Immer mehr Arbeitslose werden im Land registriert

Asunción: Es gibt im Land immer mehr Arbeitslose. Dies hat zur Folge, dass die Unsicherheit in Paraguay noch weiter ansteigen dürfte, wenn viele Bürger ihren Lebensunterhalt nicht mehr durch ehrliche Beschäftigung bestreiten können.

Paraguay hat laut Daten des Nationalen Instituts für Statistik (INE) im ersten Quartal 2022 eine Arbeitslosenquote von 8,5 %. Mit dieser Zahl, verglichen mit den Daten anderer südamerikanischer Länder, weist die lokale Wirtschaft die zweithöchste Arbeitslosenquote in der Region auf.

Brasilien führt zusammen mit Kolumbien die höchste Quote an, mit einer Arbeitslosenrate von jeweils 11,1 %, laut offiziellen Daten der einzelnen Länder. Die zweithöchste Rate hält Paraguay mit 8,5 %.

Peru liegt auf dem 3. Platz, weil nach Angaben des Nationalen Instituts für Statistik und Informatik (INEI) die Arbeitslosenquote 8,3 % der Bevölkerung betraf. Uruguay und Chile haben am Ende des ersten Quartals 2022 mit 11,1 % die gleiche Arbeitslosenquote, bestätigen ihre jeweiligen statistischen Institutionen.

In Argentinien erreichte die Arbeitslosigkeit im Mai 7 % der Bevölkerung, mit einem Rückgang von 1,2 Prozentpunkten im Vergleich zum 3. Quartal 2021, nach Angaben des Statistikamtes aus dessen Land. In Bolivien liegt die Arbeitslosenquote bei 5,9%, im gleichen Zeitraum wie vorher berichtet.

„Im Gegensatz zu Brasilien, Kolumbien und sogar Argentinien und anderen Ländern, in denen die Arbeitslosenquote sinkt, steigt sie in Paraguay von 6,8 % auf 8,5 %, es ist die höchste Arbeitslosenquote im Land in den letzten 15 Jahren. Um eine höhere Arbeitslosenquote zu finden, müssen wir bis 2005 zurück gehen, als sie 9,4 % betrug“, berichtete der ANR-Beschäftigungsspezialist Enrique López zu den Zahlen.

Wochenblatt / La Nación

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12 Kommentare zu “Immer mehr Arbeitslose werden im Land registriert

  1. Wenn von geschätzten 6,5 Milliarden Dollar Corona-Hilfe nur ca. 1,65 Milliarden ans Volk und in die Wirtschaft geflossen sind, müssten ja noch ca. 5 Milliarden übrig sein… es sei denn, die wurden schon anderweitig verteilt, wie immer. Naja, so sieht es aus, wenn Kommunismus und Kapitalismus Hand in Hand die Welt aufteilen, dabei gehören sie beide einem gierigen Leichenkörper an. Die Banken und seine Besitzer.

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  2. Der Regierung traue ich zu, dass das für die vollkommen unerwartet kommt, nachdem ja Corönchen vorbei ist. Dachten bestimmt, es geht wieder aufwärts. Da hat der verschobene Maifeiertag ja doch nicht so viel gebracht, wie gedacht. Ach ja, Putin ist ja Schuld. Tja, kann man nix machen, hauptsache die (Politiker) haben ihre Vermögenswerte und ihre Posten sicher. Und mit den 11 % Mindestlohnerhöhung ab Juli hat man ja wirklich schon alles Erdenklich mögliche fürn Plebs getan.
    Mal sehen, wie es Ende des Jahres aussieht, wenn Aguinaldo ausbleibt. Das ist für den Paraguayer eine mittlere Katastrophe (auch wenn man Reserven hat).

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  3. Es werden noch mehr Arbeitslose werden. Vor der Lohnerhöhung. Ich habe auch schon einen entlassen. Wegen Faulheit. Nun warte ich nur noch auf das Ministerum für Arbeitnehmer. Bis die Ihre ” Abfindungs Forderungen” stellen. wo ich dann gegen schießen werde, das dem Arbeitnehmer kein Haar mehr wächst. Es war nicht nur Faulheit, nicht erscheinen zur Arbeit ohne Grund und Drogensucht und Diebstahl kommen dazu.

