetz“ ins Leben gerufen.

Dabei wurde eine strategische Allianz zwischen Itaipú und der Abteilung für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten der Vereinten Nationen (UNDESA) zur Schaffung einer Plattform gebildet, die zur Erfüllung nachhaltiger Entwicklungsziele (SDG) der Agenda 2030 führen soll.

Der Start des Netzwerks und des Bündnisses fand im Rahmen der Klimakonferenz COP 24 statt, unter besonderer Beteiligung von Liu Zhenmin, dem stellvertretenden Generalsekretär für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten der Vereinten Nationen und den Finanzdirektoren von Itaipú, Monica Perez dos Santos (Paraguay) und Mario Antonio Ceccato (Brasilien).

Mónica Perez betonte in seiner Rede das Engagement des binationalen Wasserkraftwerks mit dieser Vereinbarung, “deren Hauptziel es ist, Kapazitäten, Dialoge und Zusammenarbeit auf allen Ebenen zu verbessern und sektorübergreifende Aktionen zulassen“.

Außerdem sagte sie, dass Itaipú die Förderung und das Management von Wissen anstreben werde, das auf die Ziele der nachhaltigen Entwicklung ausgerichtet sei, insbesondere für sauberes Wasser sowie eine zugängliche und umweltfreundliche Energie. In direktem Zusammenhang betonte Perez weiter, dass mit dem Rohstoff und dem Produkt Energie von Itaipú, dem weltweit größten Staudamm für Wasserkraftwerke, eine saubere und erneuerbare Energie produziert werde.

Sie sagte weiter, die Teilnahme an diesem Kooperationsabkommen als Gründungspartner sei eine Gelegenheit, die vor den Vereinten Nationen eingegangene Verpflichtung zu bekräftigen. „Itaipu erkennt die Notwendigkeit einer technischen Zusammenarbeit mit dem Sekretariat der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen, dem Kyoto-Protokoll und dem Pariser Abkommen als Verpflichtung zur Agenda 2030 sowie zur Verbreitung von Wissen an. Bewusstsein und Umsetzung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung ist dabei der Schwerpunkt“, betonte Perez.

Sie erklärte dem Publikum auch, dass das paraguayisch-brasilianische Unternehmen sozioökologische Aktionen durchführe, die auf die Schonung natürlicher Ressourcen, hauptsächlich auf den Schutz von Wasser, Rohstoff für die Energieerzeugung und die Verbesserung der Lebensqualität der Bevölkerung abzielen. Insbesondere in den Bereichen von Interesse, sowohl in Paraguay als auch in Brasilien.

Für seinen Teil, Liu Zhenmin, stellvertretender Generalsekretär für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten der Vereinten Nationen, drückte seine Zufriedenheit aus, dass das binationale Wasserkraftwerk Itaipú als Verbündeter diese Initiative fördere, das er als erfolgreicher Partner beschrieb.

Er fügte hinzu, dass UNDESA und Itaipu sich zusammenschließen, um die Erzeugung sauberer und erneuerbarer Energie sowie andere Maßnahmen voran zu treiben, die zur Abmilderung des Klimawandels beitragen, damit sich andere Partner auch mit nachhaltigen Lösungen in Wasser und Energie zusammenschließen können. „Energie und Wasser sind der Schlüssel zur Agenda 2030. Es gibt viele Menschen auf der Welt, die keinen Zugang zu diesen Ressourcen haben. Die Nachfrage nach Wasser und Energie wächst und wird eine der größten Herausforderungen der Zukunft sein“, wiederholte Zhenmin.

Wochenblatt / ABC Color

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