Grünes Licht für zwei neue Krankenhäuser im Inland gegeben

Die medizinische Versorgung im Land ist von staatlicher Seite aus verbesserungswürdig. Dies weiß auch die Regierung, die ankündigte zwei große Krankenhäuser im Inland zu errichten.

Wie das Gesundheitsministerium bekanntgab erhielt es vom Nationalen System für öffentliche Investitionen (SNIP) grünes Licht für den Bau von zwei Krankenhäusern. Eines wird in Coronel Oviedo und das andere in Cambyretá errichtet. Die Investition für beide beläuft sich auf 160 Millionen US-Dollar.

Ende dieses Jahres sollen die Ausschreibung für die Vergabe beginnen, so dass ein Krankenhaus von hoher Komplexität in Coronel Oviedo eingerichtet wird während Cambyretá – Encarnación das große Krankenhaus des Südens bekommt. Beide Einrichtungen sind von hoher Wichtigkeit, da beispielsweise das Krankenhaus in Coronel Oviedo jährlich 180.000 Patienten behandelt ohne wirklich Kapazitäten dafür zu haben. Das neue Krankenhaus soll drei Mal grösser werden. Der Bau soll samt Einrichtung 60 Millionen US-Dollar kosten.

Das Krankenhauses von Cambyretá, was nur wenige Minuten von Encarnación entfernt ist, soll der zentrale Anlaufpunkt für alle Verletzten in den umliegenden Städten und Departements werden und somit Asuncion und Itauguá entlasten. Dieses Krankenhaus soll samt Einrichtung 100 Millionen US-Dollar kosten.

Das Unternehmen was die Ausschreibung gewinnt, soll den Bau schlüsselfertig übergeben und bekommt in Ratenzahlung die Kosten erstattet.

Um die Größe der Bauten besser zu verstehen hilft es zu wissen, dass das Krankenhaus “Hospital de Clinicas“ in San Lorenzo 35 Millionen US-Dollar kostete, wovon sechs Siebentel als Spende aus Japan kam.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Grünes Licht für zwei neue Krankenhäuser im Inland gegeben

  1. Die Kosten in Raten erstattet bekommen? Da träumt wohl jemand einen merkwürdigen Traum.
    Hola, hier ist Paraguay. Wenn die Hospitäler stehen, kann der Bauherr ewig warten, bis er Geld sieht.

    1. Na na, nicht gleich uebertreiben!
      In dem Vertrag wird sicher „Garantia soberana“ stehen, d.h. dass ein Finanzinstitut die Kosten auf jeden Fall ueberstatten wird und der Staat an jenem Finanzinstitut die Kosten plus Zinsen natuerlich in Raten ueber einen laengeren Zeitraum (Plazo de Gracia – Tilgungsrate) abbezahlt.

      Momentan werden wie verrueckt Grossprojekte ausgeschrieben und vergeben, der Schuldenstand wird sich da natuerlich massiv erhoehen in Paraguay. Einhergehend muessen natuerlich Einnahmen gemacht werden…und da seh ich schwarz.

      PS: Der Bauherr ist nicht die Baufirma, sondern der paraguayische Staat!

  2. Ist ja dringend notwendig und schön. Doch irgendwer muss das alles finanzieren. Bei jährlicher Staatsausgaben für Staatsbeatmetenlöhne von 75% der Einnahmen kein leichtes unterfangen. Wenigstens werden ein paar Vertraute mit richtigem Parteibuch und Padrino ihren sicheren Job bekommen, zB. um 4 Uhr in der Nacht Nummern auszugeben, damit man gegen Mittag eine Konsultation mit einem Arzt bekommt.

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