Historischer Tunnelbau in Campo 9, initiiert durch Mennoniten, hat begonnen

Dr. J. Eulogio Estigarribia: Im erwähnten Bezirk (ehemals Campo 9) kommt es erstmals zu einem Tunnelbau, der den Verkehr beschleunigen und die Gefahren beim Überqueren der Fernstraße 7 verringern wird.

Vor dem Ausbau der Fernstraße 7 “Dr. Gaspar Rodríguez de Francia“ durch die Firma Tape Porã, gelang es in Form eines Gemeinschaftsprojekts mit der Mennoniten-Gemeinde Sommerfeld das Projekt für den Bau des Tunnels zu entwickeln.

Das Vorhaben wird es ermöglichen, den Fernverkehr in diesem Bezirk, der Straße Independencia Nacional in Richtung der Kolonie Sommerfeld, zusammenzuführen und zu beschleunigen. Die Investition beläuft sich auf rund eine Million Dollar, die vollständig von den Mennoniten beigesteuert wurden, während zusätzlichen Arbeiten in der Umgebung von der Gemeinde ausgeführt werden.

Der Bürgermeister von Campo 9, Derlis Espinola, beschrieb den Beginn der Bauarbeiten, die dank der Gemeindeverwaltung in die Wege geleitet worden seien, als historisch. Sie werden denjenigen, die täglich die internationale Route überqueren müssen, Sicherheit bieten. Espinola schätzte die Veranlagung der Mennoniten-Kolonie mit dem wichtigen Beitrag zur Gemeinschaft.

Letzte Woche begannen die ersten Aushubarbeiten und in den nächsten Tagen ist der offizielle Baubeginn des Tunnels vorgesehen.

Wochenblatt / Prensa 5

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5 Kommentare zu “Historischer Tunnelbau in Campo 9, initiiert durch Mennoniten, hat begonnen

  1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Ja dieses laeuft sicherlich durch das Konstrukt Namens APP (Asociacion Publica Privada) – ein Cartes Nachlass nach dem schoensten Muster der Chicago School of Economics. Will heissen investiert der Privatsektor in oeffentliche Infrastruktur und das wichtigste – der Privatsektor finanziert das Projekt – so ist es fuer jedem Mennoniten logisch dass er da seine private Mautstation raufsetzt und Maut kassiert deren Geld in seine privaten Taschen fliesst. Auch wie beim Fleisch bestimmt der Privatsektor (in dem Falle der Investor welches die Kooperative Sommerfeld ist).
    Genau wie mit dem Versuchten privaten „Hijacking“ der Mautstationen der Kooperative Chortitzer in der Kolonie Menno wo man sogar Fahrradfahrern teures Geld abknoepfen wollte.
    Uebrigens, gerade jetzt wo der Wiens da beim MOPC sitzt gerade dann wird der Tunnel gemacht. Na wenn da nicht Seilschaften gezogen wurden und dieses „Benefizprojekt“ als Propaganda des „Guten Mennoniten“ dienen soll! Hintenrum gibt der MOPC das Geld schwups nur wieder den Bergtalern zurueck – schliesslich sind wir ja Minister geworden.
    Die Kooperative Bergtal hatte sogar Probleme mit der Justiz, so sehr bestahlen da die Mennoniten die mennonitischen Kooperativsmitglieder. Aber ja, runter unter dem Teppich, ein paar mal mit dem Traktor druebergefahren und „Hoffnung fuer Alle“ dass der Humpel nicht zu offensichtlich wird.

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