Gründung eines Geheimdienstes vorgeschlagen

Asunción: Nach einem gestrigen Treffen der Kommission der nationalen Verteidigung und innerer Ordnung des Abgeordnetenhauses mit dem Botschafter des Vereinigten Königreiches, Jeremy Hobbs, wurde Interesse zum Ausdruck gebracht bei der Modernisierung der Streitkräfte oder der Gründung eines Geheimdienstes behilflich zu sein, da Großbritannien sehr viel Erfahrung in den Bereichen besitzt.

Hobbs hob hervor, dass in diesem Monat ein Kurs über die Leitung von Friedensmissionen in London stattfinden wird, worunter auch ein paraguayischer Teilnehmer ist.

Nach der Wiedereröffnung der britischen Botschaft in Asunción im vergangenem Jahr stieg der Import aus dem britischen Empire um 16%. Um die bilateralen Beziehungen zu Paraguay zu vertiefen soll auf gesetzgebender Ebene ebenso mehr zusammengearbeitet werden.

(Wochenblatt / Radio Ñandutí)

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17 Kommentare zu “Gründung eines Geheimdienstes vorgeschlagen

  1. Ach du lieber Gott, ein Geheimdienst, in Paraguay??? Haben wir denn nicht schon genug dieser Dienste, welche weltweit nur Mist bauen? Sind die Briten nicht auch solche Imperialsiten wie die Amerikaner, wollen wir diese Leute wirklich im Paraguay haben? Ich denke NICHT!!

  2. Na sowas hat in Paraguay gerade noch gefehlt. Da sollen sie sich mal ordentlich vom Secret Service der Pirateninsel beraten lassen. Wie wir ja mittlerweile alle wissen, haben die im ausspionieren allerbeste Kentnisse

  3. 16% mehr Import? Wenn das eine gute Nachricht sein soll, dann ist das wohl auch die einzige in dem Artikel. Allerdings, im Kontext gesehen, müßten diese 16% die Container für die englische Botschaft sein, welche dann sicher auch Spionagegerätschaften enthalten und somit die Gründung eines Geheimdienstes nahezu zwingend ist. Ja, ja, so schließt sich der Kreis, das macht Sinn. 🙂

    LG

  4. Ähnlich wie die NSA sieht der britische Geheimdienst (und diejenigen, die ihn nutzen) GCHQ seine Hauptaufgabe mittlerweile im Ausschnüffeln und der Überwachung/Kontrolle der eigenen Bürger. Paraguay sollte sich genau überlegen, ob so etwas benötigt wird und mit welchem Partner man das realisieren möchte.

    1. Es ist schlimmer als das, man moechte die Moeglichkeit haben Leute zu vernichten die noch gar nichts verbrochen haben oder den Staat und seine Machthaber einfach nerven. Siehe die Unterlagen von Glen Greenwald, E. Snowden. Die Englaender haben ein Abteilung von 150 Leuten aufgebaut, deren Aufgabe darin besteht, mittels Internet und psychologischen Methoden unliebsame Personen zu vernichten. Das ist noch uebler als sogenannt schwarze Propaganda.

    1. Wie recht Du hast so so . Jeder neue Einwanderer aus Deutschland, ist ein potentieller Maulwurf der Supra Nazis ! Die Paraguayer haben das schon gemerkt. Neu Einwanderer , bekommen keine Cedula mehr. Teils, weil sie zuwenig Geld vorweisen können, teils, weil sie suspekt sind, sich überall einmischen und das Maul aufreissen, wo es für Ausländer angebracht wäre zu Schweigen !

  5. ich verstehe diese Initiative sehr gut. Die Elite hat Angst vor dem eigenen Volk. Das liegt daran, weil die Reichen imm reicher und die Armen immer ärmer werden und die Gier trotzdem nicht nachlässt. Wie der MOB wütet, wenn er losgelassen kann man aktuell in der Ukraine bewundern: http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=RN5eRxOQrnU
    Die Zustimmung zu Monsanto und der damit verbundene Großgruindbesitz tuen ein Übriges: http://www.youtube.com/watch?v=rsLYEcDhN88&feature=player_detailpage
    Ein Geheimdienst spürt den Widerstand auf, bevor er sich etabliert hat und genau darum geht es.

