Hitze kann tödlich sein

Asunción: Hitze kann tödlich sein, wenn an Tagen mit extremen Temperaturen keine geeigneten Schutz- und Pflegemaßnahmen ergriffen werden. Liegt das Thermometer über den Durchschnittswerten, könnte dies zum Tod von Menschen und Tieren führen.

Aus diesem Grund wird empfohlen, sich zwischen 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr nicht im Freien aufzuhalten. Es ist ebenso wichtig, intensive Sonneneinstrahlung zu vermeiden und den Schatten eines Baumes, eines Hauses oder eines Daches zu suchen, wie auch andere Maßnahmen, zum Beispiel das Abdecken der Haut mit einem langärmeligen Hemd und Hut sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Wenn es um die richtige Flüssigkeitszufuhr geht, empfehlen Ärzte das Trinken von frischem Wasser und nicht von Tereré, da dieses traditionelle paraguayische Getränk in Zeiten extremer Hitze kontraproduktiv sein kann, weil es angeblich nicht so hydratisiert wie es sein sollte.

Hitzewellen bedeuten ein hohes Risiko für akute und chronische Patienten (Bluthochdruck, Diabetes, Krebs usw.), die Medikamente einnehmen, Kinder, ältere Menschen und sogar Tiere, wenn sie nicht genug Wasser und Schatten haben, um sich vor hohen Temperaturen zu schützen .

Aus diesem Grund fordert die Pan-Amerikanische Gesundheitsorganisation (PAHO) die Regierungen nachdrücklich auf, die Kapazitäten des Gesundheitssektors und der Wetterdienste zu stärken, um die Hitzewellen in den jeweiligen Ländern der südlichen Hemisphäre besser bewältigen zu können.

Eine Hitzewelle ist eine ungewöhnlich heiße und trockene Periode, oder in diesem Fall heiß und feucht, die abrupt beginnt und endet, mit einer Dauer von mindestens drei Tagen. Sie wirkt sich spürbar auf den Menschen aus, insbesondere auf solche, die an chronischen Krankheiten leiden.

PAHO-Daten zufolge haben in den letzten Jahren Häufigkeit, Dauer und Stärke der Hitzewellen zugenommen. Im Sommer 2018-2019 waren sieben Länder in Amerika (Argentinien, Brasilien, Chile, Peru, Paraguay, Uruguay und Mexiko auf der Nordhalbkugel) von Hitzewellen betroffen, wie sie in der Region noch nie zuvor beobachtet wurden.

PAHO fordert die Länder der Region nachdrücklich auf, Aktionspläne zu entwickeln, die Verbesserungen bei der Vorbereitung und Reaktion auf diese Bedrohung beinhalten. In Bezug auf Menschen, die sich in Bächen oder Seen abkühlen möchten, ist es wichtig zu ermitteln, ob diese Orte dafür geeignet sind, um eine Kontamination zu vermeiden. Ebenso ist es ratsam, dass man nicht ins Wasser geht, wenn man Wunden hat, um Infektionen zu vermeiden.

Wochenblatt / La Nación

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3 Kommentare zu “Hitze kann tödlich sein

  1. Es scheint in diesem Lande ja das ganze Jahr über intensive Sonneneinstrahlung zu herrschen, dass die Einheimischen zwischen 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr in ihrem Hause verweilen, dass man den Eindruck bekommt, sie seinen zur Arbeit gefahren. Wenigstens kommens ab 17 Uhr raus um ihren Müll abzufackeln und den Swudi Iglesias aufzulegen. Ist ja immerhin schon was.

  2. Dann scheinen sie in Deiner Gegend nicht zu arbeiten. Ich sehr hier genug Paraguayer arbeiten….
    Wer sich dran halten kann und will – gut.
    Aufpassen muss man immer – auch wenn es NUR 35℃ sind oder so!!! Auf den Körper hören hilft!!!

  3. Das Problem ist, dass man diejenigen die arbeiten ja schon sieht, aber diejenigen die sich zu hause „verschanzen“ eben nicht sieht. Nicht, dass ich die Einheimischen beobachte. Das fällt dann halt schon irgend wann mal auf.
    Des Weiteren kann man auch die Ohren offen halten. Wenn also in der Gegend gearbeitet wird, so erzeugt das auch natürlichen Baulärm. Außer natürlich dann, wenn gerade Gras zum Trinken Pausen sind.
    Dann kann man auch die Augen offen halten: Einer der Arbeitet und fünf die zuschauen, vor allem ihrem Smarty-Phone-Screen. Noch nie bemerkt?
    Ich schreib ja nicht, dass es ein Zuckerschleck ist, ab 35° C. in der Sonne zu arbeiten. Aber sonntags ab 35° C. vor dem Grill stehen und die Kinder mit totgegrilltem Leder füttern und die Bierkisten zu leeren, das geht dann.
    Ne, sorry, so wie ich die Menschen hierzulande ähm arbeiten sehe, das nenne ich nicht arbeiten. Ein Einheimischer mag das mit Sicherheit etwas anders sehen. Kennen ja nichts anderes.

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