Immer ein offenes Ohr für Probleme

Asunción: Da sich Abgeordnete und Senatoren immer die Kritiken der Bürger zu Herzen nehmen und danach handeln, wäre eventuell auch dieser Punkt von Wichtigkeit. Eine Berufsgruppe verdient nicht ausreichend Geld.

Die Senatorin María Eugenia Bajac, Tochter des Ex-Ministers des Obersten Gerichtshofes, Miguel Óscar Bajac, empfindet ihr Gehalt von 23.000.000 Guaranies als gering und gesteht auch ein keine Privilegien zu empfinden. Von dem Gehalt muss sie sich beispielsweise ihr Essen kaufen. Außerdem kritisierte sie die VIP Krankenversicherung, da Laboruntersuchungen nicht mal bezahlt würden.

Im Landesvergleich hätte Paraguay einen der höchsten Mindestlöhne während die Parlamentarier hingegen weniger als im Durchschnitt verdienen.

In anderen Ländern ist es jedoch so, dass Gesetzgeber von ihrem Lohn ihre Angestellten bezahlen müssen und nicht wie in Paraguay auf Staatskosten die ganze Familie (im übertriebenen Sinne) anstellen lassen.

Paraguayische Kongressmitglieder erhalten am Monatsende rund 32.000.000 Guaranies mit allen Zulagen. Auch eine Asismed Krankenversicherung im Wert von 1.500.000 Guaranies steht ihnen zu.

Wochenblatt / Radio 780 AM / Última Hora

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6 Kommentare zu “Immer ein offenes Ohr für Probleme

  1. Klug und gebildet

    Lese ich da Sarkasmus in diesem Artikel? 🙂
    Ich frage mich ein wenig, warum es keine Demostrationen gibt. Bei der Sache mit Cartes war der Teufel los, Feuer, Schüsse.
    Und jetzt bei diesen ganzen Frechheiten seitens der korrupten Politiker passiert gar nichts?
    Ich muß sagen, das verstehe ich nicht so ganz.

  2. Wenn kein Zwang ist zu den Vorlesungen zu erscheinen hat man eben auch viel staattlich vergütete Auslagen für Benzin um monatlich vier mal die Paraga-Grenzen abzufahren, müssens auch im Mcal. Lopez teure Ropa Americana und Lipid-verseuchten Hamburguesa kaufen sowie ihren Zweit- und Drittjobs nachgehen, den Macan zu fünf Mecanicos bringen bis er kaputt gebastelt wurde und sich nen neuen kaufen. Da würd i mir auch kein Bein ausreißen, sodass in 10 Jahren zwei Gesetze verabschiedet werden, die Armen.

  3. “Da sich Abgeordnete und Senatoren immer die Kritiken der Bürger zu Herzen nehmen und danach handeln,” Welche Aufgaben haben diese speziell, außer Gelder vom Staatssäckle in die eigen Tasche zu wirtschaften. Wo hat auch nur einer sich Kritiken der Bürger zu Herzen genommen und danach gehandelt. Wo handeln diese unfähigen Typen überhaupt. wer mit 32 Mio nicht auskommt im Monat, wo alles andere aus dem großen Fresstrog bezahlt wird, wird auch mit 100 Mio, ohne zu arbeiten, noch zu wenig verdienen. Ich bin der Meinung, das diese Damen und Herren ab sofort nur noch den Mindestlohn von 3 Mio, ohne weitere Zugaben bekommen.

  4. Richtig sollte es es heißen: Immer einen offenen Koffer für Entwicklungshilfe aus der ersten Welt. Das nervt mich noch wesentlich mehr weil man dieses in der 1. Welt genau weiß und dort noch mit immer offenen Grenzen für alle reagiert und die dies kritisieren als Nazis oder rechtsextrem diffamiert.
    Abgesehen davon doch ein super Beispiel für die Wichtigkeit der Frauenförderung. Das sind dann die Quotenfrauen, deshalb und nur deshalb meiner Meinung nach die Diskussion darüber. Die Luxus Mode und Schmuckkonzerne brauchen mehr Wachstum.
    Es bleibt eben dabei. Wer hier überhaupt etwa ändern will muss an sich über Rekolonialisierung nachdenken. Die Alternative wäre noch zu sagen, dass es egal ist was in diesen Staaten passiert daher auch keine Gelder schicken und dann eben NICHT wenn sie über den Jordan gehen mit Asyl und unsere Schuld, unsere Pflicht kommen und dabei den Steuerzahler meinen weil der arme Konzern muss seine Aktionäre bedienen, forschen, Welt retten und daher Geld verdienen und hat keine Zeit zu helfen . Wer Schuld und Pflicht sucht, hier bei Konzernen und solchen Politikern wie im Artikel anfangen. Das ist sind die richtigen Adressen.

  5. Sie muss Ihr Essen selber bezahlen….. verstehe Ihren Unmut da alle anderen Paraguayos Ihr 6 Gang-Essen vom Staat gratis erhalten. Hat Sie Ihre 4 jaehrige Grundschule auch selber bezahlt?

  6. Kuno Gansz von Otzberg

    Zensiert
    Jetzt verdient man mit 23 Mille pro Monat schon zu wenig? Und die Fressalien reichen nicht?
    Zensiert
    Wenns um Cartes geht so lancieren die Mennos Krawalle, wenns um die Bajac geht die mit von ihrer Partie ist, so hat man die Presse im Sack. Von Pressefreiheit kann bei den Lateinern keine Rede sein – die einzige freie Presse die ich im Land kenne ist das Wochenblatt. Man zahlt ja pro Radauartikel in der lokalen Presse – davon lebt die gesamte Medienlandschaft. Die Presse im Land lebt nur davon dass politische Parteien sich gegenseitig in der Medienlandschaft bekriegen und an die Gurgel gehen – die Wahrheit interessiert sowieso niemand da alles sowieso im Korruptionsboot sitzt.