Goldfieber und angeblich illegale Machenschaften in Caazapá

Abaí: Im Raum Paso Yobai, Guairá, wird schon seit Jahren nach Gold geschürft. Nun kommt es in diesem Sektor zu einem weiteren Goldfieber in Caazapá, jedoch wohl mit illegalen Machenschaften.

Betroffen in dem Fall ist die Gegend Ocorui, im Distrikt Abaí vom Departement Caazapá. Hier soll es mehrere illegale Goldminen geben, die nun vom Vize Ministerium für Bergbau genauer unter die Lupe genommen werden. Es gibt nur eine lokale Vereinigung von Bergleuten, die Genehmigungen für die Exploration von Gold besitzt.

Das Vizeministerium für Bergbau und Energie bestätigt, dass “so bald wie möglich“ eine Prüfung in der besagten Zone von Caazapá durchführen werde, wo die Assoziation der Minenbetrieber “Oro Cuí Ocupantes de Areas Mineras (AMOCOAM) eine Erlaubnis hat zur “Exploration von metallischen und nichtmetallischen Mineralien“.

Die Bewohner dieser Gegend waren jedoch überrascht, als vor mehreren Wochen Erdbewegungen durch schwere Maschinen vorgenommen wurden. Der Korrespondent von der ABC Color, Antonio Caballero, fand heraus, dass bereits an der Gewinnung von Gold und der Durchführung großer Ausgrabungen gearbeitet wird.

In dem Gebiet wäre eine Mühle zur Trennung von Gold aus Erde installiert worden, für das Quecksilber verwendet wird. Der Verband AMOCOAM hat eine Genehmigung zur Exploration, die durch die Resolution Nr. 1743/17 erteilt wurde, aber noch keine Erlaubnis für dessen Nutzung.

Nach den Daten, die vorliegen, hat eine Gruppe von spanischen Unternehmern, von denen einer als Raúl Roya und ein anderer als Paco bezeichnet wurde, angeordnet, dass sie direkt mit den Grabungen nach Gold beginnen, obwohl es keine entsprechende Genehmigung dafür gibt.

Das Vizeministerium für Bergbau und Energie bestätigte indes, dass Raúl Roya keine Erlaubnis zur Ausbeutung von Mineralien habe.

Wochenblatt / ABC Color

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