Halbnackte Frauen und Macho-Kultur

Asunción: Während andere Länder sexistische Werbespots verbieten ist das hier im Land kaum vonnöten. Halbnackte Frauen spazieren des Öfteren in der Öffentlichkeit oder präsentieren sich noch offener in Facebook und fördern die Macho-Kultur, sodass sie nicht ausstirbt.

Denken Sie daran, dass Paraguay seit der Kolonialzeit eine von Autoritarismus geprägte Geschichte hat. Der Machismo ist in der paraguayischen Gesellschaft sehr verankert und verbirgt die doppelte Moral und die intrafamiliäre Gewalt. Ismael Gaona sagt, dass Macho-Ausdrücke in der paraguayischen Kultur bis heute vorhanden seien.

Die Historikerin Ana Barreto hatte erklärt, dass dieses sehr spezielle Phänomen der paraguayischen Gesellschaft, der “Machismo“, bei Männern und Frauen auftrete, da dieser höchste und erhabene Glaube an die Ehe trotz allem, dass sich der Ehemann oder die Ehefrau um die Kinder kümmere, in alle Bereiche der sozialen Klasse etabliert sei.

„Als Forscherin denke ich, dass, wenn man von einem historischen Machismo sprechen könnte, ein ziemlich schwieriger Begriff, da das Studium der Frauengeschichte die Analyse sowohl der vorherrschenden Männlichkeit als auch der daraus resultierenden Weiblichkeit umfassen muss. Wenn es einen Zeitpunkt gibt, dann wohl in der Nachkriegszeit und am Ende des 19. Jahrhunderts, als die Ideen eines europäischen Kulturmodells durch die Seiten der vielen Zeitungen in Kraft traten, die im Umlauf waren, und durch die Sitten, die von der Elite übernommen wurden“, erklärt Barreto.

Ismael Gaona, Präsident von Aprevim Paraguay (Hilfe zur Vorbeugung und Rehabilitation bei männlicher Gewalt), betont, dass Männer weiterhin den Macho spielen, um das höchste Wesen des Mannes zu sein, das sowohl in der Sprache als auch in den Einstellungen zu beobachten sei. Nicht nur sichtbar im Familienleben, sondern der Machismo durchdringt auch staatliche oder private Institutionen und Bereiche der Justizverwaltung.

Gaona bekräftigt, dass das gewalttätige Verhalten des paraguayischen Mannes durch alle historisch-kulturellen Faktoren im Laufe der Zeit bis heute konsolidiert und aufrechterhalten werde.

Auch, weil viele Frauen in Paraguay noch nicht die notwendige und echte Unterstützung hatten, um dieser familiären und sozialen Plage wirksam zu begegnen.

„Wenn wir familiäre Gewalt als häusliche und private Angelegenheit betrachten, werden wir es vermeiden, uns auf dieses Problem einzulassen, das uns alle zweifellos betrifft und den sozialen Kern der Völker zerstört. Die Prävention von häuslicher Gewalt beginnt in erster Linie mit der Aufklärung und Sensibilisierung aller, dann mit dem Mut, entsprechende Anzeigen zu erheben und den Kreislauf der Gewalt einzudämmen. Es ist auch Aufgabe des Staates, eine wirksame und effiziente öffentlichen Politik durchzusetzen, die von Bürgern aus den höchsten Positionen der amtierenden Regierung bis zu den Nachbarschaftskommissionen gefördert wird“, sagte Gaona.

Wochenblatt / ABC Color

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11 Kommentare zu “Halbnackte Frauen und Macho-Kultur

  1. Die paraguayische Frau, das paradoxe Wesen! Einerseits beklagen sie die „Macho-Kultur“ der Männer, andererseits erziehen sie als Mütter ihre Söhne eben als Machos! Und ihre Töchter können gar nicht früh genug geschminkt und aufgemotzt werden, daß sie schon mit 10 -12 Jahren aussehen, wie kleine Erwachsene (oftmals beinahe schon nuttenhaft) die auf Männerfang aus sind. Aber mit der Logik hat diese Kultur ohnehin nicht so viel am Hut.

