HC auf den Leim gegangen

Asunción: Noelia Quintana, die für den Sitz eines Stadtratsposten kandidiert, wurde um ein Interview der Cartes Zeitung Popular gebeten, welches sie akzeptierte und sich mit dem Korrespondent traf. Dann kam alles anders.

Quintana, schrieb Folgendes auf Twitter um sich Luft zu machen:

Anzeige: Ich möchte mich dazu äußern, wie sich die Zeitung Popular zu mir verhielt.

Ein Journalist rief mich an und bat mich, ein Interview zu geben. Ich habe die Medien nie abgewiesen, ich habe immer bei den Fragen geholfen, die sie mir gestellt haben, dafür bin ich ja da. Am Freitag, den 10. September, empfing ich den Journalisten bei mir zu Hause im Kreise meiner Familie und begann das Interview mit Fragen zu persönlichen Dingen.

Dann wollte er wissen, wo ich arbeite, und ich zeigte ihm, dass ich Stunden in der Zeitungsbibliothek verbringe und dass ich wegen der Pandemie virtuellen Unterricht gebe, und er machte auch dort ein Foto von mir (Beitragsbild). Dann bat er mich, im Zentrum der Stadt herumzulaufen und zu erklären, welche Projekte ich für Asunción habe, ein Thema, das ich sehr ernsthaft entwickelt habe, weil ich ein Kandidat bin, der Probleme löst. Und er hat ein Foto von mir vor dem Heldenpantheon gemacht.

Ich war sehr glücklich, weil die Leute wissen würden, was wir mit Effizienz und Transparenz meinerseits tun können, und ich würde auch meinen Lebenslauf veröffentlichen.

Er wurde weder an dem Sonntag, an dem es veröffentlicht werden sollte, noch am darauffolgenden Sonntag veröffentlicht. Ich schrieb ihm, um ihn zu fragen, was los sei, er antwortete mir weder am Samstag noch am Sonntag, der Journalist schickte mir eine Audionachricht, die ich im Folgenden transkribieren werde:

“Hallo Noelia, wie geht es dir? Es tut mir leid, dass ich dir keine Nachrichten geschickt habe, weil ich von meiner Arbeit unterbrochen wurde. Bei der Zeitung gab es ein Problem, das mich beruflich beeinträchtigte und dazu führte, dass mehrere Artikel nicht veröffentlicht wurden.

Wir befinden uns in einer Wahlperiode, in der sich alle gegenseitig auffressen, so dass es eine Grenze gibt für alles, was nicht mit der Colorado-Partei zu tun hat. Wer in einem Zirkus ist, weiß, wer die Rädelsführer sind, und ich bin in einem Medium, das zu 100 % aus Colorado besteht, und der Eigentümer wird die ANR als die beste im Land und als die beste politische Gruppierung der Welt und alle ihre Kandidaten als die besten politischen Optionen positionieren.

Es wurde eine vollständige Prüfung aller Unterlagen vorgenommen, und es wird nichts veröffentlicht, was nicht für die Colorado-Partei spricht“.

Das ist die Demokratie, in der wir leben, und wenn man ein guter Mensch, ein guter Fachmann ist, aber kein Colorado, dann wird einem der Zugang zu den Menschen, die einen kennen, versperrt.

Sie kamen in mein Haus, um mich kennenzulernen, und ich versichere Ihnen, dass sie nur eine berufstätige Familie und eine Frau vorgefunden haben, die ihrem Land und ihrer Stadt helfen will, was wegen der Chefs der Colorado-Partei sehr schwierig wird.

Ich bin sehr traurig, denn ich war naiv und habe die Türen meines Hauses einem Journalisten geöffnet, der ein Medium vertritt, das damit zeigt, dass wir von einer Mafia geführt werden.

Wir brauchen ethische Medien, Journalisten, die für das Volk arbeiten, wir brauchen echte Kommunikation, wir haben ein Recht darauf, nicht manipuliert zu werden.

Auf diese Weise wollten sie mit meiner Kampagne und mit all den Opfern spielen, die eine ehrliche Kandidatur vorantreiben.

Wochenblatt / Twitter

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3 Kommentare zu “HC auf den Leim gegangen

    1. Mit europäischen Maßstab gemessen schon. Hierzulande gelten jedoch viele “europäische Delikte” eher als Kavaliersdelikte, karrierefördernde Maßnahmen oder Leistungsausweis (nebst 7 bis 11 täglich Schul vielleicht abgeschlossen, wobei der Landwirtschaftsminister sie nicht abgeschlossen hat und trotzdem Landwirtschaftsmister ist. Ob dank richtigem Parteibuch oder den richtigen Amigos oder beides, das weiß ich nicht :-)).

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