Ineffizienz staatlicher Behörde aufgezeigt

Capiibary: Mitglieder einer Wasserkommission haben gezeigt, dass sie ein Trinkwassersystem installieren können, deren Preis neunmal niedriger ist als von dem Institut für ländliche Entwicklung und Land (Indert).

Die Mitglieder der Gemeinde “Calle 26 de Febrero“, im Departement San Pedro, erhoben heftige Kritik an dem ehemaligen Leiter von der Behörde Indert, Justo Cárdenas und forderten die Bestrafung von ihm. Anastasio Rolón Ramírez (li. Im Bild), Leiter der Trinkwasser-Kommission der oben genannten Gemeinde, gab an, dass die Dorfbewohner das Grundstück gespendet bekamen, auf dem der Brunnen gebohrt und der Wassertank installiert worden sei. „Es ist ein gemeinsames Projekt mit der Stadtverwaltung und von privater Hand“, sagte er.

Er betonte, dass die Installation des Trinkwassersystems für 150 Nutzer nur 60 Millionen Guaranies gekostet habe, “während andere Institutionen (Indert) dies für 600 Millionen Gs. machten“, also neunmal mehr. „Es zeigt, dass es einige Ungereimtheiten gibt“, sagte Ramirez.

Auf der anderen Seite gab der Bürgermeister der Stadt, César David González (PLRA), an, dass die Gemeinde alles getan habe, um das Trinkwassersystem umzusetzen. „Für uns ist dies eine sehr wichtige Errungenschaft, denn mit wenig Geld kann man viel erreichen. Andere Institutionen, hauptsächlich das Indert, unter der Verwaltung von Justo Cárdenas, haben 800 oder sogar 1.000 Millionen Guaranies für solche Projekte ausgegeben“, sagte er.

Wochenblatt / ABC Color

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5 Kommentare zu “Ineffizienz staatlicher Behörde aufgezeigt

  1. Simplicus-Manni

    So erfährt man wenigstens, in welcher Höhe sich diese nichtsnutzigen Volksschmarotzer bereichern, denn die Differenz zwischen den tatsächlichen und den angeblichen Kosten ist ja ungeheuerlich.

  2. Staatliche Paraguay Projekte werden fast ausschliesslich zur Geld Unterschlagung in Angriff genommen. Dies zieht sich wie eine Goldene Linie durch das ganze Land.

  3. Normalerweise ist für Trinkwassersysteme auf dem Land die Senasa zuständig (laut Gesetz 1614/00). Also wenn da Indert rumpfuscht, dann kommen also neunmal höhere Summen raus.

    1. Die Senasa interessiert sich überhaupt nicht für rurale Trinkwassersysteme. Wenn die Menschen vor Ort die Systeme nicht selbst aufbauen und unterhalten würden, dann wären viele schon verdurstet.
      Staatliche Organisationen sind ignorant und unfähig.

  4. Gesa Menspenden

    Bewiesenermaßen geht also alles auch für 9 bis 15 mal weniger Ausgaben. Man sollte einfach keine Experten, mit abgeschlossen 7 bis 11 Uhr Grundschule, die das schon hundert Mal gemacht haben, ran lassen.