Je tiefer man gräbt…

Asunción: Nachdem für Ronaldinho und seinen Bruder heute die Untersuchungshaft bestätigt wurde bezichtigt ihr Manager Wilmondes Sousa Lira die paraguayische Geschäftsfrau Dalia López ihm die Dokumente beschafft zu haben.

Dalia López (links im Beitragsbild), gegen die seit sechs Monaten wegen Steuerhinterziehung in einer Höhe von 10 Millionen US-Dollar ermittelt wird, leitet die Stiftung Fraternidad Angelical, zeigt jedoch nicht auf woher ihr Geld stammt. Da sie im Departement San Pedro geboren ist und ihr Sohn den Nachname D’Ecclesiis trägt, weiß man, dass ihr Ex-Schwager ein Abgeordneter ist dem Drogenhandel nachgesagt wird, wenngleich man es aber nie beweisen konnte. Außerdem zeigte sich López, gegen die nun ein Haftbefehl erlassen wurde, am Tag der Ankunft Ronaldinhos mit dem Sohn der Ex Abgeordneten Perla de Vazquez, die in San Pedro zu Cartes‘ Zeiten den meisten Einfluss hatte.

Das Finanzamt geht davon aus, dass sie mit ihrer Firma Permanent Oriental Holding S.A. und weiteren in den letzten 5 Jahren wertvolle Ware weit unter ihrem Wert nach Paraguay importierte um Steuern zu sparen und dieselbigen später für den realen Wert verkaufte.

Die Staatsanwaltschaft ist davon überzeugt, dass Ronaldinhos Besuch in Paraguay und die Einweihung eines Casinos nur ein billiger Vorwand waren, um seine neuen Ausweisdokumente zu bekommen, da nach letzten Angeben er seinen brasilianischen Reispass noch nicht zurückbekam, wie vor zwei Tagen gemeldet. Dies würde nahelegen, dass er Brasilien schon mit den paraguayischen Dokumenten verließ.

Wochenblatt / Última Hora

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2 Kommentare zu “Je tiefer man gräbt…

  1. Das ist ja das, was ich schon geahnt habe: Die Mittelsmänner haben ordentlich Dreck am Stecken und die Kohle einen ahnungslosen Ronaldinho nach Paraguay zu bringen. Unfassbar, dass man einen Ronaldinho jetzt wie einen Schwerverbrecher behandelt, während die wahren Schwerverbrecher in Politik und Justiz sitzen.

    Mir tut er fast schon Leid. Für seine Reputation ist das ganz schlimm und wird nun international als Passbetrüger dargestellt, obwohl ich mir gar nicht vorstellen kann, dass das seine Absicht war. Er hat Ja zu einer Einleidung gesagt und steckt jetzt in der Mafia-Justiz Paraguays.

  2. aber, aber! da die Deutsche Presse nie lügt, bediene ich mich deren. Welt heute: R. ist in Paraguay mit gefälschten Pässen eingereist, laut Richterin Diaz. Sein Brasilianischer Pass wurde ihm wegen Umweltvergehen abgenommen. Das Problem: da hat ein Zöllner mal seine Arbeit gemacht und nicht nach der Person geschaut. Fazit: eine andere Staatsbürgerschaft sollte selbst so einen „ahnungslosen“ ex Fußballer auffallen. Wer da alles MIT verdient, die Korrupte Bande, steht auf einen anderen Blatt.

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