  2. Ja, die „Frauenkenner“ Der sogenannte Frauenkenner kennt meistens nur Frauen, die er besser nicht kennen würde, und schließt daraus auf Frauen, die er Nie kennen wird! Georg Bernard Shaw

  3. Kuno Gansz von Otzberg

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    Das Plackat links neben dem Kopf des „Macho“ sagt „Jamaica Center and …“ und weiter ist es unleserlich. Also nicht aus Asuncion sondern aus Jamaica.
    Ja dem Baby wird schon so schnell es laufen kann die ersten Ohrringe durch das Ohr gespikt. Ab 7 Jahren gibts dann das kurze Miniroeckchen mit dem das Kind mit der ledigen Mutter auf den Strassen Asuncions spazierengeht.
    Das Kind muss so schnell wie moeglich als Versorger der Mutter rangezogen werden, denn dieser laeuft die Zeit davon, reiche Freier ranzukriegen. Das Kind muss dann versuchen entweder einen reichen Bock oder Rentner rumzukriegen oder die andere Alternative ist es von so vielen verschiedenen Vaetern wie moeglich Kinder zu bekommen um diese als Kindergeldzahlungsquelle auszunehmen wovon die Mutter dann auch lebt. Das Kind hat dann irgendwann selber wenn moeglich viele verschiedene Kinder, die wiederum diese und die Oma versorgen muessen eben wiederum durch Kindergelderpressung von wenn moeglich vielen verschiedenen Vaetern um deren Risiko der Zahlungsfaehigkeit zu verteilen – man will ja die Geldquelle nicht von einem Bankrotteur abhaengig machen, oder? Das Risiko waere viel zu gross.
    Deswegen gerade wird das Kinderkriegen breitgefaechert um das Risiko zu verteilen – kann der eine Fikker nicht mehr zahlen zahlen eben die 4 anderen weiter. Es sind knallharte oekonomische Ueberlegungen die dahinter stecken. Wenn moeglich versucht Muttern dann auch noch in irgendeiner Grundgehaltsanstalt wie Polizei oder Justiz unterzukommen. So funktioniert ganz Suedeuropa wo die Mafia da auch noch ins Spiel kommt die Leute in ihren Banden haelt – so funktionieren meist alle lateinischen Laender.
    Und so schliesst sich der Teufelskreis.

    1. Sehr richtig. Wir sprechen nicht von Familie, Beziehungen, Zwischenmenschlichkeiten etc und das alles auf freiwiliger Basis welche die Handlungen hervorrufen. Wir sprechen im Grunde fast immer nur von Geld womit die basis Abhängigkeit und Notwendigkeit sind und somit die Handlungen vorgeben. Einzige Ausnahme sind Kreise, die so viel Geld haben, dass es egal ist und dort wiederum dreht es sich um Macht und Einfluss. Man bemerkt aber sofort, dass diese Kreise sich anders eben nicht abhängig und der Notwendigkeit geschuldet, verhalten. Ausnahme natürlich die modernen Lebens und Beziehungsforscher sowie Gesetzgeber. Die bemerken es nicht.

      1. die ewige „Sehnsucht“ nach Geld. Immer das Thema, die es gern hätten. Geld macht Unabhängig. Man muss keinen in den „Arsch“ kriechen, kann Fehler besser korrigieren und die Erziehung der Kinder (nicht immer) ist eine andere. Und wer mal die Frau fragt (auch die eigene) welche möchte schon ein „Weichei“. Ein „Macho“ ? jeder sieht das anders und währ doch selbst oft gern einer! oder?

        1. Mich interessierte immer nur finanzielle Unabhängigkeit. Ich bin auch gar nicht schlecht unterwegs, aber besser geht immer und die, die wirklich schon reich zur Welt kommen. Ja das ist ein Leben. Da brauche ich sonst nichts.

