Jorge Prieto fürchtet um sein Leben

Asunción: Der Anwalt des ausgewiesenen Drogenschmugglers und Mörders, Marcelo Pinheiro Veiga, hat versagt ihn vor einer Inhaftierung in Brasilien zu bewahren. Nun fürchtet er um sein Leben.

Prieto (rechts im Beitragsbild) ist klar, dass sein Mandant nicht wie jeder andere ist. Da er seinen Auftrag nicht ausführen konnte, meint er nun, dass sein Leben wie das seiner Familie in Gefahr ist. Zudem wurde ihm erst jetzt klar, dass auch er anstatt Lidia Meza hätte sterben können, um seine Auslieferung zu unterbinden. Des Weiteren gab er bekannt, dass er am Samstagmittag als er die Zelle von Pinheiro Veiga verließ eine junge Frau die zelle geputzt hätte und sie nachdem er ging weiterhin da verweilte. Andererseits erklärte er auch Lidia Meza nicht gekannt zu haben und ebenso wenig sein Telefon für einen Kontakt gegeben zu haben. Demnach müssen Wärter der “Agrupación Especializada“ dafür verantwortlich sein.

Pinheiro Veiga wurde im Dezember 2017 in Cambyretá, Departement Itapúa, verhaftet, wo er jahrelang unentdeckt oder mit Polizeischutz lebte und von wo er Drogen und Waffenlieferungen in die Favelas von Rio de Janeiro koordinierte. Zuerst wurde er in Emboscada inhaftiert, später als Gerüchte zu einer Befreiung auftauchten, siedelte man ihn in das Hochsicherheitsgefängnis “Agrupación Especializada“ um.

Wochenblatt / La Nación

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5 Kommentare zu “Jorge Prieto fürchtet um sein Leben

  1. Tja wenn man ein hohes Honorar kassieren will und eingangs keine Ängste empfindet/zulässt, darf man sich anschliessend über einen hiesigen Misserfolg und den daraus resultierenden hiesigen Konsequenzen als Anwalt bei vormals verdränkten Gedanken nicht in die Hosen sche….n.

  2. Na ja so viel Angst braucht er nicht zu haben.Das Leben ist schrecklicher als der Tod!
    Eine Festung die man nicht verteidigen kann,kann man nicht halten. Die Verteidigung von Veiga
    war von vornherein sinnlos.

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