Indigene verkaufen Wildtiere am helllichten Tag

Encarnación: Indigene, die um Almosen bitten oder Verkäufe an den Kreuzungen von Encarnación machen, sind bereits ein Teil der Postkarte in der Perle des Südens. Aber es ist überraschend, dass nun offen und ohne Furcht Wildtiere angeboten werden.

Je näher die Feiertage rücken, desto größer wird das Angebot.

Die minderjährigen Indigenen werden immer mehr in Encarnación, zerzaust, barfuß und in spärliche Kleider gehüllt. Täglich sieht man sie an den Straßen stehen und sie bieten kleine Papageien und Gürteltiere zum Preis von 30.000 Guarnies an.

„Alle sind von der Ethnie Mbyá Guaraní, aus dem Distrikt Trinidad. Sie werden von ihren Stammesführern geschickt“, kommentierte Jorge Ibáñez vom Sekretariat der Indigenen aus dem Departement Itapúa.

Er behauptet, dass sie von der Regierung und dem Staat die größte Aufmerksamkeit erhalten.

„Es macht keinen Sinn für sie, in die Stadt zu kommen, um nach staatlicher Unterstützung zu bitten. Sie betteln lieber, das bringt viel mehr Geld zusammen, um Raten für Motorräder, Handys oder andere Vorlieben zu bezahlen“, meinte Ibáñez.

Bei mehreren Gelegenheiten wurden sie in Polizeifahrzeugen oder Fahrzeugen von der Stadtverwaltung abtransportiert, doch sie kehren zurück. Vor kurzem wurde eine Kampagne gestartet, um das Bewusstsein der Bevölkerung zu schärfen, kein Geld zu geben, aber die Ureinwohner waren dafür verantwortlich, die aufgehängten Plakate der Stadtverwaltung wieder zu zerstören.

Inzwischen laufen die minderjährigen Indigenen im Zickzack zwischen den Fahrzeugen herum, bleiben ohne Schutz stundenlang unter der Sonne, essen süße Kekse mit Soda und erledigen ihre Bedürfnisse im Gras.

Betteln ist hoch profitabel und sie sind nicht bereit, es aufzugeben. „Manche ältere Indigene kommen mit Kindern im Arm, die sie sich von Bekannten ausleihen. Sie fordern Geld von den Passanten. So kommen am Tag zwischen 120.000 Gs. und 400.000 Guaranies zusammen. Jetzt sind Wildtiere eine weitere Einnahmequelle. Nur wenn es keine Nachfrage gibt, bricht das Angebot wieder zusammen“, erklärte Jorge Ibáñez.

Wochenblatt / Ultima Hora

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