Insgesamt 59 Indianergemeinschaften erhalten Hilfe von der UNO

Mariscal Estagarribia: Montag früh starten von der Hauptstadt aus Lastkraftwagen die insgesamt 162 t Lebensmittel in den Norden des Landes bringen, nachdem dieser Teil Paraguays im April eines der schlimmsten Hochwasserkatastrophen durchleben musste.

Diese humanitäre Hilfe wird auf die drei Provinzen des Chacos (Presidente Hayes, Boquerón und Alto Paraguay) gleichmäßig an die Bedürftigen verteilt.

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen offerierte dem Nationalen Sekretariat für Notstand (SEN) Hilfe in Form von Lebensmitteln für rund 10.000 Personen, die vor Monaten wegen Hochwasser so ziemlich alles verloren.

Insgesamt 16 Lastkraftwagen werden morgen früh um 06.00 Uhr vom Depot der 1. Kavalleriedivision in Loma Pytá die Hilfsgüter für die 59 Ortschaften im Chaco transportieren.

Die verteilten Rationen sollen für 30 Tage den Opfern der Hochwasserkatastrophe, die der Chaco vor Monaten durchleben musste, Hilfe geben. Sie umfassen vier Liter Speiseöl angereichert mit Vitamin A, 15 kg Reis, 15 kg Bohnen (Poroto) und 15 kg Mehl.

Die Überschwemmungen im vergangenen April sorgten somit, wenn auch verspätet, für eine Hilfe, die den Bewohnern des Chacos eher unbekannt ist. Die meist indigenen Bewohner leben von kargen Landwirtschaft, dem Fischen und der Jagd.

(Wochenblatt / Abc)

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