Historische Überflutung erwartet

Ayolas: Der Bürgermeister der Stadt Ayolas, Nelson Delvalle warnte vor einer historischen Überflutung der Stadt, die schon in zwei Tagen eintreten könnte. Wegen den starken Niederschlägen im Mai und Juni wurden in Itaipu und Yacyreta die Schleusen geöffnet.

Während die Iguazu Wasserfälle Touristen wegen ihrer Wassermassen anziehen ruft es bei den Bewohnern der paraguayischen Stadt am Rio Parana genau das Gegenteil hervor, sie bereiten sich auf eine Flucht vor. Derzeit liegt der Wasserpegel bei 4,95 m. Bei einem Pegelstand von 6 m würde die Stadt unter Wasser stehen. Erwartet wird dies für Donnerstag oder Freitag.

Derzeit sind 50 Familien evakuiert und weitere 100 sind bereit ihre Häuser zu verlassen. Wenn das erwartete eintrifft, müssten 750 Familien bzw. 3.000 Personen evakuiert werden.

Ohne die Hilfe des verursachenden Wasserkraftwerkes Yacyreta können die Einwohner nicht in Notunterkünfte umziehen, da der Stadt nur begrenzte Geldmittel zur Verfügung stehen. Yacyreta arbeitet schon an seiner Maximal Marke von 83 m und kann demnach nicht weiteres Wasser an stauen lassen. In Trockenzeiten wenn die Tore geschlossen bleiben sinkt der Pegel wiederum auf ein Minimum.

„Unsere Stadt hat eine negative Einstellung zu Yacyreta und wir wollen kein zweites Salto del Guaira werden“, gesteht Delvalle ein.

Das Notstand Sekretariat (SEN) versprach vorab 100 Lebensmittel Pakete nach Ayolas zu über senden.

(Wochenblatt / Abc)

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