    1. Dein Einspruch wird den Richter nicht jucken.
      Der arme, völlig zu Unrecht entlassene Empleado wird seine Abfindung zugesprochen bekommen.
      Und nicht nur das.
      11 Geschwister, die Eltern und der Schwiegeropa, sowie mindestens 32 Amigos und Vecinos werden vor Gericht Stein und Bein schwören, daß dieser Mensch schon seit 27 Jahren bei dir zuverlässig und ehrlich gearbeitet hat.
      Und selbstverständlich musst du den Aguinaldo dieser 27 Jahre nachzahlen, samt Zinsen, weil er den natürlich auch nie bekommen hat.
      Solltest du selber Zeugen für die Unzuverlässigkeit, Drogensucht und die Diebstähle haben, werden die vor Gericht selbstverständlich nicht zugelassen, weil sie ja parteiisch sind.
      So läuft das hier.

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      1. Teju, ich kenne das Problem hier. Da er aber mehr oder weniger mein “Schwiegersohn” ist, er in einen meiner Häuser wohnt, keine Miete oder sonst Irgendwelche Kosten hat. Klar ist die Familie in Aufruhr, aber ich lasse mir nicht Kaputt machen, was ich aufgebaut habe. Auch nicht durch den Vater meines Enkels.

    1. Wenn man mal die Löhne der Angestellten von Bleichgesichtern und Einheimischen vergleicht, was denkst Du, wer zahlt bessere Löhne?
      Und wenn ein Bleichgesicht und ein Einheimischer weniger als den utopischen Mindestlohn bezahlt, was denkst Du, wer wird härter bestraft?

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        1. Also einerseits passt es Dir nicht, dass die Menschen arm sind, aber wenn Ausländer kommen und im Land Geld investeiren und Arbeitsplätze schaffen, dann passt Dir das auch nicht.
          Ja Bleichgesichter kommen her und suchen Arbeitskräfte. Jeder vernünftige Mensch würden sagen, dass das gut ist, aber Du nicht.
          Und bei einem Mindestlohn von 84% vom BIP/Kopf kannst Du nicht allen ernstes behaupten, dass die Arbeitskräfte billig sind. Im Internetionalen Vergleich vielleicht, ja.
          Du kannst ja deiner Putze hier in Py einen deutschen Mindestlohn zahlen. 12 Euro die Stunde.
          Mach das und ich würde sagen: guck, der handelt wenigstens so, wie er es propagiert.
          Aber das tust Du nicht.
          Sicher sicher, ich könnte mein Haus selber putzen, falls Du das sagen willlst.
          Aber dann hätte ich auch keine Zeit meinen Job zu machen, der nicht nur mich ernährt, sondern auch die Putze.

          1. In paraguay ist es offenbar nicht vernünftig herzukommen und nach einheimischen arbeitskräften zu suchen. Deshalb ja eure posts. Was eben nicht funktioniert sind globalisierung und internationalisieren. Das selbe wie beim euro. Was soll der olivengürtel mit so einer währung anfangen und der deutsche mit einer euro lira? Und hier funktionierts auch nicht mit paraguay lira also guarani.

    2. Glaub ja nicht, daß es nur den Bleichgesichtern so geht.
      Auch Einheimische können von Prozessen mit ihren faulen, verlogenen und diebischen Angestellten Lieder mit vielen Strophen singen.
      Es geht darum, daß der Arbeitnehmer hier nur RECHTE, der Arbeitgeben nur PFLICHTEN hat.
      Denn der Chef ist ja grundsätzlich stinkreich und der Empleado muy pobre.
      Deshalb darf es dem Chef nichts ausmachen, wenn der Angestellte ihn anlügt, betrügt und bestiehlt.
      Der Ausländer ist natürlich noch viel reicher und darf deswegen gar nichts gegen seine Angestellten unternehmen.
      Selbst dann nicht, wenn er sie mit der Hand in der Kasse erwischt und alles gestochen scharf auf Video hat.
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      Das ist jetzt nicht mir passiert, aber einem guten Bekannten.
      Trotz erwiesenen Diebstahls musste sowohl der Aguinaldo als auch eine Abfindung bezahlt werden.
      Begründung?
      Weil der “arme” Empleado ja jetzt keine Arbeit mehr hätte und seine Familie ernähren müsse, bis er eine neue gefunden hätte.

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      1. Ist auch keine antwort auf meine frage. Der einheimische wurde hier nun mal geboren. Denen müsste man die frage stellen in welches land sie gehen würden wenn budget und qualifikation das zulassen. Wäre interessant.

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