Harsche Kritik an der Caminera in Independencia

Kolonie Independencia: Die Caminera nutzte den Schulbeginn am Montag dieser Woche gleich aus, um an der Deutschen Schule in Independencia Kontrollen durchzuführen. Ihre Vorgehensweise, insbesondere der Standort, stieß auf harsche Kritik.

Laut der Beschwerde, die das Medium Informante Guairá von Einwohnern aus Independencia erhalten hatte, erwähnten Betroffene, dass sich die Verkehrspolizisten unregelmäßig auf der Höhe der Deutschen Schule in der Nähe von Planta Urbana postiert hätten, wo der Ort Unfälle begünstige. In diesem Zusammenhang fügten sie weiter an, dass es dort gefährlich ist, weil in dem Bereich, in dem die Kontrollen durchgeführt worden seien, eine unübersichtliche Straßensituation vorherrsche.

Die Punkte, an denen die Kontrollen vorgenommen werden, befinden sich auf der Höhe der Deutschen Schule, in der Nähe mehrere Geschäfte, an der nach Meinung der Bewohner ein hohes Risiko für Unfälle bestehe.

Auf der anderen Seite versuchte man eine Meinung des Direktors der Caminera zu dem Fall einzuholen. Sie ist aber bis jetzt noch nicht erfolgt.

Wochenblatt / Informante Guairá

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10 Kommentare zu “Harsche Kritik an der Caminera in Independencia

  1. Was mich wundert ist, daß im Straßenbereich von Schulen noch keine Radarmessungen durchgeführt wurden. Aber das kann ja noch kommen und bringt dann Unsummen an Bußgeldern oder Schmiergeldern ein. Immerhin wird dort die Geschwindigkeit auf 20 km/h begrenzt, auch wenn die vorbei führenden Straßen eine Ruta ist oder eine viel befahrene Ortsdurchgangsstraße – und das 24 Stunden lang! Aus meiner Sicht drohende Fallen, die jederzeit zuschlagen können. Niemand hält sich daran, weil das ganze ja auch eher einem Witz gleicht. Besser wären Schülerlotsen, zu den konkreten Zeiten, in welchen tatsächlich Schüler unterwegs sind.

  2. Daran denke ich auch schon geraume Zeit und beobachte diese Stellen immer recht scharf. Aber bis jetzt war da noch nichts. Ist aber eine toedliche Falle fuer den Geldbeutel. Ansonsten,wo feste Posten sind, diese umfahren und wenn die „Herren“ auf der Gasse sind, nach Moeglichkeit erst gar nicht anhalten.

  3. verstehe die Aufregung nicht. Warum nicht einfach die Verkehrsregeln befolgen? dann hat man auch keinen Ärger. sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten, gültige Papiere mitführen, anschnallen usw. alles bekannte Regeln. klar, wenn man mit 140 über die Ruta brettert, teilweise mit Fahrzeugen die nur der Rost zusammenhält besteht ein erhöhtes Risko für Unfälle. Wenn man sich an die 20 hält sollte man es doch schaffen ganz geschmeidig, mit Richtungssignal abzubremsen.
    Das Fahrverhalten der Masse ist ja ohnehin katastrophal. Wie sicher wären paraguayische Straßen ohne Kontrollen?

    1. Ob sie die Verkehrsregeln befolgen oder nicht ist eigentlich egal.Sie wollen Geld.Wer ein Auto sich leisten kann hat Geld.
      Von den Geld möchte der Ordnungshüter auch etwas haben.
      Nur ein dummer Dienstanfänger der Polizist findet nicht s, es gibt immer was zum Abziehen.
      Besser nIcht Anhalten !

  4. Witz scheint noch nicht mit den Gepflogenheiten der Polibandi vertraut zu sein, da diese, wenn sie Geld wittern, immer was finden!
    Besonders der Aleman, der gewöhnlich sein Geld vom alemanischen Geldbaum bezieht, wird gern genommen 😉

  5. Direktor der Caminera

    Antworten

    Orte, die Unfälle begünstige und eine unübersichtliche Straßensituation vorherrsche? Dann müsste man in diesem Land alle 2 Meter regelmäßig Kontrollen durchführen!
    Da habe ich jetzt gerade eine Idee erfunden: Man könnte mit dem Rest der Staatseinnahmen abzüglich 71% für Löhne und 28% für „Ursache des Verschwindens unbekannt“ die 1% dafür Aufwenden um Straßenverhältnisse schaffen, bei der dich vor jedem Einkaufen-fahren bei deinem Lebenspartner nicht so verabschieden müsstest, als ob es das letzte Mal wäre, wo man sich noch lebend begegnet in diesem Leben.

  6. Was war eigentlich das Thema des Artikels?
    Die Leute beschweren sich nicht über die Kontrollen sondern ausschließlich über den ORT an welchem diese durchgeführt werden, da dort -nach deren Meinung- durch den Kontrollposten eine erhöhte Unfallgefahr herbeigeführt würde.

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