        2. Chicleverkäufer Asuncioner Metro

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          Hab dir schon mal geschrieben, geh doch als Günther Jauch verkleidet zum Fernsehen, da kannst deine Fragen stellen und verdienst erst noch mehr als 200 Euro monatlich und musst dann vor dem von dir als gut befundene korrupte Polizei nicht mit den „Scheinchen anwedeln“ weil Ende August noch nicht die 40 Euro hast zusammenkratzen können, um deine Fahrzeugpapiere in ordnung zu halten. Zwar, wenn dann 40 Euro zusammenkratzen kannst fürs Auto, da bleibt wohl nebst Bier und Streichhölzer um deinen Müll abzufackeln wohl nur noch Chicles übrig für deine Frau, angeblich im Paragau studierte.

  4. K.G. von O.
    was verstehen sie unter „Kindergelderpressung“?
    Haben die Frauen die Kinder durch Jungfernzeugung empfangen?
    Sie merken überhaupt nicht, daß sie selber ein Macho par excellance sind.
    Sie denken wohl auch immer noch, die Männer könnten herumhu…en, und die Frauen sind dann fürs Kindergroßziehen alleine verantwortlich.
    Auf der anderen Seite stimmt es natürlich schon, daß schon sehr kleine Mädchen stark geschminkt und aufgemotzt werden.
    Die Latinofrau hat wenig Zeit, sich einen Mann zu angeln.
    Mit zwölf sieht sie aus wie achtzehn, mit achtzehn sieht sie aus wie dreißig. Mit dreißig oft schon wie fünfzig.
    Das ist das Erbe der Südländer und Indianer.
    Früh erblüht, früh verwelkt.

  5. Kuno Gansz von Otzberg

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    @Jagua
    Nein, wie die Jungfer zum Kinde kommen die Hiesigen Weiber ganz sicherlich nicht. Ich bin ganz und gar gegen den „Lebemann“ sondern wenn man schon „Koepfchen ins Wasser…“ dann hat man auch bei dieser einzigen „Dame“ zu bleiben.
    Ich diskutierte mit paraguayern ueber „den machentefuchtelnden Deutschen der seinem Frischfleisch hinterher war“ und die gehen ganz selbstverstaendlich davon aus dass er sie beim Fremdgehen ertappt hat – wie koennte es den sonst anders sein, meinten die Lateiner. Das waere „normal“ beim 70 jaehrigen Knacker und der 30 jaehrigen Schnecke – wenn die Gefuehle einem uebermannten dann koenne man schliesslich nichts dafuer und folge den Trieben.
    Was ich andeuten wollte ist dass hinter dem Ganzen „system steckt“. Die Lateinerin voegelt durch die Welt in der Hoffnung, dass der Spatz gut betucht ist um hernach, wenn dann das Kind fruchtete, diesen zu verklagen mit dem einzigen Ziel das Kindergeld (Vaterschaftsgeld) einzutreiben als Alimente. Dieses mit mehreren und so kommt schon ein schoenes Suemmchen zusammen das auch noch fuer Oma reicht. Wenn sie also 4 Kinder von 4 verschiedenen Vaetern geangelt hat, und 2 von diesen arme Schlucker waren und nur 500 Tausend Gs pro Monat fuer das Kind vom Richter aufgebrummt bekommen und die restlichen 2 Glueckspilze reich sind und diese zu je 1 Million 500 Tausend pro Monat vom Richter verdonnert werden, so kommt schon das erkleckliche Suemmchen von 4 Millionen Kindergeld pro Monat zusammen. Je reicher also der Schwanz, je groesser war das Glueck denn diese zahlen bis zum 18. Lebensjahr den gesammten Unterhalt von Mutti, Omi und den 4 Investmentkapitalien in Kindform.
    Ich wollte eigentlich das sozialsystem und sozialabsicherung der lateinischen Laender offenlegen.
    Daher gerade die jagd nach reichen Rentnern aus Deutschland denn den „alemamm“ saugt man dann bis zum letzten Tropfen aus und vergiftet den auch noch am Ende des Festes wenn moeglich. Die Kinder sind handfestes Investmentkapital.

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