Grenzwertig illegal

Coronel Bogado: Vor fast 5 Jahren beschlagnahmte die Staatsanwaltschaft 4.381 Säcke Zucker bei einem Großhändler wegen Schmuggelverdacht. Der Eigentümer musste 3 Wochen hinter Gittern. Die Ware war legal und wurde bis heute nicht zurückgegeben.

César Damián Jara Benítez, der Eigentümer eines Großhandels in Coronel Bogado, Departement Itapúa ist nicht grundlos stinksauer. Vor fast 5 Jahren konfiszierte man ihm eine große Menge Zucker im Wert von über 700 Millionen Guaranies. Er konnte belegen, dass die Ware legal gekauft wurde. Währenddessen saß er jedoch 21 Tage hinter Gittern. Danach forderte er die Rückgabe. Bis heute kam es noch nicht dazu.

Der Zucker wurde angeblich nach Asunción gebracht, wo er in einem Lagerhaus liegen soll. Doch während der 57 Monate konnte ihm keiner erklären, was mit seiner Ware passierte. Im Juli 2015 lief in Frist ab in der der Zoll ihm die Ware wieder hätte wieder zurückgeben müssen. Nun verklagt er den Staat und fordert Schadensersatz in Höhe von 2 Millionen US-Dollar.

“Mein Mandant war drei Wochen hinter Gittern im Regionalgefängnis wegen Schmuggel. Schlussendlich entschied sich Richter Máximo Martín Ortega ihn freizulassen, nachdem klar wurde dass der Zucker aus Iturbe, Paraguay, stammte. Er ordnete dem Zoll die Ware wieder zurückzugeben, da es sich nicht um Schmuggelware handelte“, erklärte der Vertreter der Geschädigten, Ramón Ibarra.

Wochenblatt / Itapúa Noticias

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6 Kommentare zu “Grenzwertig illegal

  1. Wenn ich Ihre 8 Zeiler so lese+ dann muss ich sagen das ich diese 8 Zeiler gelesen habe obwohl ich weder schreiben noch lesen kann zudem bin Analphabet (kommt nur teilweise von Anal) sonst bedeuted das das ich das Alphabet von Anfang an nicht beherrsche
    Wieso alle Schreiberlinge hier in Paraguy wohnen sollte sie wieder nach Old Germany zurueck gehen um den Mechanismus von den einzeiler besser verstehen
    Ich hoffe Sie nehmen meine hirnverbrannten recherchen sehr ernst und es ist nicht wichtig nur noch lustig Oder traurig
    Uebrigens morgen wird Cerro Porteno im Stadion chiquitunga heilig gesprochen

  2. Ja das wahre nicht ein einzelfall sie behalten alles und verkaufen es genau wie bei vielen anderen sachen fiscalia bei gestorbenen nehmen alles mit und bekommst nichts wieder

    1. @Rudolf
      Du ja Recht mit dem was Du schreibst:“Fiscalia bei gestorbenen nehmen alles mit und bekommst nichts wieder.“
      Nur bei Deutschen, bei Ausländern,wer mit einen Paraguayer zusammen ist egal ob männlich oder weiblich,da ist das Haus, das Konto leer. Das geht ganz fix!
      Für Fisalia-Geier, raffgierige Erben die sich um nicht gekümmert haben,Hoffnungsträger auf baldigen Reichtum aus Deutschland ist da Zapfenstreich!
      Nicht das erste mal gesehen!

  3. Banditen wohin man schaut!! Und niemand der sie zur Rechenschaft zieht. Hoffentlich wird das überall außerhalbs Paraguay publik damit jeder weiß, worauf er sich einläßt, wenn er in PY investieren möchte. Ob der neue Präsident das ändern kann bzw. will?

  4. Rechtsirrtum in Paraguay – Folge 7384.
    Die Ware hat sich laengst ein Zollbeamter unter den Nagel gerissen und an Despensas u.ä. verkauft.

    Was ist eigentlich mit den Verantwortlichen geworden, die ein Lastwagen voller venezolanischer Geldnoten quer durch Paraguay transportiert haben? Da war doch irgendein Colorado-Funktionär beteiligt.

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