Hitze fördert den Absatz bestimmter Produkte

Asunción: Die starke Hitze, die seit einigen Wochen im Land zu verzeichnen ist, fördert den Absatz von Klimaanlagen, Generatoren, Wassertanks und anderen Artikeln. Die Nachfrage stieg um mehr als 50%.

Die intensive Hitze hinterlässt nicht nur Spuren auf der Haut, sondern auch in mehreren Sektoren, da sie die Auswirkungen des wirtschaftlichen Abschwungs in Paraguay abschwächt. Dies wird durch Referenten verschiedener Unternehmen zum Ausdruck gebracht, die berichten, wie dieses Klima – wie jedes Jahr – den Anstieg des Konsums fördert.

So sei beispielsweise der Verkauf von Klimaanlagen in den letzten Wochen deutlich gestiegen, sagte Diego Chamorro, Marketing Manager bei Bristol, der in Zeiten intensiver Hitze bis zu 20-mal mehr Verkäufe mit diesen Produkten verzeichnete. „85% aller verkauften Klimaanlagen sind diejenigen mit einer Leistung von 12.000 BTU“, sagte der Geschäftsführer.

Ein weiteres Unternehmen, das eine hohe Nachfrage nach seinen Produkten verzeichnet, ist Record Electric, wo der Verkauf von Pumpen im Oktober um 50% und von Wassertanks um 43% zunahm.

Diese beiden Artikel werden meistens in Privathäusern eingesetzt, um den Mangel oder den niedrigen Wasserdruck auszugleichen, der gerade dann auftritt, wenn es heißer sei, sagte Bernardo Benítez, kaufmännische Leiter des Unternehmens. „Oktober war der beste Verkaufsmonat des Jahres in diesem Bereich“, erklärte der Fachmann.

Auf der anderen Seite ist die Nachfrage nach Stromerzeugern drei- bis viermal so hoch wie zu anderen Jahreszeiten, sagt Marco Cáceres, Leiter der Elektroabteilung von der Firma H. Petersen SACI. Er fügt hinzu, dass die meisten Bestellungen aus Einfamilienhäusern kommen, die den Betrieb einiger elektrischer Geräte und Klimaanlagen sicherstellen wollen.

Bei einer täglichen Eisproduktion von 15.000 Litern musste das Werk in Amandau auf 25.000 Liter aufgestockt werden, um die hohe Nachfrage nach dem Produkt zu decken, erklärte Jorge González, Manager des Unternehmens. Julio González, Marketingleiter bei Frutika, sagte wiederum, dass der Verkauf des Mineralwassers “Genesis“ rapide angestiegen sei. Im Vergleich zu anderen Monaten des Jahres sind die Verkäufe um 36% nach oben gegangen.

Auch der technische Service für bestimmte Geräte war erheblich nachgefragt, bestätigte Ramón Galarza, ein Elektrotechniker, der erklärte, dass er bis zu fünf Klimaanlagen pro Tag repariere, doppelt so viel als normal.

Wochenblatt / ABC Color

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6 Kommentare zu “Hitze fördert den Absatz bestimmter Produkte

  1. Intelligenter Dickmanns

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    Was man sich nicht alles leisten kann, wenn man seinen toten Hund, Windeln seiner 14 Kinder, Blech, Glas, Batterien & Akkus und sonstig Brennbares vor seinen Kleinkinder abfackelt und sich dadurch Müllabfuhrgebühr für Gratisbilligpolarbier spart, abzüglich Streichhölzer natürlich. Ja, echt intelligent vom „intelligenten“ Dickmann’s. Zumal der Onkologe für seine Kinder grati ist hierzulande, sonst gehst zum Alemam de Mierda Amburgueseada machen. Toll, nebst Swudi Iglesias Raubkopie also auch noch Klimaanlagen, Generatoren, Wassertanks. Top!

  2. Die Tatsache, daß sich immer mehr Haushalte eine oder mehrere Klimaanlagen gönnen, müßte doch schon längst alle Alarmglocken bei den Politikern und der ANDE schlagen lassen. Doch das ist offensichtlich nicht der Fall, denn logisches Vorausdenken- und Planungen sind dort Fehlanzeige. Logisch ist doch, daß bei immer mehr Installationen von Klimaanlagen der Energieverbrauch stetig und steil ansteigen wird. Die kriminellen Schwarzabnehmer von elektrischem Strom werden weiterhin nicht flächendeckend sanktioniert, darunter viele öffentliche Behörden. Der Energiekollaps ist vorhersehbar und nichts wird im Grunde dagegen unternommen. Anstatt den Kauf und die Installation von Klimaanlagen genehmigungspflichtig zu machen bzw. zu reglementieren, die Schwarzanschlüsse endlich zu kappen, Geld in dringend notwendige Investitionen der ANDE bereitzustellen, den Wasserkopf bei der ANDE drastisch zu reduzieren und dafür endlich intelligente Fachleute anstatt unfähiger, großmäuliger Parteibonzen einzustellen werden nur dumme Sprüche und vollmundige Versprechungen in die Welt hinaus posaunt. In Wirklichkeit passiert überhaupt nichts Grundlegendes – und das seit wenigstens 17 Jahren in denen ich nun in diesem Traumland lebe. Aber ist das ein Wunder, wenn die durchschnittliche Unterrichtsdauer der Schüler bei 3 Stunden täglich liegt, Abitur und Studiengänge mittels Korruption erreicht werden können? Und jeder gleich beleidigt ist, wenn man ihn kritisiert?

