Indigenenreservate ohne polizeiliche Kontrolle

Caaguazú: Auch wenn es fremd erscheinen mag, dass in einer Indianergemeinschaft hin und wieder Polizisten ihre Runden machen könnten, hätte es am gestrigen Sonntag eventuell ein Verbrechen im Distrikt Raúl Arsenio Oviedo verhindern können.

Ein dreijähriges Mädchen des Stammes Mbya guaraní wurde gestern Nachmittag sexuell misshandelt, getötet und in einem Waldstück liegengelassen. Der Hauptverdächtige ist ein 17-jähriger Junge der gleichen Gemeinschaft. Der Häuptling „Cacique“ der Gemeinschaft alarmierte die Polizei.

Die Staatsanwältin Rosa Talavera bestätigte gegenüber einem Radiosender, dass das Mädchen erst drei Jahre alt war und Opfer eines Tötungsdeliktes wurde. Von Anführern der indigenen Gruppe wurde der haupt-verdächtige Junge geschnappt und der Polizei übergeben. Die Festnahme erfolgte umgehend.

Talavera sagte in diesem Zusammenhang, „dass es ein sehr brutales Verbrechen war und aufzeigt in welcher sozialen Gesellschaft wir uns aktuell befinden“.

(Wochenblatt / Última Hora)

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