Indigene roden angeblich 4.000 ha Wald

Curuguaty: Bewohner aus der Kolonie 7 Montes protestieren gegen die angebliche Abholzung von 4.000 ha Wald im Indianerreservat Ache Chopapou. Es ist 8.000 ha groß und liegt im Distrikt Villa Ygatimi, Departement Canindeyú.

Den Demonstranten zufolge erlaube die indigene Gemeinschaft der Ache das Fällen von 4.000 Hektar Bäumen mit der Absicht, das Land an brasilianische Siedler vermieten zu können.

„Unsere Nachbarn haben fast 4.000 Hektar Wald gerodet und wir wollen das anzeigen. Es gibt weitere Informationen, dass die Ache das Land an brasilianische Siedler vermietet wollen und wir so etwas nicht zulassen werden. Wir sind entschlossen, in das Reservat einzutreten und es zu besetzen. Anstatt die Fläche den Brasilianern zu geben, wäre es besser, dieses Gebiet an die bäuerlichen Familien von Paraguay zu verpachten“, sagte der Kolonist Juan Valiente.

Die Organisation “sin tierra 8 de diciembre“ aus der Kolonie 7 Montes, dessen Leiter Alberto Ramirez Cuenca ist, will rund 2.000 ha besetzen, das angeblich überschüssiges Land der Ache Chopapou sein würde. Laut Valiente seien jedoch mittlerweile die Waldrodungen im Indianerreservat eingestellt worden.

Der Staatsanwalt für Umweltstraftaten in dem Fall, Jorge Romero, erklärte, dass die Situation überprüft werde. Er stellte weiter klar, dass die Indigenen der Ache ebenfalls eine angebliche Invasion ihres Landes angeprangert hätten. Indigene Stammesführer aus dem besagten Reservat weigerten sich gegenüber der Presse oder Staatsanwaltschaft Aussagen zu treffen. Sie beschränkten sich allein darauf, zu erklären, dass sie die entsprechenden Dokumente für das Grundstück vorlegen würden.

Wochenblatt / Ultima Hora

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