Große Nachfrage, kleine Preise

Asunción: Auf Paraguays Märkten und Straßen werden allerhand Dinge angeboten, die man entweder nicht kennt, illegal sind oder einen nur staunen lassen. Die mobile Zoohandlung bzw. der Zierfischhändler ist einer von ihnen.

Vor Veterinärsgeschäften ist es normal, dass diverse Hunde oder aber auch Hamster und Co angeboten werden. Zierfische auf der Straße ist ein neuer Ableger.

Je nach Größe des Fischs lebt dieser während seiner Verkaufsphase nicht nur in warm-heißem Wasser sondern unter Umständen auch beengt. Da die meisten Paraguayer zwar ein großes Interesse an Fischen zeigen, jedoch nur wenn es ums Angeln geht, verwundert es umso mehr, dass man vom mobilen Zierfischverkauf leben kann.

Dieser Anbieter sucht vor einem Supermarkt nach potenziellen Kunden, die in der Mehrzahl kein Aquarium zu Hause stehen haben. Auch von Sauerstoffpumpen werden sie nur selten gehört haben. Auch wenn Zoohandlungen in Paraguay existieren ist diese Variante bei weit über 30 Grad Celsius jedoch sehr gewöhnungsbedürftig.

Es reicht nicht, dass die Fische durch die kleine Öffnung in die Flasche müssen, nein, auch die Preise für diese Folter sind tief angesiedelt. Für den Gegenwert einer billigen Schachtel Zigaretten gibt es schon die durch Kiemen atmenden Tiere.

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