“Häuserverbrennung“ durch die Staatsanwaltschaft

Ybyrarobaná: Der Staatsanwalt Lucrecio Cabrera steht in der Kritik weil er ein besetztes Grundstück räumen ließ. Häuser von indigenen Landbesetzern wurden in der Zone Jetyty Miri, Canindeyú, durch die Maßnahme verbrannt.

Das 250 Hektar große Grundstück gehört dem Unternehmer Nicolas Tutunyi aus Salto del Guairá, der verschiedene Firmen und Immobilien besitzt. Cabrera versicherte, dass Tutunyi der rechtmäßige Grundstückseigentümer sei, während eine andere betroffene Liegenschaft einem Brasilianer, Juliano Barbian, gehöre.

Durch einen Gerichtsbeschluss bleiben 15 Hektar von der Liegenschaft des Brasilianers für indigene Familien vorbehalten. „Ich habe zu keiner Zeit angeordnet ein Haus abzubrennen“, sagte Cabrera. Er fügte an, immer im Einklang mit dem Gesetz gehandelt zu haben. „Die Indigenen können jederzeit in mein Büro kommen wenn sie rechtmäßige Eigentumsnachweise vorlegen können“, sagte Cabrera.

De Betroffenen beschuldigen den Staatsanwalt 18 Häuser niederbrennen zu lassen um brasilianische Siedler in der Region zu begünstigen.

Wochenblatt / Ultima Hora

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