Gummi und Gas

Villa Florida: Wieder einmal ist Ostern vorbei und wieder einmal musste die Polizei zum Einsatz kommen. Jahr für Jahr treffen sich Touristen zu Ostern an den Stränden der Stadt um zu feiern, meist zügellos und bis in die frühen Morgenstunden. Obwohl der Ort kaum 3.000 Einwohner hatte postierte die Polizei auch dieses Jahr wieder 150 Uniformierte für unvorhergesehene Vorkommnisse.

Am vergangenem Wochenende trafen sich die meist Jugendlichen auf dem zentralen Platz der Stadt, da die Strände wagen Hochwassers alle gesperrt waren. Kurz vor Mitternacht rückten Einsatzkräfte der Polizei vor und verschossen neben Gummigeschossen auch Patronen mit Tränengas. Auch wenn die Besucher, zu Furien verwandelt, erklärten die Sicherheitskräfte nicht herausgefordert zu haben zeigten die Straßenränder wie die Jahre zuvor das gleiche Bild – Betrunkene und laute Musik soweit das Auge reicht.

Einer der von der Polizei vertriebenen Besucher des Urlaubsortes am Rio Tebicuary zeigte mittels einer benutzten Patrone an, dass das verschossene Tränengas MQ-X seit November 2011 abgelaufen war und somit nicht zum Einsatz hätte kommen dürfen.

(Wochenblatt / SNT)

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