Internationaler Waffenhändler verhaftet

Asunción: Im zweiten Stock eines der Hochhäuser auf der Straße Andrade im Stadtteil Villa Morra lebte ein internationaler Waffenhändler, der die PCC und das Comando Vermelho mit allem versorgte, was sie wünschten.

Die Staatsanwältin Alicia Sapriza leitete die Durchsuchung in Begleitung von mehreren stark bewaffneten Senad Agenten. Der gebürtige Brasilianer Levi Adrián Felicio wurde in Brasilien wie auch in Paraguay mit einem Haftbefehl gesucht.

Bei einer parallelen Hausdurchsuchung in Pedro Juan Caballero wurde sein Helfer Marcio Gayoso verhaftet, der ebenfalls mit Haftbefehl gesucht wurde, da er der Verbindungsmann zu paraguayischen Delinquenten ist. Obwohl er gesucht wurde, hatte er eine paraguayische Cedula, was wieder einmal aufzeigt, dass man auch mit vollem Vorstrafenregister an der richtigen Stelle einen Ausweis erhält.

Zu den Festnahmen kam es nach insgesamt zwei Jahren permanenter Ermittlung gegen den Waffenhändler, demnach liegen ausreichend Beweise vor, die für eine Verurteilung in Brasilien notwendig sind. Neben Levi Adrián Felicio befand sich auch eine Frau in dem Apartment, die verhört wird. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Levi Adrián Felicio auch involviert war in den Anschlag auf den Senator Robert Acevedo. Im Apartment fand man eine große Menge an Waffen diverser Kaliber und Modelle.

Wochenblatt / Abc Color / Staatsanwaltschaft

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4 Kommentare zu “Internationaler Waffenhändler verhaftet

  1. Der muss seine Sorgen ja schon in so manchen Pancho erstickt haben… Dass er bei den „Nenas“ noch immer gut ankam ist ja dem Geld und Einfluss zu verdanken – seinem Schmeerbauch wenigstens nicht.
    Nach John Maxwell duerfte es was Positives sein, wenn dieser nicht Mennonit war – mit Drogen und Betrug hat man kein Problem – aber, o graus! wenns Waffen sind dann ist der Deibel los.

    1. @ KGvO

      Es ist schon interessant welche Geistesblitze bei einigen Kommentatoren aufflackern wenn sie Artikel aus dieser Sparte lesen. Ob das die Mehrzahl der Leser interessiert ob der Täter noch bei den „Nenas“ ankommt oder ob er kein Mennonit war…

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