Indigene-Künstlerin sollte umsonst bei den Odesur-Spielen singen

Filadelfia: Bianca Orqueda berichtete, ihr sei gesagt worden, es gäbe kein Geld, aber das Singen bei der Veranstaltung würde ihr helfen, „für sich selbst zu werben“. Sie beschloss, nicht aufzutreten. Die indigene Sängerin Bianca Orqueda veröffentlichte in den sozialen Netzwerken einen Beitrag über einen Auftritt, den sie bei den Odesur Spielen geben sollte.

Sie sagte, dass die Organisatoren sie nicht hätten bezahlen wollen, aber sie versucht haben, sie zu überzeugen, trotzdem aufzutreten.

„Kürzlich wurde ich von der Produktion einer sehr großen Veranstaltung in Asunción mit internationalen Gästen kontaktiert. Ich möchte mitteilen und zu Protokoll geben, dass ich nicht an dem Konzert teilnehmen werde und ich keinen Vertragfür diese Veranstaltung unterschrieben oder zugestimmt habe“, schrieb sie auf Facebook.

Als Künstlerin erklärte sie dem Produzenten, was sie für ihre Musikshow verlangt.

„Als sie mich das erste Mal kontaktierten, nannte ich ihnen meinen Preis und sie sagten mir, dass ich leider keine Gebühren verlangen kann und ob ich umsonst spielen könnte, weil es mir helfen wird, sichtbarer und bekannter zu werden“, berichtete Orqueda weiter. Sie erklärte, dass sie von dem Vorschlag der Organisatoren ziemlich überrascht gewesen sei.

„Nachdem ich mich mit meiner Produzentin beraten hatte und erfuhr, dass alle anderen Künstler außer mir bezahlt werden sollten, zog ich mich zurück. Als meine Produzentin mit der Person sprach, die mich kontaktiert hatte, sagte sie: ‚Damals haben wir mit Bianca gesprochen und die Verhandlungen waren anders. Alle Zahlungen sind bereits erfolgt‘, womit klar wurde, dass die Künstler bezahlt wurden, aber mich nicht bezahlen wollten“, fügte sie weiter an.

Orqueda forderte, dass alle Künstler gleichermaßen respektiert werden.

„Respektiert die Arbeit des Künstlers, respektiert meine Arbeit, nicht weil ich ein Indigener bin, sondern weil ich ein Künstler bin, meine Arbeit ist es, Musik zu machen, zu singen, zu schreiben, zu produzieren, was ich tue, ist kein Hobby, es ist mein Beruf, und ich lebe davon und helfe meiner Familie“, fügte sie abschließend hinzu.

Wochenblatt / Facebook

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2 Kommentare zu “Indigene-Künstlerin sollte umsonst bei den Odesur-Spielen singen

  1. DerEulenspiegel

    Recht hat sie! Hat jemals ein Politiker „umsonst“ gearbeitet? Eher wohl „unsinnig“ oder „unnötig“!

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  2. Vielleicht ist die Darbietung der Indianerin so grottenschlecht das es eine Sozialleistungen ist ihr eine Bühne zu bieten??

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