Hausgemachte Probleme

Brítez Cue: Das Leben von Adolfina Ojeda änderte sich vor 4 Jahren drastisch. Als das Paar Beziehungsprobleme hatte bat sich eine Nachbarin als Vermittlerin an. Doch sie hatte andere Absichten.

Zwischen Adolfina und Silvio Sánchez wurde es gewalttätig und der Mann erwirkte eine Unterlassungsklage, damit sich Adolfina ihm nicht nähert. Adolfina gab parallel dazu ihrer Nachbarin Pablina Contreras ihre Nummer, damit sie vermitteln kann und alles wieder normal wird. Das Annäherungsverbot für Adolfina wurde dann plötzlich auf die Adresse von Pablina Contreras ausgestellt, zu der Silvio Sánchez zwischenzeitlich zog.

Eines Tages kam Pablina zu Adolfina’s Haus um ihr zu drohen, was nach hinten los ging, denn Adolfina antwortete mit einigen Schüssen aus ihrer Schrotflinte. Nachdem Pablina wurde schwer verletzt und zeigte Adolfina an. Diese wurde vor einigen Tagen wegen versuchten Mordes verhaftet. Staatsanwalt José Morínigo ermittelt.

„Seit 4 Jahren leben sie zusammen nur 300 m von meinem Haus entfernt und lassen mich nicht in Frieden. Silvio kommt alle 3, 4 Monate mal nach seinen Kindern schauen. Unterhalt zahlt er keinen. Eine Anzeige habe ich gemacht. Als dann mein Sohn zu seinem Vater Silvio und Pablina ins Haus umzog, war das Chaos perfekt“, sagte Adolfina.

Wochenblatt / Extra

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9 Kommentare zu “Hausgemachte Probleme

  1. Ganz ähnlich wie sich das Leben im Paragau abspielt habe ich das im Kindergarten auch erlebt: Die anderen haben immer gemacht, ich hab nie was gemacht und trotzdem war immer ich der Schuldige.

  2. Solch aktive Frauen die sich wegen einem Mann befetzen (hat wohl doch Vermögen?) haben allerdings Seltenheitswert. Normalerweise sind auf Grund der Biologie die Rollen umgekehrt verteilt und der Mann oder alle zwei sitzen im Gefängnis während der Frau nichts passiert.
    Aber sei es wie es sei. Wenn er selber geht und keinen Unterhalt zahlt obwohl er es könnte, zumindest lässt der Artikel darauf schließen, dann müsste hier schon etwas passieren. Wo ist denn die Justiz da? Und wenn es schon Gesetze zum Unterhalt gibt, dann müsste auch darüber nachgedacht werden, wer diese dann zahlt wenn der Mann es nicht kann. Da sind wir dann wieder dabei, dass Gesetze auch durchführbar sein sollten, das wäre hilfreich, ansonsten braucht sie keiner.
    Bei der Unterlassungsklage war die Justiz wiederum sofort zur Stelle? Da können ja nur Beziehungen und Kontakte im Spiel sein also entweder von Silvio oder von Pablina oder beiden.
    Jedenfalls wieder ein Musterbeispiel wie Justiz arbeitet. Erstens sit sie zumeist nicht oder falsch durchdacht und in einem unorganiserten 3. Welt Land versagt es dann doppelt und dreifach aber hauptsache mit Copy Paste alles übernehmen.

    1. Gesetze und Amtsstellen gibt es hierzulande. Wenn Mann festen Arbeitsplatz und Wohnort hat, welche die Frau kennt, und der Behörde nennen kann, muss dieser Alimente bezahlen. Oder wird ihm vom Lohn abgezogen. Die Höhe der Alimente richtet sich nach der Höhe des Einkommens.
      Das Problem, die Frau muss bei Anzeige zumindest den Wohnort der Väter nennen können, sonst kann die Behörde nichts tun. Nutzt nichts, Behörde trifft in diesem Haus dann die Tia an, die sagt der Behörde, der Vater lebe nun in Argentinien. Da kann die Behörde weiter nichts machen, Fall wird schulbadisiert und die Frau kann weiterhin selbst schauen wie sie ihre 14 Kinder durchbringt, bis sie eines Tages mehr weiss und dann wieder antraben darf, seitens Behörden ruht der Fall.
      Dann gibt es natürlich alle Tricks, die ich nicht alle kenne. Nicht sonderlich einfallsreich, wenn dieser Vater eine Arbeitsstelle hat wird er offiziell noch den Mindestlohn erhalten, kann er sich mit seinem Arbeitgeber sicher einigen. Nebst für Mutter ist die hiesig lasche Handhabe der Gesetze für die Kinder nicht hilfreich.
      Das Gesetz kann hierzulande nichts machen, wenn der Papa 14 Kinder gezeugt hat, offiziell nichts verdient und daher no Plata hat. Alimentenbevorschussung durch den Staat gibt es nicht. Es ist nicht erstaunlich, dass viele Papas nicht mehr verdienen möchten als von der Hand in den Mund zu leben, sie wissen genau, dass noch andere Kinder bei Mama leben, deren Väter nichts zahlen und wenn er etwas zahlen würde für seine Kinder, wird dieses Geld auch für die Kinder des Paisano aufgewendet.
      Viele Väter drückt es natürlich ihre Kinder alle halben bis ganzen Jahre zu sehen und nen Nachmittag mit ihnen zu verbringen. Da muss Papa bei Mama antraben mit ein paar billigen China-Kleider für die Kinder und nem 50 mil (knapp 10 Euro, was aber für viele viel Geld ist) für Mama.

