Itaipú ist auf “das Schlimmste vorbereitet“

Windkraftwerke brauchen Wind, Solaranlagen Sonne und Wasserkraftwerke Wasser, der brasilianische Präsident des binationalen Wasserkraftwerkes Itaipú, Jorgé Miguel Samek, nahm nun Stellung zu den Sorgen aufgebrachter Bürger in Bezug auf das historische Tief des Wasserpegels am Stausee des Energieversorgers, ausgelöst durch die Dürre in Brasilien. Er sagte, keiner brauche Angst vor einer Stromrationalisierung haben, „wir sind auf das Schlimmste vorbereitet“.

Mit optimistischen Ton und Stimme verteidigte Samek in einem Interview gegenüber der Nachrichtenagentur EFE seine Einstellung. Das Kraftwerk bringe maximale Leistung für die Metropolen Rio de Janeiro und Sao Paulo, die bevölkerungsreichste Region Brasiliens, wo sich auch die höchste Konzentration von Industriekonzernen befindet. „Alles was wir brauchen ist Wasser, aber das hängt nicht von uns ab“, erklärte er.

In Zeiten der Trockenheit gebe es Wasserversorgungsprobleme in den großen Metropolen, vor allem in Sao Paulo, aber es komme auf „keinen Fall zu einer Rationalisierung des Stromes“.

Aufgrund der Prognosen sei es zu erwarten, dass es im Februar und März große Regenfälle gebe, diese füllen dann wieder alle Flüsse, „wir genießen eine privilegierte Lage in der Mitte des Rio Paraná, aus sieben brasilianischen Bundesstaaten kann sich Wasser ansammeln, wo soll da ein Problem auftauchen?“, fragte Samek.

Itaipú ist eine Säule der Energieversorgung, und die wird sie auch bleiben, wir müssen aber deren Notwendigkeit “als Nachhut“ mit anderen Matrizen verteidigen und deren Sicherheit erhöhen, das Augenmerk muss sich mehr auf dieses Thema konzentrieren, gemeinsam mit Paraguay, obwohl wir natürlich mehr Strom brauchen als unser Nachbar“, proklamierte er.

Zum Schluss fügte Samek an, dass der Stausee für die Stromerzeugung des Wasserkraftwerkes eine Fläche von in etwa135.00 ha einnehme, 1.350 Kilometer im Quadrat, und dieser sich, in der Regel, alle 33 Tage fülle, die Oberfläche entspreche der Stadt Sao Paulo, der größten südamerikanischen Stadt.

Quelle: Ultima Hora

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3 Kommentare zu “Itaipú ist auf “das Schlimmste vorbereitet“

  1. „wir genießen eine privilegierte Lage in der Mitte des Rio Paraná, aus sieben brasilianischen Bundesstaaten kann sich Wasser ansammeln, wo soll da ein Problem auftauchen?“ – Ist das die ganze Vorbereitung?

  2. Für mich nicht weiterhin verwunderlich durch die ständige Abholzung des natürlichen Waldbestandes
    kann sich kein Wasservorrat mehr im Boden bilden. Recht so die Menschheit muss fühlen was sie durch ihre Gier verursacht hat. Leider trifft es nur immer die Unschuldigen.

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