Hohe Kosten für den Erhalt der Kirche in Caacupé

Caacupé: Der Erhalt für die Kirche in Caacupé, ein Heiligtum, zu dem jährlich Tausende Gläubige pilgern, verschlingt monatlich hohe Kosten.

Der Rektor des Heiligtums der Jungfrau von Caacupé, Priester José Asunción Benítez, sagte, dass die durchschnittlichen monatlichen Kosten in der Basilika zwischen 100 und 120 Millionen Guaranies betragen würden.

„Es gibt Monate, in denen die Spenden und Zuwendungen, die die Kirche von den Gläubigen erhält, sehr knapp sind. Ebenso wie es Monate gibt, in denen Spenden gut und problemlos sind, um die Ausgaben des Budgets zu verringern, die bei allen Aufträgen, dem Betrieb, der Wartung sowie den Anschaffungen anfallen und die unweigerlich getätigt werden müssen. Die Menschen sollen wissen, dass wir hier einen festen monatlichen Aufwand im Heiligtum haben, der bei 100 bis 120 Millionen Guaranies liegt. Mit diesen Beträgen werden Gehälter von etwa 36 Angestellten oder weiterem Personal bezahlt, die sie gemäß dem Arbeitsgesetz bekommen müssen“, erklärte Benitez.

Er fügte hinzu, dass “außerdem die Instandhaltung der Basilika nicht zu vernachlässigen ist, ebenfalls monatliche Zahlungen für die Grundversorgung und das sind Strom, Wasser, Telefon, Reinigung sowie Einkäufe von Reinigungsmitteln. All diese Beträge sind Ausgaben, die man oft nicht sieht, aber berücksichtigt werden sollten. Hier muss eine gute Verwaltung ständig mit einer sehr sparsamen Praxis einhergehen“.

„Das Heiligtum lebt und wird durch die Unterstützung der Gläubigen, der Anhänger der Jungfrau, aufrechterhalten. Seit ich vor eineinhalb Jahren das Pfarramt der Kirche übernahm, habe ich alle Statistiken über den Betrieb, das von uns implementierte Arbeitssystem, den Umgang mit den Daten in Bezug auf Beiträge, Spenden und jegliche Art von Zuwendungen aktualisiert und dokumentiert. So wie es sein sollte. Es ist meine Absicht, alles transparent zu machen und nichts im Nebel zu lassen, damit Menschen alles wissen, was hier so vor sich geht“, sagte Benítez.

Wochenblatt / Ultima Hora / Foto Archiv

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7 Kommentare zu “Hohe Kosten für den Erhalt der Kirche in Caacupé

  1. Die kaholische Kirche ist der größte Grundbesitzer der Welt. Und transparent ist bei der gar nichts.
    Dann soll er doch mal offen legen, wie viel Land die Kirche in Paraguay besitzt. Wie viele Anteile an Firmen sie besitzt. Wie viel STEUERFREIE Mieteinnahmen sie erhält. Wie viel Geld jedes Jahr nach Rom überwiesen wird. Wie viel Vermögen die Kirche durch Überschreibungen in den letzten 50 Jahren erhalten hat und in wie vielen Testamenten sie bedacht wurde.
    Die Einnahmen der Kirchen sind so vielfältig und das Vermögen ist gewaltig!
    Ja, es wird allerhöchste Zeit für Transparenz! Aber nicht nur transparente Ausgaben, auch die Einnahmen und das Vermögen will ich wissen!
    Aufgrund ihrer WELTWEITEN Steuerfreiheit, müssen die nirgendwo durch Finanzbuchhaltung Rechenschaft ablegen. Nicht den Staaten und auch nicht den Gläubigen Mitgliedern.
    Die Kirchen sind vergleichbar mit der Mafia! Nur dass die ihr Geld ganz legal waschen! Die Mafia muss sich dafür wenigstens verstecken.

  2. Rettet die Bäume! Esst mehr Biber!

    „All diese Beträge sind Ausgaben, die man oft nicht sieht, aber berücksichtigt werden sollten.“ Ja, als Rektor sollte man diese Ausgaben schon sehen und auch berücksichtigen. Wenigstens hat er schon mal los gelegt mit Sehen und Berücksichtigen.
    Übrigens: Solche Kosten, die Sie nicht sehen, dennoch berücksichtigt werden sollten, habe ich auch. Melden Sie sich beim Wochenblatt, wenn Sie etwas spenden möchten. Damit ich weiterhin gut PlayStation zu Chips und Bier.

  3. Kirche Caacupe muss sparen wie zum Beispiel Daimler der 10000 Stellen abbauen muss um nicht in die roten Zahlen zu rutschen! Ein Versuch das gleiche in die Wege zu leiten um nicht in die roten Zahlen zu rutschen ist dringend angezeigt… Weniger unnuetzes Personal und es wird funktioieren

  4. Nun, die katholische Kirche war noch nie zimperlich, Geld anzunehmen aus Zweigen, die sie in heuchlerischer Weise selbst verurteilt. Bereits schon seit vielen Jahrzehnten läuft das Geschäft bestens in den marginalen Außenbezirken Londons mit der Vermietung von kircheneigenen Gebäuden zum Zwecke der Prostitution. Bereits schon in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erhielten in London wohnende hohe Persönlichkeiten auf ihre Anfrage folgende Erklärung: Die Kirche vermietet diese Gebäude nicht direkt an die Betreiber dieser Puffs, sie vermietet an „Strohmänner“, und was diese damit machen, darauf habe die Kirche keinen Einfluß und könne dafür auch moralisch nicht verantwortlich gemacht werden. Eine ebenfalls in GB existierende große Fabrik zur Herstellung von „Verhüterli“ gehört auch der Katholischen Kirche. Da würde mich mal die Erklärung der Gottesmänner interessieren. Die Kirche könnte etwa erklären, daß diese Produkte eigentlich vorgesehen sind als Luftballone bei Kindergeburtstagen. Aber die Kirche habe keinen Einfluß darauf, wie dann diese „Verhüterli“ sonst noch verwendet werden. Das alles kann niemand verwundern. Nachweislich war gerade der Vatikan im Mittelalter ein einziger gigantischer Puff. Zu einem Kongreß für Kardinäle und Bischöfe in Basel wurden aus dem Personalbestand des Vatikans immerhin 1.500 Freudenmädchen vom Rom nach Basel gebracht, um sie den Pfaffung gegen Bezahlung anzubieten. Der Benutzung anderer Mädchen als die vom Vatikan war vom Papst verboten, denn nur diese Mädchen hatten den Segen Gottes zwischen den Beinen.

  5. So wie ich das sehe, wäre das einfachste, Kirche weg, und Parkplatz machen, dann ist das Problem auch gelöst.
    Ich war kürzlich in Caacupe, da verlangten sie für 5 Minuten Parken Gs. 20.000,00.
    Ist das nicht eine Frechheit?

    1. Tja ja, das Wunder von Caacupe. Vor 400 Jahren hat sich ein Indianer versteckt und wurde, oh Wunder, nicht gefunden. Und deshalb pilgern heute da Hunderttausende hin, um der wundertätigen Maria zu huldigen.
      Wenn dir das keine 3 Dollar für 5 Minuten Parken wert ist, dann weiß ich auch nicht.
      Die Welt ist voller Wunder. Ganz besonders Paraguay.

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