  6. Dieser Geheimdienst wird die Aufgaben haben:
    1. Herauszufinden was man über die Politikerkaste herausgefunden hat um rechtzeitig die Wissenden zu eliminieren,

    2. die Verwandschaft der Politikerkaste in gut honorierte Beraterposten unterzubringen,

    3. herauszufinden warum es nicht genügend Tomaten in Paraguay gibt.

    Das abhören von Celluargesprächen sowie das Lesen von SMS wird einen Informationsgewinn erbringen wie das Abhören des Grunzens einer fressenden Schweineherde.

    1. Glaub mir sowas cooles wie James Bond findest Du da sowieso nicht. Gerade eben gelesen 20% aller Geheimdienstmitarbeiter landen ueblicherweise in der Klapse. Das deckt sich durchaus mit meiner Berufserfahrung bei der Schweizer Stasi :-))

  7. Hobbs, ich schaeme mich als britischer Staatsbuerger fuer Dein Ansinnen und Angebot. Kurze Anmerkung: Ich habe die doppelte Staatsbuergerschaft, da meine Grossmutter britische Staatsbuergerin war und mein Vater auf einem britischen Schiff im Schanghaier Hafen/China geboren wurde und somit nach der „Blut-und-Boden-Theorie“ auch Brite war. Folglich bin ich auch Brite.

    Bitte gebe unverzueglich Deine Unions-Staatsbuergerschaft ab. Wir haben naemlich alle in erster Linie einen Reisepass der Europaeischen Union und sind erst in zweiter Linie Deutsche oder Briten.

    Wer fuer einen fremden Staat Militaerdienst macht, verliert die Unions-Staatsbuergerschaft. Der Aufbau eines Spionage- und Geheimnetz fuer einen fremden Staat kommt dem Militaerdienst gleich.

    Warum schreitet die Botschaft der Euopaeischen Kommission nicht gegen solche Straftaeter ein, denn Spionage fuer fremde Staaten ist ein Verbrechen?!

    Die Briten sind die eigentlichen Verlierer des zweiten Weltkrieges, auch wenn sie es nicht wahr haben moechten, denn nach 1945 musste das Britische Empire alle Kolonien (von Indien, Pakistan, Bangladesh, Hongkong bis zu allen anderen asiatischen, afrikanischen und amerikanischen Staaten) in die Unabhaengigkeit entlassen.

    Ausser Gibraltar und den Falklands (und den dort lebenden Schafen) ist den Briten fast nichts mehr geblieben. Jetzt spielt man nur noch Grossmacht.

    Vor einigen Jahren hat der US-amerikanische Botschafter in Paraguay der paraguayischen Polizei zwecks Bekaempfung des Drogenhandels Abhoeranlagen geschenkt. Unsere lieben Gastgeber haben dann sofort die US-amerikanische Botschaft abgehoert.

    Wenn meine britischen Landsleute so clever sind im Abhoeren und Bespitzeln, warum sind meine britischen Landsleute geflohen (Botschaft wurde fuer einige Jahre geschlossen)? Weil die paraguayische Regierung britische Staatsbanken mit Milliardenkredite reingelegt hat!! Und jetzt wollen diese Nieten im Nadelstreifen auch noch angeben.

  8. Unsere paraguayischen Gastgeber sind gut beraten, wenn sie das Angebot des britischen Botschafters ablehnen und ihn als „persona non grata“ des Landes verweisen. Briten wollen einen Horch- und Spitzelposten im Herzen von Südamerika aufbauen, um auch noch die Nachbarländer auszuspähen.

    Solche Geschenke erinnern an das „Trojanische Pferd“, denn die Briten hören dann immer mit und Paraguay würde sich selbst in Potenz schaden.

  9. Ich staune doch sehr über die ähnlichen Kommentare, es scheint so, als sind die Menschen generell nicht mehr geneigt, jeden Propagandablödsinn zu glauben, sich eigene Meinungen zu bilden, auch entgegen dem Mainstream!
    Das ist beruhigend!!!

    1. Und um sowas wie eine eigene Meinung rechtzeitig zu erkennen wollen die hier in PY ja auch sowas aufziehen. GeStaPo, Stasi, BND, NSA, KGB und all die anderen lassen grüßen.

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