  3. @ Manni, Sie sind ein Dampfplauderer, Sie Reden und reden, kennen Sie das Gesetz? Nein, Vaterschaftsklage, wenn der Vater keine Alimenten bezahlt, und die Mutter des Kindes nicht weis wo der Vater wohnt, gibt es ein Haftbefehl, irgend wann kommt der in die Armen der Polizei. Hat er kein Geld, geht er in den Knast. So einfach ist es.

    1. Rolf und auch die rote Kartoffel, wie auch immer sie heißen mögen, so einfach ist das nicht, meine Lebensgefährtin versucht schon seit Jahren Unterhalt ein zu klagen, hat einen Kredit von 50.000.000 bereits an an einen Anwalt bezahlt, der nichts getan hat, außer Ihr die Mitteilung zu geben, das der Vater nicht zahlen kann, da er krank sei obwohl er ein Haus 2 Autos usw. besitzt. Dann habe ich, einen Anwalt bestellt, der natürlich auch was kostet, der sagte mir dann, irgend wann, das der Vater in Argentinien leben würde und Besitzgüter besitze, aber er keine Zulassung für Argentinien habe. Ende vom Lied, schlechtem Geld noch gutes hinterher geworfen.

      1. Hat doch kein Sinn dem was zu erklären. Manche kennen sich dank Gurkenanbau eben besser aus mit hiesigen Gesetzen, als dass man schon persönliche Erfahrung mit dem hiesigen Rechtssystem gesammelt hat.
        Der Typ hat wirklich das Gefühl, dass ich Kommentare einfach so schreibe. Sein stets „unter die Kommentare anderer brünzeln“ beinhaltet aber nie eine sachliche Widerlegung des Ausgesagten, sondern stets irgend welchen Restmüll, den er in seiner Durchlauchten Wohngegend nicht restlos abfackeln konnte.
        Richtig ist hingegen, wenn ein Haftbefehl ausgestellt wird, wegen Alimenten, dann ist man in Argentinien wie auch hierzulande auf der sicheren Seite: Schon mal einen Polizisten gesehen, der nicht stundenlang da steht oder sitzt und mit seinem Smartphone beschäftigt ist? Die spielen Karten im Justizpalast, schließen sich ein, und das bei vollem Lohn.
        Nach 30 Jahren Gurkenanbau und Müllverbrennen ist die Sichtweise zum Land Nebengau klar etwas eingeschränkt, aber trotzdem glücklich und frustriert zugleich, weil er Deutsch und Kommentare lesen kann. Fakt ist, für die meisten hiesig ausgeschriebenen Ratten dürfte es wohl nicht schwierig sein, jemals von der Polizei aufgegriffen zu werden. Sonst hat er für solche Fälle stets 10 Mil Coima Reserve im Sack.

      2. Das ist das was ich oben gemeint habe. man hat Unterhaltszahlungen nach Vorbild der 1. Welt mit copy paste übernommen ohne die Organisation zu haben um das überhaupt durchzuführen. Und so ist es dank immer mehr Internationalisierung in immer mehr Bereichen. Am Ende zahlt es der gringo, ob mit seinen Steuern oder hier vor Ort ist eigentlich schon egal.

        1. Genau mit Ihnen einverstanden, darum habe ich meinen 2. Kommentar auch unter den Ihrigen gesetzt: Gesetze 1A de la 1ra wie in jedem zivilisierten Land, nur mit der Umsetzung hapert’s noch ein wenig.

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