Innerhalb von 5 Jahren keine wirksamen Impfstoffe gegen Covid-19

Asunción: Die Präsidentin des paraguayischen Ärztekreises, Gloria Meza, glaubt nicht, dass es in kurzer Zeit wirksame Impfstoffe gegen Covid-19 geben werde. Sie betonte, dass die Entwicklung mindestens fünf Jahre dauern würde.

„Es kann sein, dass es einen Impfstoff gibt, aber in fünf Jahren, nicht im nächsten Jahr im Juli oder September. Sie werden auch 20 Impfstoffe haben, aber wir wissen nicht, ob sie wirksam sein werden“, sagte Meza in der Kommunikation mit dem Radiosender 1000 AM.

Sie argumentierte, dass es nicht darum gehe, den Menschen Hoffnung zu nehmen, sondern realistisch zu sein, weil Impfstoffe nicht über Nacht erhalten werden, wie viele glauben. Sie erklärte, dass die Wirksamkeit der in kurzer Zeit geschaffenen Impfstoffe ebenfalls nicht bestimmt werden könne.

„Sie haben Stadien übersprungen. Impfstoffe werden nicht so einfach hergestellt. Es müssen bestimmte Stadien eingehalten werden. Sie haben einige Prozesse übersprungen, um es schneller zu machen und dann weiß ich nicht, was passieren wird“, fügte Meza hinzu, die damit indirekt den Direktor der Gesundheitsüberwachung, Guillermo Sequera kritisierte, der behauptet hatte, dass Paraguay 2021 im März oder April über Impfstoffe gegen Covid- 19 verfügen werde.

Wochenblatt / ADN Paraguayo / Beitragsbild Archiv

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10 Kommentare zu “Innerhalb von 5 Jahren keine wirksamen Impfstoffe gegen Covid-19

  1. Was die Präsidentin des paraguayischen Ärztekreises bekundet zeugt von einem vorhandenen Realismus, im Gegensatz zu den Bekundungen der Regierung. Die hiesige Regierung verspricht ständig für nächstes Jahr einen wirksamen Impfschutz gegen Covid 19. Das ist weder wissenschaftlich noch praxisbezogen möglich, es sei denn, man läßt alle bisher geltenden Vorsichtsmaßnahmen außer acht und macht damit Millionen Menschen zu Versuchskaninchen von Pharmakonzernen. Das ist nicht nur leichtfertig, das ist kriminell! Was überhaupt nicht berücksichtig wird bei all den Überlegungen von Corona 19-Schutzimpfungen ist die Tatsache, daß das Virus ganz offensichtlich ständig weiter mutiert. Will heißen, wenn heute ein tatsächlich wirksames Impfschutzmittel bereit stünde, ist dieses zum Zeitpunkt der möglichen Impfungen schon wieder überholt bzw unwirksam. Im Klartext, wir alle werden mit Corona leben müssen, genauso wie mit jeder anderen der tausenden Grippearten. Das ist nicht zum Fürchten, das ist lediglich eine Realität. Nur die Politiker im Zusammenspiel mit gewissenlosen Möchtegern-Weltherrschern und der Pharmaindustrie verbreiten künstlich eine Hysterie um ihre Ziele zu erreichen. So kleine, unbedeutende Nationen wie Paraguay sind sicher nicht aktiv an diesen Machenschaften beteiligt – aber sie schwimmen auf dieser Woge mit weil es auch ihnen machtpolitischen Nutzen bringen kann. Und vermutlich werden sie auch von Organisationen wie der UN und der WHO unter Druck gesetzt, nach dem Motto „Zuckerbrot und Peitsche“. Nur Naivlinge wollen diesen Realitäten nicht ins Auge sehen – und solche „brave Schafe“ bilden das Fundament gewissenloser Politiker, wie das z.B. in Deutschland exemplarisch zu beobachten ist.

    1. Es ist immer schon Lehrmeinung das es erstens kein wirksames Medikament gegen Viren gibt und zweitens eine Immunisierung sich immer nur auf den Vorjahres Virus bezieht, den es im aktuellen Jahr dank Mutation gar nicht mehr gibt.

      1. Einspruch: Zum einen gibt es bereits etliche hochwirksame Impfungen gegen diverse Viren (z.B. Masern, Varizellen, Hepatitis, Gelbfieber..). Es gibt seit vielen Jahren sehr effektive Virustatika gegen diverse Viren, u.a. Influenza, Hepatitis und HIV. Im Fall von harmlosen Erkältungscoronaviren bestand bislang keine Notwendigkeit, spezifische Medikamente zur Verfügung zu haben, und SARS-1 und MERS waren rasch unter Kontrolle durch Hygiene-und Isolierungsmaßnahmen. Auch im Falle von Sars-2 gibt es (natürlich) wirksame Mittel, einige davon sind bereits im Einsatz und haben dazu beigetragen, die Krankenhaussterblichkeit der Covidpatienten deutlich zu senken. Im übrigen laufen auch Studien mit Beifußextrakt, was ebenfalls, zumindest in vitro, Coronaviren zu bekämpfen scheint, Hinweise dafür gibt es auch für Echinacea und Moringa. Punkt zwei: Die bisherigen Virusmutationen sind so geringfügig, dass für die in Phase III befindlichen Impfstoffe mit keinerlei Wirkungsverlust zu rechnen ist.

