Grippeepidemie in Itapuá: Schüler stirbt an der Influenza

Encarnación: Der Tod durch Komplikationen einer Influenza eines Schülers aus der sechsten Klasse der Privatschule “Divina Esperanza“ von Encarnación löste eine Warnung in der Gegend aus.

Infolgedessen gab es seit Anfang der Woche hohe Fehlzeiten in Bildungseinrichtungen.

Der Tod des Schülers fand in den frühen Morgenstunden des Sonntags. Aus Trauer und als vorbeugende Maßnahme wurden Montag laut einer von der Institution herausgegebenen Erklärung kein Unterricht an der Privatschule Divina Esperanza abgehalten.

Im regionalen Bildungszentrum (CREE) General “Patricio Escobar verfassten die Eltern der Grundstufe (BSE) eine Notiz an die Geschäftsführerin, Graciela Ojeda. In dieser Institution befindet sich der ältere Bruder der verstorbenen Minderjährigen.

In dem Schreiben berichteten sie, dass “wir uns einvernehmlich entschieden haben, unsere Kinder diese Woche nicht in die Schule zu schicken, weil wir sehr besorgt sind über die Grippeepidemie“.

In der Notiz wird die Intervention des Gesundheitsministeriums durch die VII Gesundheitsregion gefordert. Sie fordern, dass sie die Ressourcen für eine gründliche Reinigung und Desinfektion jedes Klassenzimmers der Schule zur Verfügung stellen, “damit wir später nicht den Verlust eines weiteren Schülers bedauern müssen“. Sie drücken auch Solidarität aus und stellen sich zur Verfügung, um eine Desinfektion durchzuführen.

Ojeda sagte, dass es seit letzter Woche “eine Menge Fehlzeiten gibt“ und es für die Eltern selbstverständlich sei, sich um die Zahl der Kinder mit Influenza Sorgen zu machen. „Es ist klar, dass die Angst besteht, weil der ältere Bruder des verstorbenen Kindes ein Schüler der CREE ist (die 3.500 eingeschrieben hat)“, sagte sie.

Sie fügte an, dass es in den Schulen von Itapuá 65 Prozent an Fehlzeiten gäbe, sogar “komplette Klassen“. Der größte Anteil davon mit Entschuldigungen von den Eltern, die nach eigener Entscheidung ihre Kinder nicht in die Schule schicken.

„Wir wenden das Protokoll an und sofort, wenn wir feststellen, dass Schüler mit den Symptomen von Grippe auftauchen, trennen wir sie von den anderen Pennälern und rufen die Eltern an, zu kommen und sie herauszunehmen“, sagte Ojeda

Der Leiter vom Departement Itapuá für Bildung, Celso Ramírez, erklärte, dass das Ministerium für Bildung und Wissenschaft (MEC) empfohlen habe, Kinder mit Grippesymptomen nicht am Unterricht teilnehmen zu lassen.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Grippeepidemie in Itapuá: Schüler stirbt an der Influenza

  1. Kanesiah Bakhtiarihaftlangh

    Antworten

    Von Säugling bis Adoleszenz beim geringsten Anzeichens von ein bisschen Husten sofort vom Dipl. Dotore mit Antiallergiker- (Analer), Fiebersenkenden-, Schmerzsenkenden- (Z-Moll) und viel Antibiotika vollgestopft macht die Kinder halt resistenter gegen Früchte. Dafür viel Knochen mit ein wenig Fett dran. Am besten täglich. Für ein gutes Immunsystem. Ist doch logisch.

    1. Das kann ich bestätigen. Da ich unverschuldeter Weise in eine angesehene paraguayische Familie durch Einheirat
      eines meiner erwachsenen Kinder „zwangsintegriert“ wurde verfüge ich tagtäglich über sehr interne, praxisbezogenes Erfahrungen über das Leben in der hiesigen Kultur. Beim geringsten Wehwehchen ein Gejammer, daß man glauben könnte dem „Patient“ drohe der unmittelbare Tod. Sobald sich auch nur ein Schnupfen oder Husten ankündigt, ist dringend geboten sich in die Notaufnahme einer Klinik zu begeben. Ein panischer Aufstand ist das und wehe man „bagatellisiert“ diesen „lebensgefährlichen“ Krankheitszustand. An dieser Panikmache beteiligen sich selbstverständlich alle Familienmitglieder, einschließlich der Verwandten. Alles dreht sich nur noch um den Patient. Und selbstverständlich werden außerhalb wirklicher Krankheiten ständig irgend welche medizinische, lebenserhaltende Medizinen eingenommen. Dazu gehören auch Pillen für mehr Energie und daneben Pillen für mehr Tranquilidad. Dazu selbstverständlich ständig literweise den obligatorischen Mate mit allerhand Gesundheitskräutern durchsetzt. Ansonsten schirmt man sich ab durch ständigen Aufenthalt in klimatisierten Räumen bei 18 Grad. Was tut man nicht alles für die Gesundheit – wenn man schon Obst und Gemüse auf eine Minimum reduzieren muß wegen des übermäßigen Fleischgenusses!

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