    1. Intelligenter Dickmanns

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      Ach, du bist auf Facebook. Das ist wohl dein Dickmann’s-Amigo-Netzwerk „Despensa, Scheinchen wedeln vor korrupten Polizisten und Feuerchenmachen“. Naja, als stolzer Indianer für den du dich ausgibst, von dem kaum anzunehmen ist, dass er wie heutzutage die Eingeborenen von 7 bis 11 Uhr die Pflichtgrundschule besuchen, damals auch so elend lange die Schulbank drücken musste, kann ich da auch verstehen. Versuchst auf Facebock mit deinen Amigos noch ein wenig das Ingles, welches in Deutschland gesprochen wird, auf Deutsch zu übersetzten. Ein Spachübersetzungsdiplom hast auch noch gemacht, wow, und das dann noch alles auf Patchwork-Indianisch Yopara. Die echten Naturvölker wie die Guaranies werden das wohl nicht verstehen, aber wenigstens du, deine PY-Franken-Patchwork-Stein-Family und deine stolzen Amigos aus Paragauy, dem Land mit durchschnittlich letztem Platz in den Pisa Studien in der Kategorie 8. Weltländer Gurkina Faso, Kongo, Äquatorialguinea, Südsudan, Somalia und Paragauy. Viel Spaß noch bei Facebockeln.

  3. Wenn die baulute Häuser bauen könnten, welche passiv wärme vermeiden, was durchaus machbar ist, dann bräuchten nicht Alle ne Klima, ich hab zB keine.

    1. Kuno Gansz von Otzberg

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      Daran dachte ich auch mal dass man passiv waermeableitende Bauten bauen muesste. Kasbah Bauten in Afrika sind aufgrund dieses Prinzips errichtet (natuerliche Waermeableitung) und auch die alten Kolonialbauten der Spanier in Paraguay z.B. Man braeuchte nur solche Gebaeude wie der Cabildo oder die Haeuser im Zoologischen Garten die ja mal der Praesidentenfamilie der Lopez gehoerten, nachbauen und so haette man ein den ganzen Tag kuehles Haus wenn Schattenbaeume herum stehen.
      Vor der Nase hat man in Paraguay die Architekturmodelle, nur nutzt man sie nicht. 1 Meter dicke Waende loesen jedes Temperaturproblem kombiniert mit Schattenbaeume.
      Paraguayscho will das aber nicht da „aire mas moderno“ ist und das nutzt dann sofort der Bauherr aus und kassiert dem Deppen partout denselben Preis den er fuer eine 1 Meter dicke Wand hinblaettern muesste fuer ne 5 Zentimeter dicke Hohlziegelwand – die Differenz der realen Materialkosten sackt der Bauherr stillschweigend ein. Heute hat sich der Baumarkt ja an duenne Waende fuer grosses Geld gewohnt so dass die Sache nicht mehr reversibel sein duerfte – ya subio el precio.
      Die spanischen Kolonialbauten sind die effizientesten Temperaturhalter was es gibt. Die heissen Sonne trifft die Dachziegeln (die uebrigens ewig tropfen) nicht direkt dank der grossen Baeume die ringsum stehen, und des Nachts kuehlt das Haus dann merklich ab wo die dicken Waende alle waerme wieder abgeben. Wenn aber die Schattenbaeume fehlen so nehmen die dicken Waende die Waerme tagsueber auf koennen sie aber des Nachts wegen der Asphaltbodenbedeckung nicht mehr abgeben und so duerfte sich das Kolonialhaus in ein Backofen verwandeln. Nun die Kolonialbauten waren immer in Kombination mit grosse Schattenbaeume gedacht die von allen 4 Seiten hoeher als das Dach ragten – eben wie im Botanischen Garten von Asuncion und gaenzlich ohne zupflasterung der Strassen die dann wiederum Hitze aufnehmen und nie richtig abgeben.
      Modellbauten hat man in Paraguay genug um so halbwegs ohne Klimaanlage leben zu koennen. Natur und Antiques sind in Paraguay verpoent und daher macht man den Billigbau eher mit chinesischen Klimaanlagen wett – dann ist man modern.

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