Grundstücksverkauf in Paraguarí entwickelt sich zum Kräftemessen

Mit dem Rücken zur Wand stehend beharrt der Vorsitzende des Institutes für ländliche Entwicklung, Luis Ortigoza, darauf den Grundstücksanbieter der 43 Hektar in Paraguarí, Hipolito Pereira, eine Entschädigungszahlung zu leisten, da es nicht zum Verkauf der Ländereien kam.

Der Ex Landwirtschaftsminister unter Raúl Cubas ließ ein sich einst enteignetes Grundstück als Stadtland eintragen und versuchte den großen Handel mit der staatlichen Organisation, die wiederum sich jeglicher Verantwortung für den hohen Preis abstreitet und auf gültige Einstufungsdokumente hinweist.

Das Grundstück wurde mit 4 Millionen US-Dollar bewertet und dem Staat zum Kauf angeboten. Die 43 Hektar goldener Rasen sollen jedoch nach Einschätzung von ortsansässigen Personen nicht mehr als 430.000 US-Dollar wert sein.

Das ehemalige Kommunalland erwarb Pereira 1965, Zeit in der Stroessner an seine treuen Genossen Ländereien in allen Größen verteilte. Nach 27 Jahren wurde ihm jedoch das Grundstück vom Kongress enteignet. Mit Freunden in der Administration der Stadt Paraguarí eignete er sich diese erneut an und ließ seinen Status ändern. Im Jahr 2011 dann bot er es dem Staat zum Kauf an, damit dieser es verteilen kann.

Der aktuelle Vorsitzende des Indert, Luis Ortigoza, steht schon unter Beobachtung, da er in der Provinz Alto Paraguay ein 4.000 Hektar Grundstück an einen Viehzüchter für nur 12% des eigentlichen Wertes überschrieb.

(Wochenblatt / Última Hora)

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1 Kommentar zu “Grundstücksverkauf in Paraguarí entwickelt sich zum Kräftemessen

  1. Indert ist und war auch bereits früher, als es noch IBR hiess, ein Sumpf aller grössten Ausmasses, der bis heute nicht trocken gelegt werden konnte. Korruption gehört zur Tagesordnung wie das Amen zum Gebet.

    Solche Posten werden speziell an Leute vergeben, die den Regierenden zu Füssen liegen und treu nach den Wünschen seines Herren handeln.

    Auch viele Deutschstämmige haben sich das zu Nutzen gemacht. Sie haben dort zigtausende Hektar Land praktisch geschenkt bekommen und es dann ihren Landsleuten, die ihnen schon wegen der Sprache vertraut haben, um ein Vielfaches weiterverkauft. Teilweise haben sie sogar das Land auf Raten von der staatlichen Institution bekommen. Aus 20 wurde 200 und so sind viele zu Reichtum gekommen.

    Dann hat man die Leute noch kräftig investieren lassen (natürlich unter der fachmännischen Beratung des Landverkäufers), was dann bei vielen in den finanziellen Ruin führte, da die in Aussicht gestellten Gewinne nie gemacht wurden. Am Ende gehörte das Land wieder dem Verkäufer und das Spiel begann von vorne.

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