Inverfin und ihr ehrgeiziger Expansionsplan

Asunción: Um in jedem Ort des Landes mit einem Geschäft vertreten zu sein bedarf es einer guten Planung und Strategie. Mennonit Eduard Rempel, der soeben die restlichen Aktien seiner Familienfirma Casa Centro an den Großkonzern den er präsidiert verkaufte, hat diese Weitsicht. Damit wächst das mennonitische Unternehmen welches Elektrogeräte, Motorräder und mehr anbietet weiter und weiter. Mit den 26 Casa Centro Filialen sind Inverfin SAECA nun in 128 Städten des Landes vertreten, in mehr als der Hälfte des Landes.

Im Jahr 2004 kaufte Inverfin 50% der Casa Centro Aktien. Seit dem Jahr 2009 so gibt Rempel zu verstehen, hat sich die Rentabilität der Geschäft verdoppelt, durch den Vertrieb von Taiga Motorrädern und Fama Elektrogeräten sowie einer Schar von anderen Wohnaccessoires die auch alle über einen Katalog bestellt werden können. Die Verkaufskette bietet alle Produkte auch in Ratenzahlung an, was für Paraguayer besonders verlockend ist.

Mit dem Zusammenschluss werden nun vereint Motorrad Bauteile in China bestellt, um in Paraguay zusammengebaut zu werden. Pro Jahr werden rund 40.000 Motorräder der Marke verkauft.

Ein weiterer Punkt bei ihrem Expansionsplan war der Kauf der Klimaanlagenmarke „Goodweather“ vom Unternehmen Tecnoservice. Diese zeichnen sich durch gute Qualität und lange Laufleistung aus, wenn sie auch nicht die günstigsten sind.

Wir versuchen mit unseren Verkaufslokalen in mehr paraguayische Haushalte zu kommen indem wir alle Marken zentralisieren und bewerben“, unterstrich Rempel bei einem Interview mit der Tageszeitung La Nación.

(Wochenblatt / La Nación)

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1 Kommentar zu “Inverfin und ihr ehrgeiziger Expansionsplan

  1. –„pro Jahr werden 40.000 Motorräder
    der Marke verkauft!“—
    Was wird uns in 1 bis 2 Jahren bei dieser Moto- Flut auf den Strassen erwarten. Schon heute ein Graus die Moto`s
    die auch von Kindern ohne Fahrausbildung und mit teils 3-4 Personen durch die Gegend gesteuert werden.

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