Jose Mujica: „Paraguay ist essentiell im Mercosur“

Montevideo: Während der Präsident Uruguays, Jose Mujica, um mehr Entscheidungsfreiheit bittet mit wem das Land sich wirtschaftlich noch verbünden kann, hagelte es erst am vergangenen Wochenende starke Kritik an einem Verhalten, welches Paraguay schon einen Schritt voraus ist, die Annäherung an die Pazifik Allianz.

Der Ex Präsident Brasiliens, Lula da Silva, sah beim vergangenen Forum von Sao Paulo in der Pazifik Allianz, ein trojanisches Pferd, durch dass die Vereinigten Staaten von Amerika sich den Machterhalt in Südamerika sichern wollen. Ebenso ist der Alba (Bolivarianische Allianz für die Völker unseres Amerika), angeführt von Venezuela strikt gegen eine Verknüpfung oder gar Kooperation.

Paraguay wurde erst kürzlich als assoziiertes Mitglied mit Beobachterstatus in der Pazifik Allianz aufgenommen. Zeitgleich forderte der Mercosur als gesamter Block die Aufnahme, was jedoch nicht erlaubt wurde, da es sich nicht um einzelne Staaten handelt. Auch Uruguay als einzelner Staat beabsichtigt sich dem reinen Wirtschaftsverbund anzunähern, wird jedoch kritisch dafür von den anderen Mercosur Mitgliedern betrachtet. Nach der negativen Reaktion der Pazifik Allianz (Chile, Peru, Mexiko und Kolumbien) gegenüber dem Mercosur wird er nun als Klassenfeind abgestempelt.

Beim Betrachten der Bündnispolitik könnte man sich die Frage stellen, warum Bolivien und Ecuador bei einer Aufnahme in den Mercosur (Bolivien wurde durch das venezolanische Parlament schon bestätigt) keine Probleme bekommen, wenn sie doch auch Mitglieder der CAN (Andengemeinschaft) sind. Eine Bigamie stellt laut allen Verantwortlichen kein Problem dar.

(Wochenblatt / Clarin / El Comercio)

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