Kaum Geld aber Meister im Müll produzieren

Asunción: Starker Geruch, Kloake, tote Tiere und Müllberge zeichnen die Straßen, die nach der Rückkehr der Hochwasserflüchtlinge wieder besiedelt wurden.

Obwohl in vielen Stadtteilen zu finden ist die ungesunde Umgebung auf der ganzen Länge der Avenida 21ª Proyectada (Itá Ybaté) besonders spürbar, da hier ebenfalls auf dem Mittelstreifen mehrere Menschen ein Refugium gefunden haben.

An jeder Straßenecke formieren sich Müllplätze, die sich mit Regen bewegen, die die Nachbarn zur Weißglut bringen, da sich keiner bemüht das gemeinsame Zusammenleben der schon da Wohnenden zu respektieren. Sie kommen und bringen ihr regelloses Leben mit. Sie stellen einfach auf die Straße was nicht recycelt werden kann, selbst tote Tiere, die sonst im Fluss landen würden, liegen nun auf der Straße.

Dank der Dixi Toiletten, die nicht immer funktionstüchtig sind und Anwohner, die es vorziehen in natürlicher Umgebung ihre Notdurft – ganz gleich welcher Art – zu verrichten, kommt es neben dem stinkenden Müll auch zu anderen unliebsamen Gerüchen. Das schwache Abwassernetz in der Zone wird dadurch völlig überlastet, nun rinnt es oberirdisch.

Die Stadtverwaltung hingegen tut was sie kann. Obwohl sie alle 36 Stunden 3 t Müll ab, ohne dass es Anzeichen gibt, dass sich die Situation verbessert. Damit summieren sich allein an Straßenabfällen durch die Flüchtlinge 45 t monatlich.

Jovino Duarte, ein Anwohner, erklärte, „dass der Geruch nicht auszuhalten wäre. Selbst in unseren Häusern stinkt es aufgrund der neuen Nachbarn. Dass wird uns alle krank machen“.

Wochenblatt / Última Hora

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