Grenzöffnung: Argentinien gibt nicht nach

Asunción: Der Außenminister Federico González bekräftigte, dass die Wiedereröffnung der Grenze zu Argentinien ausschließlich von den Behörden des Nachbarlandes abhänge. Er betonte, dass Paraguay seit langer Zeit dazu bereit sei, die Entscheidung jedoch gemeinsam getroffen werden müsse.

„Die argentinischen Behörden haben lange diskutiert. Sie sagen uns, dass sie dazu nicht in der Lage sind, wir bestehen aber darauf“, sagte González gegenüber der Presse.

Er erwähnte, dass er vor Tagen erneut mit seinen Kollegen aus dem Nachbarland gesprochen habe, aber sie wollen wegen der hohen Anzahl von Infektionen und Todesfällen aufgrund der Covid-19-Pandemie die Grenzen weiter geschlossen halten.

González wies auch darauf hin, dass der Präsident der Republik, Mario Abdo Benítez, besorgt über die Situation des Virus in der Region und gleichzeitig über die ausgelöste Wirtschaftskrise sei. Er betonte, dass die Entscheidung über die Wiedereröffnung der Grenze auf “höchster Ebene“ liege.

„Sie wissen, dass unsere Regierung vor einem Monat erklärt hat, sie sei in der Lage, die Grenzen wieder zu öffnen. Sie wissen, dass die Grenze zwei benachbarte Völker und Länder mit starken Bindungen vereint“, fügte der Außenminister hinzu.

Benítez bestätigte in den vergangenen Tagen den Antrag auf eine Bewertung der argentinischen Regierung für die Wiedereröffnung der Grenzen. Die Behörden des Nachbarlandes antworteten jedoch, dass die Bedingungen aufgrund der Pandemie noch nicht gegeben seien.

Wochenblatt / ADN Paraguayo / 5 Dias

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3 Kommentare zu “Grenzöffnung: Argentinien gibt nicht nach

    1. Kannst Du mir das genauer erklären?
      Dass die argentinische Regierung pleite ist weiß ich, aber was wirkt sich jetzt auf die Wirtschaft positiv aus, wenn die Grenzen geschlossen bleiben?

  1. Hier kann ich die Sorge unseres Präsidenten teilen. Die Wirtschaftskrise wird noch viel länger Folgen haben, als die Pandemie. Argentinien tut ihrer Bevölkerung keinen Gefallen. Vielleicht werden sie weniger positiv getestete Tote haben, aber dafür eine Menge, die finanziell zerstört und verhungert ist.

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