    2. Die weltweiten Anstrengungen multipler Forschungslabore und Kliniken und das vorhandene wissenschaftliche Knowhow samt neuer Forschungs-und Herstellungstechniken haben die Impfstoffentwicklung im Fall von Sars-CoV2 erheblich beschleunigt, angesichts der wirtschaftlichen und öffentlichen Auswirkungen der Coronapandemie ist der Druck natürlich groß. Und es sieht ganz danach aus, dass wir eben nicht auf Dauer mit dem Virus leben müssen, sondern bald Risikopatienten genau wie im Fall der klassischen Influenza mittels Impfung schützen können. Und für die mehr als nur leichtgradig Erkrankten gibt es jetzt schon Medikamente, die die Prognose deutlich verbessern, weitere werden folgen, weltweit laufen viele Studien, deren Ergebnisse noch ausstehen. Gegen harmlosere Erkältungsviren brauchen wir natürlich keine speziellen medizinischen Mittel.
      Momentan ist es zwar en vogue, gegen die böse Pharmaindustrie zu hetzen. Man darf aber nicht vergessen, wie Medikamente vielen Menschen helfen, zu leben und zu überleben. Was man auch nicht außer acht lassen darf ist, dass viel Grundlagenforschung an den Universitäten und staatlichen Forschungseinrichtungen stattfindet und erst in der “Endphase” der Medikamenten- bzw. Impfstoffentwicklung nun einmal die Pharmaindustrie und ihr Knowhow samt technischen Einrichtungen gebraucht wird. Schwarzweißdenken hilft hier nicht weiter. Ich denke auch, dass die Staaten den Rahmen klar vorgeben müssen, aber gleichzeitig die Pharmaindustrie ein wichtiger Partner ist in der öffentlichen Gesundheitsversorgung.

      1. „angesichts der wirtschaftlichen und öffentlichen Auswirkungen der Coronapandemie“
        Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind doch wohl eher durch die vollkommen unangemessenen Maßnahmen zustande gekommen.

  2. Genau so ist es. Was sie sagt entspricht dem gesunden Menschenverstand. Alles andere ist Quatsch. Darf sich ja jeder mit diesem nicht fertigen Gift spritzen lassen das mal kurz in einem Reagenzglas zur Beruhigung der panisch gemachten Bevölkerung zusammen gebraut wurde. Ich weigere mich dagegen. Es wird doch immer klarer das keiner eine Impfung braucht. Dieser Virus ist wie alle anderen Erkrankungen es gibt eine Anzahl von Menschen die daran sterben und die grosse Masse eben nicht. Und dieser unsinnige Stofflappen führt nur zu neuen Atemwegserkrankungen. Gegen Viren hilft dieser Lappen eh nicht.

    1. Leider alles falsch: In den laufenden Phase3-Studien wird erforscht, ob die Impfungen gut verträglich sind und vor allem ob sie wirken. Es ist angesichts der bisherigen Ergebnisse nicht mit hohen Risiken zu rechnen, wenn man im kommenden Jahr schon mit der (freiwilligen) Impfung von Hochrisikogruppen und Ärzten/Pflegepersonal beginnen wird. Es gibt keinerlei Anhalt dafür, dass Mundnasenmasken zu Atemwegserkrankungen führen, dafür mittlerweile reichlich Belege für deren Schutzwirkung.

      1. @Gehirnbenutzerin, ganz schön lange Auszeit ! Aber schön, das Du wieder da bist. Manche Deiner Kollegen waren doch ein wenig – nun sagen wir: unvorbereitet.
        Ich glaube nicht, das es allzu viele Menschen gibt, die davon ausgehen, die Pharmaindustrie möchte den Menschen schaden. Dennoch gibt es genügend Beispiele, das Arzneimittel (selbst nach Jahren) wieder vom Markt genommen werden. Nur ein Beispiel, was ich ganz schnell bei G___le gefunden habe.
        https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-302011/rueckrufe-im-rueckblick/
        Aber das alles ist doch nicht das Hauptproblem. Das Problem ist die kommende Impfpflicht !
        Wer sich mit einer (demnächst erhältlichen) Impfung sicherer fühlt, dem sei es doch unbenommen, sich impfen zu lassen. Impfgegner sollten das Recht haben sich nicht impfen zu lassen. Keiner von beiden Gruppen sollte seine Entscheidung begründen – oder sich gar dafür rechtfertigen müssen, selbst dann nicht, wenn sich ihre Ansicht ändert.
        „Es wird keine Impflicht geben“ – bald werden wir es alle lesen. Aber Diskriminierung wird es auch nicht geben ? Einreiseverbote, kein Zugang zu verschiedenen Einrichtungen, wie Kindergarten und Schulen usw.usw.
        Aber das ist ja dann die alleiniger Entscheidung der jeweiligen Veranstalter, Behörden und (Bundes-) Länder. Was kann die Regierung dafür… ?

  3. Na, wenn sie das sagt, dann hat das sicherlich Gewicht.
    Ich kenne ihre Biographie nicht – aber sie wird das hiesige Unbildungssystem durchlaufen haben, sicherlich hier „studiert“ haben.

  4. Gegen Covid 19 garantiert und es gibt sie schon. Da aber Viren sich ändern wird die Impfung für Covid 20,21,22,23 keine Wirkung haben. Also werden wir immer Spielball der Mächte bleiben die eine Pandemie ausrufen obwohl nur 0,001 Prozent der Weltbevölkerung dran sterben weniger als bei einer Grippe wie die von 2017-18 hier sind Corona Viren auch die Täter gewesen. Eine Weltweite Pandemie darf oder sollte erst ausgerufen werden bei einer Ansteckung von 5% der Weltbevölkerung davon sind wir Meilenweit entfernt. Von daher hat diese Frau Recht aber zum speziellen Corvit 19 Virus nicht. Es sind Impfstoffe schon vorhanden!!!!

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