Heutige Abstimmung über Kredit: Der Metrobus wird politisiert

Asunción: Der Senat sieht vor am heutigen Tag über den Kredit abzustimmen, der notwendig ist, um mit dem Projekt tatsächlich voranzukommen. Nachdem das Projket schon seit einem Jahr gekühlt gelagert wurde wird es nun von den Cartes Colorados gebremst. Sie wollen keine Zustimmung geben und ohne Kredit kein Metrobus. Die sprechen von zu hoch angesetzten Kostenvoranschlägen von Extra Summen für Politiker usw.

Einen weiteren Grund für die Ablehnung brachten gestern die Demonstranten des Mercado 4, die völlig gegen die Einführung des neuen fortschrittlichen Verkehrsmittels sind welches den anderen, alten Busverkehr in die Knie zwingen wird.

Mit Anzeigen, dass die 125 Millionen US-Dollar für die Implementierung zu viel wären, werden sie heute versuchen ihre Macht darzustellen. Die größten Gegner sind der ehemalige Innenminister Rogelio Benitez (ANR) und der Ex Direktor von Itaipú, Víctor Bernal.

Das Projekt wurde damals von Efraín Alegre, Ex Vorsitzender des Ministeriums für öffentliche Bauten und Kommunikation präsentiert.

Das Projekt sieht vor 407 neue Busse zu kaufen wovon 205 Einheiten 160 Passagiere fassen können. Die anderen 202 sind für 50 Passagiere ausgelegt. Die Einheiten verfügen über Sicherheitskameras. Man geht davon aus, dass die Busse schneller vorankommen wegen ihrer eigenen Fahrspur und viel mehr Komfort bringen.

Nach ersten vorzeitigen Studien, ist eine einfache Mehrheit von 23 Stimmen im Kongress möglich. Der Kongresspräsident, Jorge Oviedo Mato teilte gestern mit, dass die Partei Unace das Projekt vollkommen unterstützt. Die PLRA, die PPQ und die Frente Guasu unterstützen ebenfalls das Projekt. Der polemische Senator Alfredo Luis Jaeggli benannte das Projekt sogar wunderbar.

Die Einzigen, die sich dagegenstellen sind die Colorados, die seit Urzeiten Pakte mit Personenbeförderern haben und ihren Einfluss geltend machen wollen.

(Wochenblatt / La Nación)

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7 Kommentare zu “Heutige Abstimmung über Kredit: Der Metrobus wird politisiert

  1. Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten
    Beispiel : Einführung der Dampfmaschine – damals –
    Viel Protest und am Ende war sie doch da
    Man sieht – die Politiker hier sind innonvationsresistent
    oder liegt es an der fehlenden Schmierung warum die Busse nicht laufen sollen ???
    Man sollte sich doch an die Busse- und Bahnstrukturen in Brasilien, Argentinien oder auch Uruguay oder Chile,etc. orientieren. Dann sieht man wie armselig die Gedankengänge der hiesigen Verantwortlichen sind

  2. @Sukowsky: Sie haben ja zwar recht, aber totlachen muss ich mich trotzdem bezüglich Ihrer Idee mit der U-Bahn. Es ist schon fast unmöglich, 2 5000 Liter Tanks hier hübsch unter die Erde zu bringen, damit man die häßlichen Dinger nicht jeden Tag sieht, da kann man Ahnung vom Bauen haben so viel man will, da kann man einen durchaus fähigen, fairen Bauleiter haben, aber sobald der erste große Regen kommt geht der Spaß richtig los… Ich könnte ein Buch drüber schreiben… und da träumen Sie von einer U Bahn? In Asuncion? Ich bin 29 Jahre alt, aber ich bin mir sicher, dass die Zeit nicht ausreichen wird, dass ich das noch erleben darf.

    1. @Nicole Morgenstund hat Gold im Mund.

      Wieso denn totlachen? Allerdings Enteignung mit Entschädigung des Geländes ist unter demokratischen Wirrverhältnissen kaum möglich……..aber man darf doch Visionen haben?
      Überall in Südamerika wo kein U-Bahnsystem als Verkehrsmittel vorherrscht braucht man eine Atemmaske,…… und unser Asuncion ist da nicht anders.
      Die Projektvergabe geht an ausländische Firmen. Wenn die Niederländer Meere eingedeicht haben ist der Regen nur ein sehr sehr winziges Problem.

  3. Der letzte Satz vom Artikel sagt alles. Bitte nochmals lesen.

    Die Einzigen, die sich dagegenstellen sind die Colorados, die seit Urzeiten Pakte mit Personenbeförderern haben und ihren Einfluss geltend machen wollen.

  4. Bei uns in der schönen Schweiz gibt es auch so eine Partei die sich gegen alles Neue das nicht auf ihrem Mist gewachsen ist, zur Wehr setzt. Bei den letzten Wahlen wurde die Partei schon mal zurückgestuft aber die einträglichen Pfründe werden immer noch schön unter sich aufgeteilt. Also hüben wie drüben so ungefähr die selben Machenschaften.

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