Jahrelanger sexueller Missbrauch durch Pfarrer angezeigt

Filadelfia: Die römisch-katholische Ordensgemeinschaft der Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria zeigte am vergangen Freitag Anuncio López, einen Pfarrer aus ihren Reihen an, der in Filadelfia arbeitete und mehrer Mädchen missbraucht haben soll.

Der Pfarrer, der auch als Lehrer am katholischem Kolleg arbeitete, wurde von der jugendlichen Luz Karina Céspedes Servín bei Facebook angezeigt, weil er sie missbrauchte. Als erste Reaktion kam von Seiten der Ordensgemeinschaft, dass man seit 2019 davon weiß und schon ermittelt habe. Das eigentliche Problem ist jedoch, dass erste Anzeigen gegen ihn schon aus dem Jahr 2014 stammen. Das junge Mädchen zeigte im Netz intime Bilder von ihm und anderen Mädchen, was ihm als Pfarrer vollkommen untersagt ist. Der sexuelle Missbrauch ging über 7 Jahre.

Der Staatsanwalt Andrés Arriola ist nun mit der Untersuchung der Missbrauchsfälle betraut.

Wochenblatt / Facebook

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4 Kommentare zu “Jahrelanger sexueller Missbrauch durch Pfarrer angezeigt

  1. Und schon wieder fällt ein katholischer Priester auf. Was für ein Wahnsinn ist das nur! Kein Wunder, wenn die katholische Kirche entgegen jeglicher menschlicher Vernunft, jeglichem menschlichen Bedürfnis, ja noch schlimmer, entgegen biblischen Aussagen, ihren Priestern mit dem erst im Jahre 1073 eingeführten Zölibat lebenslange Lasten auferlegt. Das Zölibat wurde nur deshalb von der katholischen Kirche eingeführt, damit die Erbschaftsansprüche der Priester aus ihren Familien nicht „verloren“ gehen, sondern allein der katholischen Kirche zufallen. Die katholische Kirche legt den Gläubigen und ihren Würdenträgern Lasten auf, die absolut nicht auf biblischer Grundlage beruhen, es sei denn, man legt die Bibel bewußt falsch aus um die Menschen zu willfährigen Untertanen zu machen. Dazu dienst u.a. auch der Kathechismus. So zwingt man die Menschen und die eigenen Würdenträger in Sünden hinein, aus denen man ihnen dann geschickt einen Strick drehen oder/und sie in eine Abhängigkeit treiben kann. Als Christen benötigen wir im Grunde keine Kirchen und Religionen. Wir haben das Wort Gottes in Form der Bibel – da steht alles drin. was wir wissen müssen. Wir benötigen auch keine „Mittler“ zwischen uns und Gott, wie uns die katholische Kirche einreden will. Ein jeder kann sich unmittelbar an Gott wenden, so er/sie will. Martin Luther sprach in diesem Zusammenhang daher auch „von der Freiheit eines Christenmenschen“. Der „Heilige Geist“ wird uns dann schon lehren, die Bibel in rechter Weise zu verstehen, sofern wir das auch wirklich wollen. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

    1. Was bitte ist der „Heilige Geist“? Wurde die Bibel nichtg schon tausendfach als Märchen- und Lügenbuch entlarvt, das nur noch denkfaulen und naiven Menschen gefällt?

  2. Saminathasarma Kanesharajakkurukkal

    Der sexuelle Missbrauch ging über 7 Jahre. Wie alt ist denn die gute Dame heute? Gut, dass ihr nach 7 Jahren eingefallen ist ihn anzuzeigen. Oder hat er einfach nichts mehr springen lassen? Oder sich eine andere geangelt? Anyway, gut dass er zur Kasse gebeten wird. Zu verurteilen sind seinen Taten auf jeden Fall. Aber die gute Dame hat offenbar 7 Jahre nichts unternommen.

  3. Amos Reichsfreiherr Ochs von Oxenleben

    Der Buergermeister von Filadelfia ist wohl mit zugekniffenen Augen rumgelaufen.
    Natuerlich sieht man nix selbst wenn schon 2014 Anzeigen eingingen. Das Gericht von Filadelfia ist wohl fest in den Haenden der fernheimschen Reichsbuerger, auch bekannt als Kooperative Fernheim.

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